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    Salad

    [Videorezept] Orientalischer Bulgursalat mit Hähnchen, Kichererbsen & Feta

    BulgurYT

    Mein zweites Video ist online! Es gibt einen aromatischen Salat mit Bulgur, Hähnchen und meinen geliebten Kichererbsen. Das Rezept hat mich so dermaßen begeistert, dass ich es innerhalb von vier Tagen direkt zweimal zubereiten musste. Wenn es noch etwas schneller gehen soll, kann der Bulgur auch mit Couscous ersetzt werden.

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    Orientalischer Bulgursalat mit Hähnchen, Kichererbsen & Feta
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    Zutaten
    1. 70 g Bulgur
    2. 175 ml Wasser
    3. 1 kl Dose Kichererbsen
    4. 400 g Hähnchenbrustfilets
    5. 2 Knoblauchzehen oder Knoblauchpulver
    6. 1 EL Olivenöl
    7. 1/4 TL Kreuzkümmel
    8. 1-2 TL Smoked Paprika Pulver
    9. Salz, Pfeffer
    10. 1 kl. Aubergine
    11. 4 EL Olivenöl
    12. Saft einer Zitrone
    13. 1/2 Bund glatte Petersilie
    14. Feta
    Zubereitung
    1. Den Bulgur kurz aufkochen lassen und bei geschlossen Deckel im Topf ziehen lassen.
    2. Die Kichererbsen in ein Sieb geben und abspülen, zum Bulgur geben.
    3. Das Fleisch bei Bedarf klein schneiden und mit 1 EL ÖL anbraten, mit Kreuzkümmel, Knoblauch Paprika, Salz & Pfeffer würzen. Wenn das Hähnchen gar ist, zum Bulgur in den Topf geben.
    4. Die Aubergine vierteln und mit 4 EL Öl anbraten, ebenfalls in den Topf geben.
    5. Alle Zutaten im Topf vermischen, mit Zitronensaft abschmecken. Die Petersilie grob hacken.
    6. Den Salat mit Feta und glatter Petersilie garnieren.
    Adapted from Springlane
    SHELIKES http://shelikes.de/
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    Viel Spaß beim Anschauen und Nachkochen!

    Servicelink **

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    Food, Veggy, YouTube

    SHELIKES goes YouTube – Rezept für Spargel Quiche

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    SHELIKES gibt es seit heute auch auf YouTube! Der Blogumzug zu WordPress ist zwar immer noch nicht vollkommen abgeschlossen aber statt alte Beiträge zu kategorisieren, wollte ich mich dieses Wochenende lieber als YouTuberin versuchen XD. Die richtigen Kameraeinstellungn zu finden war gar nicht so einfach, beim VoiceOver muss ich auch noch üben, damit es gleichmäßiger klingt, aber es hat bereits jetzt unglaublich viel Spaß gemacht! Mit bewegten Bildern hat man doch noch andere Möglichkeiten Geschichten zu erzählen, als nur mit Fotos und dem geschrieben Wort. 

    Sind hier YouTuber unter euch? Benutzt ihr für VoiceOvers ein externes / separates Mikrofon? Habt ihr Tipps für Newbies wie mich? Mit welchem Programm schneidet ihr eure Videos? 🙂 

    Ich freue mich schon auf das nächste Video und wünsche euch einen tollen Start in die Woche!

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    Lifestyle, Photo

    [QuickTipp] Wie mache ich meine alte Kamera WiFi-fähig?

    Photo via Visualhunt

    Kurz nachdem ich mit dem Bloggen angefangen habe, zog die Nikon D90* bei mir ein. Das Schätzchen mit seinen 12,3 Megapixeln reicht für meine Blog- und Urlaubsfotos vollkommen aus. Allerdings muss ich zugeben, dass sie beim längeren Herumlaufen schon etwas schwer wird. Da wäre eine kleinere Kompaktkamera manchmal schon ganz schön. Klar wäre auch ein Schwenkdisplay oder Vollformat toll und mittlerweile scheint jedes Gerät mit WiFi ausgestattet zu sein.

    Ein Blick auf die aktuelle Produktpalette von Nikon verrät, dass einige Modelle mit einem Funkadapter nachgerüstet werden können. Diesen finde ich aber recht klobig und er wäre mit meiner Kamera ohnehin nicht kompatibel. WiFi on board findet man mittlerweile z. B. bei dem Modell D5300*. Doch es muss gar keine neue Kamera für einige hundert Euro sein, eine Nachrüstung ist auch mit SD-Karten möglich – auch für Canon und andere Hersteller ;)!

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    Ich verwende DIESE* Karte von Eyefi in der 8GB Version. Die Installation ist super einfach. Zunächst ladet ihr die passende App für euer Handy herunter und folgt den Anweisungen. Mit der App richtet ihr einen WLAN-Spot für die SD-Karte ein. Danach steckt ihr die Karte in die Kamera und schon kann es losgehen. Um die Fotos von der Kamera auf euer Handy zu übertragen, müsst ihr dann wieder die App verwenden. Fertig! Eure alte Kamera ist nun WiFi-fähig! 

    Kleiner Tipp: Räumt eure Karte immer fleißig auf, wenn zu viele Bilder auf der Karte sind, dauert die Übertragung etwas lang.

    Servicelinks*:

    Beitragsbild via  Visualhunt
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    Backen, Food

    Buchteln mit Pflaumenmusfüllung

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    Mein neues Lieblingsgebäck ist momentan Spritzkuchen. Wie lecker sind bitte diese Kringel und warum kannte ich sie vorher nicht? Die Teilchen sind leider so köstlich, dass ich es in letzter Zeit mit dem Konsum etwas übertrieben habe und vorerst keine mehr sehen kann XD. Selbst gebacken oder genauer gesagt frittiert habe ich bisher noch keine, ein Kringel vom Bäcker reicht mir alle mal oder direkt das Viererpack aus dem Globus, natürlich wird das immer geteilt!^^

    Genug vom Brandteiggebäck, ich hatte mal wieder Lust auf einen Hefeteig und da noch ein großes Glas Pflaumenmus im Kühlschrank stand, entschied ich mich recht schnell für fluffige Buchteln mit Pflaumenmusfüllung.

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    Buchteln mit Pflaumenmusfüllung
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    Zutaten
    1. 100 ml lauwarme Milch
    2. 1/2 Würfel Hefe
    3. 1 Ei (M)
    4. 300 g Mehl
    5. 40 g Zucker
    6. 3 TL Butter
    7. 100 g Pflaumenmus
    8. 125 ml Milch
    9. 10 g Zucker
    10. 2 TL Butter
    11. Puderzucker
    Zubereitung
    1. Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen.
    2. Ei, Mehl, Butter und Zucker zusammen mit der Hefemilch zu einem glatten Teig verkneten.
    3. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort 45 Min gehen lassen.
    4. Eine Backform (26er) mit Butter einfetten.
    5. Den Teig noch einmal durchkneten und in 12 Portionen teilen.
    6. Die Portionen zu Kugeln formen, flach drücken und mit Pflaumenmus füllen. Den Teig verschließen, mit der Naht nach unten in die Form setzen.
    7. Die gefüllten Teigkugeln weitere 30 Minuten gehen lassen.
    8. Den Backofen auf 180° C (Umluft: 160° C) vorheizen.
    9. Restliche Milch, Zucker und Butter erwärmen.
    10. Die Milch über die Buchteln gießen auf mittlerer Schiene ca. 25–30 Minuten backen.
    11. Fertige Buchteln mit Puderzucker bestäuben.
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    Fast Food, Snack

    [Kaufempfehlung] Pulled Beef von REWE

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    Meine erste „Pulled“-Fleisch Erfahrung hatte ich erst vor kurzem als ich Claudia in Hannover besuchte. Nach einer Einführung in das Gewichtheben (die Technik und Bewegungsabläufe sind nicht zu unterschätzen, auch wenn es gar nicht so kompliziert aussieht!) ging es am Abend ins The Harp zum Burgeressen. Dort entschied ich mich für einen Burger mit Pulled Pork und war die ersten Bisse lang auch sehr begeistert vom zarten Fleisch, dann kam die Wucht und Masse an BBQ Soße… Fazit für das erste Mal: schmeckt köstlich, solange das Fleisch nicht in Soße schwimmt.

    Falls ihr aus Hannover kommt oder es euch auch mal dorthin verschlägt und ihr Burger liebt, HIER hat Claudia eine kleine Topliste an Burgerläden erstellt. Am liebsten hätte ich natürlich die Nummer 1, das DUKE, besucht, doch so spät hatten sie an jenem Abend leider nicht mehr geöffnet.

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    Pulled Pork war schon mal ganz lecker und machte Appetit auf mehr. Bei meinem letzten REWE Besuch entdeckte ich dann Pulled Beef und die Packung musste natürlich mit. Die Zubereitung ist denkbar einfach, man erwärmt das marinierte Fleisch entweder im Ofen oder in der Mikrowelle, ich entschied mich für letzteres, es sollte ja schnell gehen XD. Danach wird das Fleisch mit der Gabel zerrupft, die BBQ-Soße darüber gegeben und noch einmal kurz erwärmt. Zum Fleisch gab es Kebabbrot (gibt es auch im REWE), Zwiebeln, etwas Gurke und Tomate. 

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    Die 260g Fleisch reichen für zwei Personen. Der Geschmack war super, nicht zu salzig, gut gewürzt und das Beste, man kann die Menge an BBQ-Soße selbst bestimmen. 😀 Nächstes Mal gibt es das Pulled Beef dann als Burger. Wer noch nie Pulled-Fleisch probiert hat und zu bequem ist das Gericht selbst zu zubereiten, dem kann ich dieses Produkt nur empfehlen!

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    Breakfast, Dessert

    [FRÜHSTÜCKSLIEBE] Buttermilchwaffeln

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    Leider bin ich noch nicht hinter das Geheimes der knusprig, fluffigen Waffeln aus Gent gekommen. Falls jemand so ein Rezept hat, bitte her damit! Während die Suche weiterläuft, kann man sich die Zeit mit Buttermilchwaffeln versüßen. Diese Waffeln sind schön soft, nicht so süß und schmecken morgens als Frühstück besonders gut. Es müssen ja nicht immer Pancakes sein. ;D

    Grundrezept für fluffige Buttermilchwaffeln
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    Zutaten
    1. 2 Eier (L)
    2. 2-4 EL Zucker
    3. 1 Schuss Amaretto
    4. 80 ml Sonnenblumenöl
    5. 470 ml Buttermilch
    6. 200 g Mehl
    7. 70 g Speisestärke
    8. 1 EL Backpulver
    9. 1 Prise Salz
    Zubereitung
    1. Eier trennen. Eiweiß steif schlagen, sobald das Eiweiß fest wird, den Zucker dazugeben.
    2. Eigelb mit dem Öl, der Buttermilch und dem Likör verrühren.
    3. Mehl, Speisestärke und das Backpulver zur Eiermasse geben, so lange rühren, bis es keine Klumpen mehr gibt.
    4. Den Eischnee unter den Teig heben.
    5. Die Waffeln im vorgeheizten Waffeleisen ausbacken.
    Anmerkungen
    1. Für dieses Rezept solltet ihr ein Brüssler-Waffeleisen verwenden.
    Adapted from Springlane
    SHELIKES http://shelikes.de/

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    Mit meinem Brüssler-Waffeleisen von Aldi (Nord) bin ich im Übrigen sehr zufrieden. So ein Eisen stand schon ewig auf meiner Wunschliste, klar wäre so ein schmuckes Gerät von KitchenAid* fein, doch wie oft benutzt man diese Gerätschaften am Ende wirklich? Mein Eisen wird ca. einmal im Monat angeworfen, das alte Herzwaffeleisen stand lange Zeit über unbenutzt im Schrank. Mittlerweile wird letzteres aber auch öfters verwendet. Kartoffelpuffer (Reibekuchen/Rösti) aus dem Waffeleisen sind sowas von gut. Man benötigt weniger Öl und wenden muss man auch nicht mehr. (Ich muss nämlich zugeben, dass ich keine Kartoffelpuffer in der Pfanne braten kann… sie zerfallen bei mir immer… ein ähnliches Problem habe ich ebenso mit Frikadellen, vielleicht kann man die ja auch im Waffeleisen zubereiten XD)
    Die Verarbeitung des Aldi-Geräts entspricht seinem Kaufpreis von ca. 13 Euro. Auch muss man etwas vorsichtiger sein, dass man sich beim Öffnen des Deckels nicht verbrennt. Dennoch finde ich die Waffeln vom Ergebnis her super, sie könnten zwar etwas gleichmäßiger gebräunt sein aber hey, für diesen Preis macht das Eisen einen guten Job. Ähnliche Modelle habe ich euch unten verlinkt.

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    Viel Spaß beim Backen.

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    Food, Travel

    [TRAVEL DIARY GHENT] Übernachten in der Villa Emma und Kulinarisches

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    Das Auto voll bis oben hin bepackt (was bei einem MINI nicht gerade schwer ist) ging es bei bestem Wetter von Köln aus Richtung Belgien. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Danke an meine Schwester für die Schlafmöglichkeit und leckere Bewirtung beim Zwischenstopp. Unser Ziel war es zeitig aufzubrechen, um in Gent schön zu frühstücken. Es wurde fix nach passenden Lokalitäten gegoogelt und los ging die Fahrt. Leider verzögerte sich die Ankunft durch den einen oder anderen Stau und es wurde kurzerhand umdisponiert, es sollte direkt zu unserer Unterkunft gehen. Bei herrlichem Sonnenschein wurden wir in der Villa Emma sehr freundlich begrüßt. Für die Gäste des Hauses stehen zwei Zimmer zur Verfügung, einmal ACACIA und einmal TILIA. In letzteres haben wir uns einquartiert.

    Das Zimmer ist modern und mit viel Geschmack eingerichtet. Zur Begrüßung lag für jeden Gast ein kleines Präsent bereit, neben einer Kaffeedisc und Tee, die man im Minibar-Bereich zubereiten konnte, gab es zur Einstimmung auch ein Cuberdon, eine typische Genter Spezialität, über die ich später mehr erzähle. Neben dem sehr bequemen Bett gab es auch ein Traum von Bad! Schaut euch bitte einmal die Wandfarbe an. Okay, dieses intensive Pink ist sicher nicht jedermanns Sache, aber mir gefiel es sehr gut. Diese Farbe für ein Badezimmer zu verwenden, auf diese Idee wäre ich nie gekommen.   

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    Nachdem das Gepäck ausgeladen wurde, ließen wir uns von unserem Gastgeber noch einige Tipps für die Stadt geben und düsten per Leihrad in die Stadt. Die Villa liegt etwas außerhalb des Zentrums, doch war man in weniger als 10 Minuten schon mitten auf dem Marktplatz. Die Stadt mit dem Rad zu erkunden, kann ich nur jedem empfehlen. Falls eure Unterkunft selbst keine Räder zum Verleih anbietet, könnt ihr mal auf DIESER Seite nachschauen. Was wir in der Stadt alles gesehen und besichtigt haben, erzähle ich euch in einem separaten Post. Heute soll es erstmal um das Kulinarische gehen.

    Womit wir schon beim Frühstück in der Villa Emma wären. Das Wetter am nächsten Tag war leider nicht mehr so toll, doch erhellte der liebevoll gedeckte Frühstückstisch direkt den Morgen. Es gab frisch gepressten Orangensaft, Melone mit Schinken und dazu Portwein zum dippen (oh YUM, war das lecker!), natürlich durften Croissants nicht fehlen. Dazu gab es eine Auswahl an Aufstrichen. Seit meinem Gentbesuch bin ich nun Fan von Spekulatiuscreme, das Zeug ist fast besser als Erdnussbutter! Auf Wunsch wurde auch Omelett serviert und es gab zusätzlich warmen Apfelkuchen und Joghurt mit Früchten. Kugelrund und glücklich ging es danach noch einmal mit dem Auto in die Stadt, es mussten noch ein paar Souvenirs besorgt werden!

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    Als mögliche Frühstückslocation für den Vortag stand Julies’s House in der engeren Auswahl. Dort hätte man ein sehr süßes Frühstück zu sich nehmen können. Auf dem Weg zur Burgbesichtigung entdeckten wir den Laden dann zufällig und mussten natürlich einmal hineinschauen. Heraus sind wir mit zwei Cupcakes gekommen. Für meinen Geschmack hätten sie ruhig ein wenig mehr Frosting haben und weniger süß sein können. 

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    Auf Nachfrage in der Villa Emma, wo es denn die besten Waffeln der Stadt gibt, wurde uns das MAX ans Herz gelegt. Die Räumlichkeiten der Brasserie waren schön anzusehen und die Waffel war so luftig leicht und knusprig, es war ein Erlebnis! Im Vergleich dazu sind die Waffeln aus Lüttich mehr als massiv im Biss. Das Besondere am MAX ist, dass die Waffeleisen schon über 120 Jahre alt sind und das die Vorfahren des Lokalbesitzers diese Waffeln erfunden haben. Von unserem Sitzplatz aus konnten wir diese Erbstücke auch erspähen. Nicht nur die Waffel war lecker, die Pfannkuchen waren es auch!

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    Wäre der Stau nicht gewesen, hätten wir im Rosario gefrühstückt. Dort stehen nämlich auch herzhafte Speisen auf der Karte, so wie das Sandwich mit Salami und Rucola. Auch am Rosario sind wir zufällig vorbeigekommen und konnten es uns nicht nehmen lassen, auch dort einmal hinein zu schauen. Die Getränkekarte ist ansprechend, beim nächsten Gentbesuch wird die Latte Oreo probiert!

    Waffeln gibt es natürlich nicht nur im MAX, sondern eigentlich an jeder Ecke. Die Variante mit Erdbeeren wurde am Wasser genossen. Zusammen mit der Sonne im Gesicht, schmeckte auch diese vorzüglich. Ein Besuch in Belgien ohne Schokolade bzw. Pralinen zu naschen, ist kein richtiger Besuch. Bei der großen Anzahl an Chocolatiers in der Stadt fiel die Entscheidung nicht gerade einfach. Auf gut Glück haben wir uns für Van Hoorebeke entschieden und wurden nicht enttäuscht. Belgien ist bekanntlich auch für seine Fritten berühmt. Für diesen Snack bekamen wir keine Empfehlung, es soll überall gut schmecken. Hier hatten wir bei zwei Versuchen nicht wirklich Glück, die Pommes schmeckten beide Male eher durchschnittlich, da habe ich in Deutschland schon leckere gegessen. By the way ist die American meine Lieblingssoße! Die kannte ich schon aus meinen Aachenzeiten, wer es etwas schärfer mag, dann go for it!

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    Die Preise für Essen in Gent sind im Vergleich zu hiesigen Verhältnissen schon sehr hoch. Besonders an den Lunch-Angeboten wurde das deutlich. Der gute Mittagstisch kostet bei uns meist um die 7-8 Euro oder weniger, je nachdem wo man gerade speist, dort gelten 19 Euro als tolles Angebot. Auf der Suche nach einem Dinner-Lokal schauten wir auf die Themenstadtkarte für Restaurants. Nebenfakt: Die Veggie-Szene in Gent ist übrigens besonders groß. Wir entschieden uns für das Mosquito Coast mit belgischer und internationaler Küche. Als wir gegen 18:00 Uhr ankamen, war bereits jeder Tisch reserviert und das bei sehr vielen vorhandenen Tischen und unter der Woche! Das kann ja nur ein gutes Zeichen sein. Wir wurden an einen Tisch platziert, wo wir 1,5 h bleiben konnten, das sollte für ein Abendessen ausreichen. Einen Drink kann man ja auch noch direkt an der Bar oder woanders zu sich nehmen.

    Der Grund für die Beliebtheit des Lokals entschloss sich uns recht schnell, beim Blick in die Speisekarte wurde alles klar. Die Hauptgerichte kosteten alle im Schnitt „nur“ 18 Euro, im Vergleich zu den Lunch-Angeboten, war dies also recht günstig. Die Karte des Mosquito Costs war in der Tat sehr international, belgisches wurde leider kaum angeboten. Ich entschied mich für Merguez mit Couscous und davor gab es noch einen Teller mit Frittiertes. Der hatte uns allerdings schon so satt gemacht, dass wir unsere Hauptspeise kaum noch anrührten. Die fast vollen Teller konnten wir uns aber einpacken lassen und so ging es erneut kugelrund zurück zur Villa Emma.

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    Als Mitbringsel kaufte ich zwei Tüten Cuberdons direkt von einem Stand in der Nähe der Großen Fleischerhalle. In den Souvenirläden wurden sie zwar auch angeboten, aber ich fand es so viel authentischer. Außerdem durfte ich die Ware vorher kosten. Waffeln, so fluffif-luftig, wie ich sie hier gegessen habe, lassen sich etwas schlecht mitnehmen und Pralinen gibt es auch in Deutschland. Cuberdons hingegen sollen typisch für Gent sein. Die lilafarbenen Kegel, die auch „Neuzeke“ (Näschen) genannt werden, sind außen hart und innen geleeartig. Geschmacklich würde ich sie als „interessant“ beschreiben, Himbeere kann man mit etwas Goodwill herausschmecken. Eine große Menge kann man von ihnen jedoch nicht verputzen. Aufgrund ihrer kurzen Haltbarkeit von sechs Wochen werden sie nicht exportiert. Neben Himbeere gibt es die Kegel auch in anderen Geschmacksrichtungen, die ich aber nicht durchprobiert habe. Meine Zähne haben es mir sicherlich gedankt!  

    Habt noch einen schönen Ostersonntag!

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