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Dessert

Götterspeise mit Stevia

Bevor es wieder zu ruhig hier wird, möchte ich lieber kürzere Posts verfassen, statt mich gar nicht zu melden. Es steht nämlich wieder eine Klausur an und dafür muss noch ordentlich gelernt werden. Die Texte werden also  kürzer werden und so viele Fotos wird es leider auch nicht geben. Dennoch denke ich, dass es ein guter Kompromiss ist, zumal es mit den Fotos beim jetzigen Wetter eh so eine Sache ist. Eine Tageslichtlampe muss endlich angeschafft werden…
Nun kommen wir aber zum eigentlichen Thema! Vor einiger Zeit hatte mich die Firma SteviaKaufen angeschrieben, ob ich nicht eines ihrer Produkte testen möchte. Da man mit dem natürlichen Süßstoff Stevia kaum Kalorien zu sich nimmt, war ich natürlich neugierig gewesen. 

 

Den Süßstoff erhält man als Tabs, in flüssiger und pulverisierter Form. Für den Test habe ich mich für Letzteres entschieden. Zum normalen „Backen“ fand ich es ein wenig seltsam. Meinem Empfinden nach würde da eine ganze Menge an Volumen im Teig fehlen, wisst ihr was ich meine? Also wenn man statt 200 g Zucker nur einen Teelöffel vom Pulver verwendet. Dennoch habe ich das Pulver in einem Mikrowellenkuchen getestet, was gar nicht mal so schlecht geschmeckt hat.
Als zweites habe ich damit Götterspeise zubereitet (ich liebe Götterspeise, besonders den Roten!) Auch hier konnte Stevia geschmacklich überzeugen. Allerdings schmeckte es im Abgang etwas bitter, vielleicht habe ich einfach etwas überdosiert. Die eingesparten Kalorien holt man sich natürlich wieder mit der Vanillesoße rein, aber ohne geht einfach nicht, außer man bereitet selber eine zu, auch mit Stevia. Da war mir der Aufwand aber zu groß für.^^

 

 

Nun kommen wir zum Thema Dosiereung. Für die Götterspeise habe ich etwas weniger als einen halben Teelöffel verwendet, das war mir süß genug. Auf der Verpackung selbst steht nur, dass das Pulver die 300-fache Süßkraft von Haushaltszucker besitzt. In meinen Augen eine unglücklich Angabe, womit kein Mensch etwas anfangen kann. Oder wisst ihr wie viel Pulver man benötigt, wenn man es gegen 100 g Zucker austauschen will? Die Einheit „Süßkraft“ verwirrt mich da etwas…
 
Fazit
Stevia ist schon nicht schlecht, da es pflanzlich ist und man dadurch ein paar Kalorien einsparen kann. An den Geschmack kann man sich gewöhnen, dennoch sind Zuckerersatzstoffe mit Vorbehalt zu genießen, wenn man abnehmen möchte. Man gaukelt dem Körper etwas vor, was nicht stimmt und zwar die Aufnahme von Zucker… das ist aber eine andere Geschichte und der Text würde zu lang werden.^^ Meine Götterspeise werde ich ab jetzt immer mit Stevia zubereiten, andere Sachen eher nicht, da mir die Dosierung zu kompliziert ist.
Wer noch etwas mehr über Stevia lesen möchte, der kann HIER einmal vorbei schauen. Abschließend noch etwas zum Produkt selbst. Eine 25g Dose kostet 10,95 Euro, was ich schon als sehr stolzen Preis empfinde. Das Pulver ist zwar sehr ergiebig, dennoch ist es mittlerweile kein exklusives Produkt mehr. Ich habe es schon bei Netto, REWE und Co. entdeckt und da kostet eine große Packung weitaus weniger.
Wer also ungern im Internet bestellt, kann ja mal in seinem Supermarkt von nebenan vorbei schauen.
 
Habt ihr auch schon mit Stevia etwas zubereitet?

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12 Comments

  • Reply Myri

    Das ist ein gutes Vorhaben 😉 ich komme auch immer erst gegen 19 Uhr nach hause, da ist es schon stockdunkel und zum Fitografieren echt nicht leicht. So eine Tageslichtlampe könnte ich mir auch mal anschaffen 😀 Am liebsten hätte ich das der Tag 40 Stunden hätte, dann hätte ich auch Zeit meine ganzen Ideen in die Tat umzusetzten 🙂 ich denke das hätte jeder Blogger gerne, aber bitte 30 Stunden davon Tageslicht 😀 deine Götterspeise sieht lecker aus, mit Stevia habe ich es bis jetzt noch nie probiert.
    Liebe Grüße

    12. Dezember 2012 at 05:52
  • Reply sari

    Ich hab auch etwas von Denen gekriegt und auch mich für die flüssige Variante entschieden. Das Pulver hab ich bereits vom Netto und min erster Backversuch war eine totale Katastrophe. Ich hab mich an deren Dosierungsempfehlung gehalten und das war gleich mal viel zu viel. Richtig eklig und ich konnte den gesamten Kuchen in die Tonne kloppen -.-
    Das mit dem Dosieren find ich wirklich schwierig…aber beim Flüssigen für Joghurt und so geht es.
    Sind mal wieder super schöne Bilder geworden.

    Liebste Grüße

    12. Dezember 2012 at 07:27
  • Reply Martini*

    Ich habe schon mit Steviapulver gebacken, von Nordzucker. Ich glaube es waren 250g (oder waren es 500g?) für nichtmal 3€. Auf der Verpackung steht, man soll die Hälfte dessen nehmen was an Zucker im Rezept steht und bei uns hat es super geklappt. Eine Tageslichtlampe könnte ich auch gebrauchen, meine Fotos mache ich zur Zeit auch nur Abends und dann wird immer der Baustrahler rausgeholt, der macht allerdings nicht so schönes Licht!
    Ganz liebe Grüße
    Martini*

    12. Dezember 2012 at 08:57
  • Reply Yvi3009

    WOW, Du hast die Götterspeise echt toll in Szene geschmissen * HAMMER PICS* bekomme glatt Hunger 🙂
    Stevia habe ich für Apfelmus auch schon mal benutzt. Ich find´s prima, ein guter Zuckerersatz.

    Liebste Grüße
    Yvi

    12. Dezember 2012 at 09:34
  • Reply Zeitverschwender

    Ich muss dringend mal anfangen auch Stevia zu benutzen!

    Du hast richtig tolle Fotos davon gemacht übrigens.
    Ich bevorzuge aber das Wort Wackelpudding statt Götterspeise. Es macht mich glücklicher. Thihi 🙂 Liebste Grüße!

    12. Dezember 2012 at 10:19
  • Reply the blonde

    Tolle Fotos 🙂
    Und schön zu hören wie du zu Stevia stehst 🙂

    12. Dezember 2012 at 13:47
  • Reply Daniela

    Irgendwie denke ich auch, dass dann etwas fehlt im Teig. Da man von Stevia ja nur so wenig braucht. Deswegen habe ich es noch nicht ausprobiert – bin einfach zu unsicher. Bei Amazon habe ich ein Weihnachtsplätzchenbuch entdeckt, das nur mit Stevia arbeitet. Allerdings sind die Bewertungen nicht sooo gut und die Zutaten sind teilweise schwer zu bekommen / teuer.

    12. Dezember 2012 at 14:30
  • Reply Anonym

    Sieht lecker aus! *_*

    12. Dezember 2012 at 16:07
  • Reply Shiva

    Ich habe inzwischen die Vermutung, dass nicht alle Menschen die Süße von Stevia schmecken können XD Habe mir in 1 Tasse Tee mal 5(!!!) TL Stevia gemacht und von der Süße nichts geschmeckt *lol*

    12. Dezember 2012 at 18:12
  • Reply Regina

    Hi 🙂
    Ich find die Dosierung mit Stevia auch ganz schwierig – hab mir letztes Jahr mal im Rahmen einer meiner Gesundheitskrisen verschiedene Formen gekauft: flüssig, Pulver und als Tabs. Aber der Geschmack ist einfach komisch und vor allem bei Kuchen, Dessert und auch Tee…so richtig überzeugt bin ich immer noch nicht. Der einzige Punkt, sich wirklich umzustellen, ist die Tatsache, dass es "gesund" ist…Mist!

    Liebste Grüße <3

    13. Dezember 2012 at 00:54
  • Reply Jenni/Fynni

    Ich mag Stevia einfach nicht. Der Süßstoff ist gar nicht so natürlich, wie die Industrie uns allen weiß machen will.
    Durch ein hochkompliziertes, chemisches Verfahren wird Steviolglycosid aus den Steviapflanzen isoliert. Ich bin bei solchen Verbraucher-Täuschungen immer sehr empfindlich. Daher halte ich von Stevia einfach nichts… Ich verstehe den Hype auch nicht. Es gibt genügend andere Süßstoffe, einige auch mit natürlichem Ursprung, Stevia hat diesen lakritzartigen Nachgeschmack, der zu vielen Süßspeisen gar nicht passt und ja… Ich mags nicht. XD

    13. Dezember 2012 at 19:30
  • Reply Günter Wähling

    hat es schon einer mit dem getrockneten kraut versucht bei kräutertees recht lecker, nehme 1 Teelöffel auf 1 liter Tee Man kriegt es beim Kreuterhänler, die natürlichste version

    11. Juli 2017 at 14:21
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