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Food

    Dessert, Thaifood

    [THAI FOOD] Egg Jelly | วุ้นไข่ (Wun Kai)

    Neben Sticky Rice with Mango oder zu Deutsch: Klebreis mit Mango gibt es auch noch andere thailändische Süßspeisen und Desserts, wer hätte das gedacht! Gefühlt wird in den hiesigen Thairestaurants oder in den Touristengebieten entweder nur dieses Dessert oder gebackene Banane/Ananas serviert. Dabei gibt es, zumindest für mich persönlich, so viel bessere Kreationen! Okay, das Kokoseis direkt in einer Kokosnusshälfte serviert, erfreut sich auch zunehmender Beliebtheit.

    Schon als kleines Mädchen habe ich Wun Kai geliebt, besonders dann, wenn es von meiner Oma selbstzubereitet wurde. Bei Oma schmeckte es generell immer am aller besten!

    Das Eiergelee basiert auf Agar-Agar. Die Konsistenz ist mit Instant-Götterspeise vergleichbar, allerdings ist es etwas fester und hat „mehr Biss“.  Die Zutatenliste ist übersichtlich, Agar-Agar ist heutzutage fast überall erhältlich. Etwas schwieriger sieht es beim Jasmin-Aroma aus. Wenn man Glück hat, findet man es im Asiamarkt, ansonsten online. Wie bei allen Aromen gibt es natürlich oder künstlich hergestellte. Mein Fläschen habe ich von meiner letzten Thailandreise im März mitgebracht. Jasmin-Aroma wird in sehr vielen Desserts und Süßspeisen verwendet. Da es sehr intensiv ist, wird diese kleine Flasche sehr ergiebig sein und lange halten. Sollte sie irgendwann mal leer gehen, werde ich versuchen ein natürliches Aroma nachzukaufen.

    Traditionell wird die Geleemasse in viereckige Behältnisse aus Aluminum gegossen. Sobald das Gelee festgeworden ist, wird es in kleine Quadrate geschnitten und in zweier Einheiten verkauft. Falls ihr eine Brownie- oder ähnlich kleine viereckige Backform habt, könnt ihr auch diese verwenden. Ich habe mein Gelee diesmal in kleine Alu- und in Puddingförmchen** zubereitet. 

    Was ich an diesem Dessert besonders mag, ist nicht nur die Erinnerung an meine Oma, sondern auch die schnelle Zubereitung bzw. die kurze Wartezeit bevor es serviert werden kann. Im Gegensatz zu Nachspeisen mit Gelatine, benötigen Gelees aus Agar-Agar viel weniger Zeit um fest zu werden. 

    Wer die thailändische Küche liebt, dem kann ich dieses einfache Dessert nur empfehlen. 

    Thai Egg Jelly | วุ้นไข่
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    Zutaten
    1. 500 ml kaltes Wasser
    2. 3 g Agar Agar Pulver
    3. 75 g Zucker
    4. 1 großes Ei (L)
    5. 1/2 TL Jasmin Aroma*
    6. (gelbe Lebensmittelfarbe)
    Zubereitung
    1. Wasser und Agar Agar in einen Topf geben, umrühren und kurz quellen lassen.
    2. Das Wasser zum Kochen bringen. Den Zucker einrühren.
    3. Das Ei verquirlen, anschließend durch ein feines Sieb in einen Messbecher geben.
    4. Das Aroma und die Farbe hinzufügen, das Ei langsam in den Topf gießen (siehe Video).
    5. Den Pudding in die gewünschte Form gießen, abkühlen lassen und anschließend im Kühlschrank fest werden lassen.
    Anmerkungen
    1. * Jasmin-Aroma findet ihr in Asialäden oder online. Alternativ könnte man auch Vanille oder etwas Rosenwasser nehmen.
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    Zum Video geht es hier entlang: KLICK

    Servicelinks**:

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    Cake

    Zauberkuchen | Magic Cake

    Gefühlt nach 28739 Jahren nach dem Magic Cake / Zauberkuchen Trend, schafft es dieser Kuchen auch bei mir auf den Blog. Fast könnte man ihn schon zu den Klassikern zählen, doch dafür ist er eventuell noch etwas zu „jung“. Von der Optik her erinnert der Magic Cake ein wenig an die Sächsische Eierschecke. Allerdings ist von dem dreischichtigen Aufbau bei mir leider wenig zu sehen, woran das liegen könnte, erzähle ich euch weiter unten. Unterschiede stellt man außerdem bei der Konsistenz fest. Die Schecke ist recht fluffig / soft, der Magic Cake ist wesentlich kompakter und erinnert an festen Pudding.

    Der Zauberkuchen verdankt seinem Namen seiner Optik. Anders als bei der sächsischen Variante, wo tatsächlich drei Teige zubereitet werden, wird für den magischen Kuchen nur ein einziger Teig vorbereitet – quasi das Dessert-Pendant zur One Pot Pasta. Beim Backen entfaltet sich dann die „Magie“. Die einzelnen Schichten bilden sich aus – im ideal Fall werden es drei Schichten: Biskuit, Creme und Pudding. 

    Warum ich diesen Kuchen jetzt schon liebe? Weil man alle Zutaten meist schon zu Hause hat! Die Beeren können notfalls auch weggelassen und erst später beim Servieren dazu gereicht werden. Schmeckt mir aber auch ganz ohne Früchte. Falls ihr nicht genau wisst, wie man eine Kastenform am besten mit Backpapier auslegt, könnt ihr HIER gerne vorbeischauen. Die Form wird vorher auf das Backpapier übertragen / aufgezeichnet, es werden vier Schnitte gesetzt und et voilà ist das Papier optimal an die Form angepasst! Mit einer runden Springform (24er) sollte es auch klappen. Hier gibt es z.B. bei dm schon fertig zugeschnittenes Backpackier.

    Zauberkuchen | Magic Cake
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    Zutaten
    1. 4 Eier (Gr. M)
    2. 1 Prise Salz
    3. 120 g Zucker
    4. 1 Pck. Vanillezucker
    5. 1/2 Pck Finesse Zitrone
    6. 125 g geschmolzene Butter
    7. 115 g Mehl
    8. 500 ml Milch (3,5% Fett)
    9. 150 g frische Beeren
    10. 1 TL Speisestärke
    11. Puderzucker zum Bestäuben
    Zubereitung
    1. Den Ofen auf 150°C Ober/Unterhitze vorheizen.
    2. Kastenform einfetten und mit Backpapier auslegen.*
    3. Eier trennen. Das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen.
    4. Eigelb, Zucker, Vanillezucker cremig schlagen.
    5. Die Zitrone hinzufügen. Butter unter ständigem Rühren dazugeben.
    6. Das Mehl portionsweise einrühren bis ein glatter Teig entsteht.
    7. Die Milch mit einem Schneebesen einrühren.
    8. Zum Schluss den Eischnee kurz und grob unterheben.
    9. Die Beeren mit der Speisestärke mischen, in die Kastenform geben.
    10. Den Teig vorsichtig einfüllen. Anschließend 60-75 Minuten lang backen. Sollte er nach einer Stunde in der Mitte noch Wackeln, immer weitere 5 Minuten backen.
    11. Den Kuchen gut auskühlen lassen. Danach nochmals für mindestens vier Stunden in den Kühlschrank stellen.
    Anmerkungen
    1. Wie man eine Kastenform mit Backpapier aus legt, zeige ich euch oben.
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    Bei mir sind es leider nur zwei Schichten geworden, die Fruchtschicht zähle ich nicht wirklich mit, diese Schicht hätte cremiger sein müssen. Gleichermaßen hätte auch die Biskuitschicht etwas dicker und ausgeprägter sein können. Beim letzten Verlängern im Ofen hatte ich vergessen den Wecker erneut zu stellen und er blieb dadurch etwas zu lange drin. Geschmacklich tat mein kleiner Fauxpas dem Ganzen keinen Abbruch, aber über eine weitere Schicht hätte ich mich schon gefreut. Beim nächsten Mal hole ich ihn eher aus dem Ofen!

    Was den Biskuitteil angeht, werde ich den Eischnee noch kürzer und gröber unterheben, dann wird diese Schicht eventuell dicker. Darüber hinaus würde ich zu Himbeeren statt zu Brombeeren greifen. Meine Früchte kamen aus dem Garten und waren deshalb etwas kleiner und crunchyger im Biss. Pur genossen waren die Beeren super, doch in so einem Kuchen harmonieren die „knusprigen“ Früchte leider wenig.

    Etwas schade finde ich die Gestaltung des Buchcovers zu den „Zaubercakes“ (eine tolle Mischung aus Zauberkuchen und Magic Cake oder?). Ich mag Dr. Oetker Rezepte sehr und habe einige Backbücher bereits zu Hause im Regal. Im Vergleich zu anderen Büchern wirkt es auf mich leider ziemlich altbacken (ganz toller Wortwitz Tanja^^). Nichtsdestotrotz finde ich diese Art Kuchen klasse und freue mich schon bald eine schokoladige Variante auszuprobieren!

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    Food, Salad

    [Lieblingsrezept] Schüttelgurken

    Achtung, Achtung! Hier kommt ein neues Lieblingsrezept! Ein Gurkensalat, den man einfach probiert haben muss -sofern man Gurken und Dill mag. Macht nicht nur als Grillbeilage eine gute Figur, sondern schmeckt auch zu allen anderen Fleischgerichten oder einfach solo.

    Rezepte von den Kollegen sind doch mit die besten. Schon der Kokos-Käsekuchen hatte bereits bei der ersten Gabel mein Herz erobert und genau so erging es mir bei diesen Schüttelgurken. Alleine schon der Name ist entzückend oder? Der Herd bleibt kalt, ihr benötigt einfach nur eine dichte (Tupper)-Dose, wo die Gurken drin geschüttelt werden können. Ich verwende seit Jahren Dosen von Lock&Lock. Die halten wirklich 100% dicht und es gibt sie in allen möglichen Varianten. Wenn nicht gerade Gurken durchgeschüttelt werden, transportiere ich mein Mittagessen in diesen Dosen, sogar Suppen bekommen ich ohne Kleckern und Auslaufen von A nach B. 

    Schüttelgurken
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    Prep Time
    2 hr 15 min
    Prep Time
    2 hr 15 min
    Zutaten
    1. 1 kg Gurken
    2. 1 Zwiebel
    3. 3 EL Zucker
    4. 2 TL Salz
    5. 1 TL gemahlener schwarzer Pfeffer
    6. 2 TL Senfkörner
    7. 6 EL Essig
    8. frischer oder getrockneter Dill
    9. 1-2 Lorbeerblätter*
    Zubereitung
    1. Die Gurken schälen, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden.
    2. Gurkenstücke in eine dichte Tupperdose geben.
    3. Zwiebel schälen. Fein würfeln oder in Ringe schneiden. Zu den Gurken geben.
    4. Die restlichen Zutaten hinzufügen. Die Dose verschließen und gut schütteln.
    5. Für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Zwischendurch immer wieder mal schütteln.
    Anmerkungen
    1. * können auch weggelassen werden
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    Dann möchte ich ganz stolz auf mein neustes Video hinweisen! Nach fast 1,5 Jahren, wo ich kein Video mehr hochgeladen habe – ich habe auch keine gedreht, soll es nun wieder mit YouTube losgehen! Woher die plötzliche Lust und Motivation? Nicht nur beim Sport pushed neue Kleidung, auch neues Equipment kann Wunder bewirken. Meine Kamera war zwar nicht schlecht, doch die Handhabung war für meine YouTube-Abitionen eher suboptimal. Außerdem habe ich mir schon länger eine kleinere Kamera für die Handtasche gewünscht. Die große Spiegelreflex ist einfach sperrig und auf Dauer auch zu schwer. Damit einen ganzen Tag herumlaufen möchte man nicht wirklich. Gerne wäre ich der Nikon-Familie treu geblieben, doch zur Zeit kommt gefühlt niemand an der G7X** von Canon vorbei. Glücklicherweise konnte ich sie schon vorher ein wenig bei Claudia ausprobieren und war von ihren Funkionen und von der Bildqualität einfach nur begeistert. 

    Neben einfachen „Labervideos“, so wie das „Aufgegessen-Video“, möchte ich mich in Zukunft auch an Vlogs oder FollowMeArounds heranwagen. Nach sechs Jahren Bloggen bin ich nun bereit ein neues kreatives Feld zu betreten. Gewöhnungsbedürftig ist das Ganze allemal, wann hört man sich sonst schon selber reden. Auch die eigene Gestik und Mimik rückblickend zu beobachten finde ich enorm interessant XD. 

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    Dessert, Food

    [Hello Summer] Fruchtiges Sekt Gelee

    Eigentlich sollte es heute ein feines Weingelee geben, aus leckerem Fruchtwein zubereitet, den ich zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. Der erste Versuch mit AgarAgar ist leider mehr als gefloppt. Woran es genau gescheitert ist, weiß ich leider nicht. Ich vermute, es lag an der Menge des Geliermittels, obwohl ich mich genau an das Rezept gehalten habe. Wie das Ergebnis am Ende aussah, könnt ihr HIER „bewundern“ (für mehr Realität im Internet und so.) Das Gelee war nicht nur viel zu fest sondern auch opak. Der erstrebte Effekt mit den Beeren im Glas wurde absolut nicht erreicht. Schon beim Anrühren der Masse dickte die Flüssigkeit viel zu doll an. Ich hatte zwar noch Wein übrig, aber bevor es wieder nicht klappt, griff ich für den zweiten Versuch lieber auf handelsüblichen Sekt zurück und auf Gelatine! Das opake Dessert wurde im Übrigen nicht weggeworfen, dafür waren mir die Zutaten viel zu schade. 

    An sich bevorzuge ich Gelees auf AgarAgar Basis und hatte bisher keine Probleme bei der Zubereitung. Ich könnte es auch einfach auf den Alkohol bzw. auf den Fruchtwein schieben, ich kenne mich in diesem Gebiet absolut nicht aus. Darf man Fruchtwein eventuell nicht Gelieren? So wie man frische Ananas und Kiwi nicht zusammen mit Gelatine verarbeitet? Aber unterscheidet sich normaler Wein so sehr von Fruchtwein? Ihr merkt, ich bin ein absoluter Noob. Weshalb ich AgarAgar so sehr mag? Es wird sehr schnell fest. Innerhalb einer halben Stunde konnte ich das Desaster bereits begutachten. Im Grunde war die Masse schon beim Einfüllen ziemlich trüb, aber ich wollte die Hoffnung noch nicht aufgeben, dass es im Kühlschrank noch klar wird.

    Fruchtiges Sekt Gelee
    Portionen 6
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    Zutaten
    1. 6 Blatt weiße Gelatine
    2. 600 ml Sekt eurer Wahl
    3. 12 TL Himbeersirup
    4. Frische Beeren
    5. 1 Becher Sahne
    6. 1 Pck Vanillezucker
    7. 1 Pck Sahnesteif
    8. 2 EL stichfester Joghurt
    9. Früchte zum Garnieren
    Zubereitung
    1. Gelatine in Wasser einweichen.
    2. Gelatine gut ausdrücken, in einen Topf geben und bei schwacher Hitze vorsichtig auflösen.
    3. Den Sekt und den Sirup dazugeben, verrühren.
    4. Die Beeren auf sechs Gläser verteilen.
    5. Den Sekt gleichmäßig auf die Gläser verteilen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen.
    6. Die Sahne mit dem Vanillezucker und dem Sahnesteif steif schlagen.
    7. Den Joghurt unterrühren, in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf das Gelee spritzen.
    8. Mit Früchten garnieren.
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    Enttäuscht von dem ersten Ergebnis, startete ich also zeitnah einen neuen Versuch mit Sekt und Gelatine. Da das Dessert ohnehin erst am Sonntag serviert werden sollte, war es diesbezüglich auch weniger schlimm, wenn die Gelatine länger zum Festwerden braucht und dafür über Nacht im Kühlschrank verweilt. Der zweite Versuch glückte und das Gelee sieht genau so aus, wie ich es mir gewünscht und vorgestellt habe.

    Die nächste Challenge war anschließend den Inhalt der Gläser möglichst gut auf ein Bild zu bekommen. Im Laufe meiner Blogger- bzw. Foodfotografiezeit entdeckte ich immer mehr nützliches Equipment. Angefangen bei einem ganz normalem Stativ** (wie banal!) oder die für mich und meinen Ansprüchen perfekten Objektive bis hin zu diesen Filtern**. Für manche sicher ein ganz alter Hut, aber für mich die absolute Neuentdeckung. Ich habe nie einen Fotokurs besucht, noch groß Literatur darüber gelesen. Meine „Fotografiekünste“ entwickelten sich nach dem Prinzip Learning by Doing, mal schneller mal langsamer. Ab und zu wird bei Google nachgeschaut oder sich mit anderen ausgetauscht. Aus einem dieser Gespräche heraus erfuhr ich auch von den besagten Filtern. Es gibt Filter, die das Blau des Himmels einfangen bzw. verstärken können. Obwohl ich mit der großen Spiegelreflexkamera seltener in der Natur und Landschaft unterwegs bin, musste ich dem Ganzen einmal nachgehen. Selten unterwegs heißt schließlich nicht nie damit on tour. Bei der Recherche stieß ich dann auf die Polarisationsfilter, die Reflexionen und Spiegelungen minimieren. 

    Das verlinkte Set ist nicht teuer und für den normalen Hobbyfotografen – zu denen ich mich ebenfalls zähle – vollkommen ausreichend! Die Bewertungen der anderen Käufer sprechen auch für sich. Achtet beim Kauf auf den richtigen Durchmesser, misst oder schaut vorsichtshalber noch einmal bei eurem Objektiv nach. Ich verwende die Filter übrigens an einem Sigma 18-250 mm F3,5-6,3**, für mich das beste „Unterwegs“-Objektiv, wenn man nicht Unsummen an Geld für ein lichtstärkeres Modell ausgeben möchte oder kann. Neben der großen Brennweitenspanne besitzt das Objektiv zusätzlich eine Makrofunktion. Über mein ganzes Equipment möchte ich schon lange einen separaten Post schreiben, aber bisher fehlte einfach die Muße. Vielleicht schaffe ich es ja noch dieses Jahr! Zumal seit ein paar Tagen ein Neuzugang eingezogen ist. 😀

    Statt spiegelnde Hausfassaden und architektonisch ansprechende Glasbauten kann man ebenso daheim wunderbar Gläser und deren Inhalt fotografieren. Mit den schwebenden Früchten hatte ich wirklich Glück. Warum manche zu Boden sanken und andere wiederum nicht, kann ich nicht erklären, weiß das einer von euch? Ich lerne ja immer wieder gerne Neues dazu! 

    Was habt ihr euch als letztes für eure Kamera gekauft, was sollte ich mir auch unbedingt anschauen? 

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    Backen, Cake

    [HELLO SUMMER] Himbeer Joghurt Törtchen

    Ich mache es heute ganz kurz, mir fällt nichts Gescheites ein, was ich gerade schreiben oder erzählen könnte. Oder anders ausgedrückt, ich habe einfach keine Lust bei diesen Temperaturen nach der Arbeit noch lange vor dem Laptop zu sitzen und  Texte für den Blog zu tippen. 

    DENNOCH: Am Wochenende hatte ich große Lust zu Backen und herausgekommen sind wunderbare kleine Himbeer Joghurt Törtchen. Ganz verzückt von den Schmuckstücken möchte ich euch das Rezept daher nicht vorenthalten und  solche Posts funktionieren ja auch eigentlich ganz gut ohne große Story drum herum. 

    Inspiriert wurde ich durch DIESES Rezept von Mara. Holunderblütensirup hatte ich keinen im Haus, aber zufällig noch Himbeersirup. (Schmeckt zusammen mit Sekt und einigen gefrorenen Himbeeren + Minzeblättern besonders gut und sieht im Glas auch noch schick aus). Und nach meinem letzten hungrigen Wochenendeinkauf hatte ich auch noch eine ganze Menge an Beeren im Kühlschrank. Es hat schon seine Gründe, warum man lieber wohl gesättigt seine Einkäufe tätigen sollte. Trotzdem möchte ich mich an dieser Stelle ganz kurz selbst loben, es sind zwar mehr Produkte im Einkaufswagen gelandet als ursprünglich geplant, doch sie waren durch und durch alle gesund! Genug Süßkram wurde schließlich von der letzten Schweizreise heimgebracht. XD 

    Himbeer Joghurt Törtchen
    Portionen 6
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    Für den Boden
    1. 2 Eier
    2. 1 Prise Salz
    3. 75 g Zucker
    4. 1 Pck. Vanillezucker oder etwas Vanilleextrakt
    5. 50 g Mehl
    6. 1/2 Pck Vanillepuddingpulver
    7. 1/2 Pck (Weinstein)Backpulver
    Für die Creme
    1. 4 Blatt Gelatine, gerne auch rote
    2. 380 g Naturjoghurt*
    3. 100 - 150 ml Himbeersirup**
    4. 120 ml Schlagsahne
    5. Frische Beeren zum Garnieren
    Zubereitung
    1. Eier trennen, Eiweiß zusammen mit dem Salz steif schlagen.
    2. Zucker und Vanille dazugeben und cremig rühren. Danach das Eigelb einrühren.
    3. Mehl, Puddingpulver und Backpulver in einer zweiten Schüssel vermischen.
    4. Mehlmischung unter die Eimasse heben.
    5. Eine 20er Springform mit Backpapier auslegen, Teig einfüllen und bei 200°C (Ober-Unterhitze) ca. 20-25 Minuten backen. Falls der Teig zu dunkel werden sollte, mit Backpier oder Alufolie abdecken.
    6. Den Biskuit auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Backpapier abziehen und den Boden in zwei Teile teilen.
    7. Aus den beiden Böden sechs Kreise mit den Dessertringen ausstechen, alles auf zwei große flache Teller platzieren.
    8. Für die Creme die Gelatine in Wasser einweichen, den Joghurt glatt rühren.
    9. Den Sirup vorsichtig erwärmen (nicht kochen), Gelatine ausdrücken und im Sirup auflösen.
    10. Den Joghurt löffelweise in den Sirup einrühren.
    11. Die Sahne schlagen und anschließend unter die Joghurtmasse heben.
    12. Die Creme gleichmäßig auf die sechs Dessertringe verteilen und so lange in den Kühlschrank stellen bis die Masse fest geworden ist. (Am besten über Nacht)
    13. Mit einem Messer vorsichtig die Törtchen von den Dessertringen lösen.
    14. Die Törtchen mit frischen Beeren garnieren.
    Anmerkungen
    1. *ich habe Skyr verwendet ** z.B. von Monin
    Adapted from Mara - Lifeisfullofgoodies
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    So langsam merke ich, dass der Text doch irgendwie länger und länger wird… nach mindestens zehn Anläufen habe ich dann die obige Einleitung geschrieben und wirkliche Lust habe ich immer noch nicht, doch so ein Ventilator am Schreibtisch bewirkt scheinbar Wunder und ich bin tatsächlich in einen kleinen Schreibfluss geraten und das innerhalb einer Viertelstunde. Beeren sind absolut dankbare Motive, das wird besonders auf Instagram deutlich. Die kleinen Früchte werten jedes Bild auf und machen das gezeigte Essen direkt attraktiver. Ein neuer Trend scheinen geeiste bzw. gefrorene Früchte zu sein. Aufgefallen sind sie mir als erstes bei Vera. Da die Törtchen ohnehin am besten über Nacht gekühlt werden, habe ich zur selben Zeit auch einige Beeren eingefroren. Bei diesem besonderen Motiv ist ganz schnelles Arbeiten gefragt, anders als gewohnt habe ich das Setting bereits vorher penibel vorbereitet, die Kamera eingestellt und dann nur noch schnell die Früchte auf dem Törtchen drapiert und fix losgeknipst. Für den aller ersten Versuch finde ich die Ergebnisse recht gelungen oder was meint ihr? Außerdem haben die gekühlten Früchte ganz wunderbar mit der Joghurt-Creme zusammen bei 30 Grad Raumtemperatur harmoniert. Gekühlte Torten und Kuchen sind im Sommer sowieso meine absolut erste Wahl! Ein ähnliches Rezept habe ich bereits vor drei Jahren gepostet: Mini Raspberry Cheesecakes Waren auch sehr lecker aber diese Variante mit Joghurt gefällt mir doch mehr. Die Törtchen schmecken übrigens auch ohne Fruchtgarnitur (sehen mit Deko einfach nur viel besser aus). 

    Servicelinks**:

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    Backen, Muffins & Cupcakes

    Strawberry Cheesecake Rolls

    Hoch die Hände Wochenende und Zeit für die Sommerbäckerei in Form von Strawberry Cheesecake Rolls! (Klingt auf Englisch direkt 10x leckerer als auf Deutsch oder? XD) Im Herbst gab es ja bereits die Pumpkin Cinnamon Rolls und gerade jetzt im Sommer greife ich bei diesen Temperaturen besonders gerne zu dem Fertig-Hörnchen-Teig von Knack und Back. Wer möchte schon unnötig lange in der Küche stehen, wenn die Sonne draußen lacht!  

    Die Geschichte der Erdbeerrollen beginnt tatsächlich auf dem Erdbeerfeld. Seit Jahren der Abstinenz habe ich es diese Saison endlich wieder einmal geschafft, selber Erdbeeren pflücken zu gehen! Es ging also ab aufs Feld und 2,7 kg später war das Körbchen voll mit Früchten. Am liebsten esse ich die Beeren pur, doch die Menge wäre etwas zu viel des Guten gewesen. Ein kleiner Teil wurde also verschenkt, der Großteil wurde zu Marmelade verarbeitet. Marmelade koche ich eher selten, da ich generell selber wenig Marmelade esse. Wenn ich doch mal selber welche zubereite, verwende ich den 3:1 Gelierzucker. So wird der Aufstrich nicht all zu süß und besonders fruchtig – allerdings ist er dann nicht so lange haltbar.

    Strawberry Cheesecake Rolls
    Portionen 6
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    Zutaten
    1. 1 Rolle Knack & Back Hörnchen
    2. 125-150 g Frischkäse
    3. Erdbeermarmelade oder Konfitüre
    Für die Glasur
    1. 2 TL Milch
    2. 50 g Frischkäse
    3. Puderzucker nach Belieben.
    Zubereitung
    1. Den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
    2. Den Teig aus der Rolle nehmen und passend zu einem Rechteck zusammenlegen. Die "Nähte" und Kanten gut zusammendrücken.
    3. Die Teigplatte erst mit Frischkäse dann mit Marmelade bestreichen.
    4. Den Teig von der langen Seite her vorsichtig aufrollen und in sechs bis sieben gleich große Stücke schneiden.
    5. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen oder alternativ einfetten, die Teigschnecken in die Mulden legen und ca. 20 Min backen bis die Schnecken goldbraun sind.
    6. Für die Glasur Puderzucker, Milch und Frischkäse verrühren.
    7. Die abgekühlten Schnecken mit der Glasur beträufeln.
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    Die fertige Marmelade sollte also zeitnah aufgebraucht werden und ich erinnerte mich wieder an die Pumpkinrolls. Damit die Füllung etwas extravaganter wird, wurde der Teig zusätzlich mit Frischkäse bestrichen und die Strawberry Cheesecake Rolls wurden geboren. Für den letzten optischen Pfiff spendierte ich den Rollen noch eine Frischkäseglasur inkl. Minzblattgarnitur. Damals bei den Pumpkinrolls musste noch Basilikum herhalten, da keine Minze im Haus war XD.

     

    * * *H A P P Y  W E E K E N D * * *

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    Backen, Breakfast, Fitness

    Schnelles Dinkel-Quarkbrot

    Long story short: es war sonntags und ich hatte Appetit auf Brötchen, doch den Pyjama zeitnah auszuziehen, sich etwas anderes überzuwerfen und zum Bäcker zu gehen, darauf hatte ich nicht wirklich Lust. Was nun? Erst einmal in den Kühlschrank schauen, das hilft meistens immer! Und siehe da, ich hatte alle Zutaten für die Quarkbrötchen im Haus! Wie konnte dieses alte Rezept nur in Vergessenheit geraten? Eine Ursache dafür hängt sicherlich mit dem grandiosen Quarkauflauf zusammen. Wenige Zutaten, schnell und einfach zubereitet und lowcarb! Doch das Brot steht dem Auflauf eigentlich in nichts nach – bis auf die Menge an Kohlenhydraten und das benötigte Extra an passendem Aufschnitt oder Aufstrich. Kohlenhydrate hin oder her, es war Frühstückszeit, also her mit den Brötchen! Sie schmeckten wie früher, einfach nur lecker! Um auch unter der Woche in den Genuss zu kommen, habe ich den Teig beim zweiten Backgang in eine Kastenform gefüllt und ein Brot daraus gebacken (so wie es auch im Urrezept vorgesehen war).

    Schnelles Dinkel-Quarkbrot
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    Zutaten
    1. 400 g Dinkelmehl
    2. 100 g Dinkelvollkornmehl*
    3. 20 g Weinsteinbackpulver
    4. 2 TL Salz
    5. 2 TL Zucker
    6. 2 Eier
    7. 500 g Magerquark
    8. (geriebenen Parmesan, Kräuter)
    Zubereitung
    1. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
    2. Mehle mit dem Backpulver, Salz und Zucker vermischen.
    3. Eier und Magerquark hinzufügen und alles zu einem Teig verkneten.
    4. (Jetzt optional Kräuter oder Käse unterkneten.)
    5. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen und ca. 40 Minuten auf mittlerer Schiene backen. (Stäbchenprobe)
    Anmerkungen
    1. * Das Verhältnis von Vollkornmehl zum feinen Mehl könnt ihr gerne variieren. Ich finde die Mischung aus 1/5 Vollkornmehl am leckersten.
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    Wer sich auf Instagram bewegt, hat diese Marmelade von Göbber sicherlich schon entdeckt. Was für ein entzückendes Produktdesign! Die Optik allein hätte mich aber nicht zum Kauf animiert, ich war bereits vorher großer Fan der 100% Frucht Marmeladen Reihe. Bei so einem leckeren Aufstrich wird es in nächster Zeit wohl wieder öfters Brot und Brötchen zum Frühstück geben.

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