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    Urlaubserinnerungen – Pastéis de Nata | Portugisische Puddingtörtchen

    Ende Mai diesen Jahres ging es mit der Familie für ein paar Tage zum ersten Mal nach Portugal. Die Reise führte mit dem Mietwagen von Faro über Lagos nach Lissabon. Auf Instagram habe ich euch mehr oder weniger aktuell mitgenommen. Die Reiseposts geraten bei mir leider immer sehr in Verzug. Rezepte tippen sich einfach schneller runter. Ich sollte mehr reisen, damit ich auch bei diesem Thema geübter werde! Immerhin habe ich es schon geschafft euch von der schönsten Bar in Lagos zu erzählen. Zwar ganze fünf Monate später, aber hey, das Ergebnis zählt oder?

    Ganz oben auf der Probierliste standen ganz klar die kleinen Puddingtörtchen, das Pastel de Nata. Das erste Törtchen holten wir uns in einem ganz normalen Supermarkt in Lagos. Die Erwartungen waren niedrig, doch dieses Gebäckstück überzeugte bereits!  Weiter in Lissabon wurden die nächsten Teilchen probiert, sowohl die klassische Variante als auch eine mit Guss. Letztere fiel aber durch, viel viel zu süß und was das Rote oben drauf auch immer war, es muss nicht sein.

     

    Laut Google und Reiseführer gibt es die besten Törtchen in Belem und zwar in der Confeitaria Pastéis de Belém. Das Café mit seinem berühmten Gebäck befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Igreja Santa Maria de Belém, einer sehr hübsch anzuschauenden Kirche. Was beide gemeinsam haben, die lange Schlange vor dem Eingang! Da wir uns bereits auf dem Rückweg befanden und keine Lust auf endloses Anstehen hatten, schossen wir  nur ein paar Erinnerungsfotos vor der Kirche und zogen wieder los gen Faro. Sooo viel besser als die anderen Törtchen können sie bestimmt nicht sein. Ein wenig schade war es schon, zumal das Ziel zum Greifen nah war. Beim nächsten Lissabonbesuch wird das Anstellen dann vorher eingeplant!

    Pastéis de Nata
    Portionen 12
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    Zutaten
    1. Butter
    2. 5 Eigelb
    3. 80 g Zucker
    4. 1 Prise Salz
    5. 250 ml Sahne
    6. 1 EL Mehl
    7. 1 Rolle Blätterteig
    8. Zimt
    Zubereitung
    1. Den Backofen auf 250°C vorheizen.
    2. Die Mulden des Muffinblechs mit der Butter leicht einfetten.
    3. Eigelb, Zucker, Salz und Sahne in einem Topf verrühren. Zum Schluss das Mehl einrühren.
    4. Die Mischung langsam unter gelegentlichem Rühren erhitzen und kurz aufkochen lassen, bis sie eingedickt ist. Die Masse abkühlen lassen.
    5. Währenddessen den Blätterteig ausrollen, 12 Kreise ausstechen*, die Mulden des Muffinblechs damit belegen.
    6. Die Puddingmasse auf den Teig geben und 12 - 15 Minuten auf der mittleren Schiene backen.
    7. Die Törtchen gut abkühlen lassen und nach Geschmack mit etwas Zimt bestreuen.
    Anmerkungen
    1. Ich habe dafür einen Servierring mit 8 cm Durchmesser genommen. Ihr könnt auch beispielsweise ein Glas verwenden.
    2. (Damit die Oberfläche der Törtchen die typischen braunen Stellen erhalten, habe ich das Muffinblech noch 1 Minute unter den Backofengrill gestellt.)
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    Die Originaltörtchen im fernen Belém werden bei 400°C gebacken. Mein heimischer Ofen kann leider nicht ganz mithalten. Wenn ihr euren Ofen gut vorheizt, was bei diesem Rezept essentiell ist, dann reichen auch schon 250°C. Durch die relativ kurze Backzeit wird der Blätterteig schön knusprig und die Oberfläche der Törtchen fängt leicht an zu karamellisieren. Falls das mit dem Karamellisieren nicht ganz klappt, einfach so wie ich mit dem Grillfunktion des Ofens nachhelfen! Bei diesem Gebäck empfehle ich die Muffinpapierförmchen erst nach dem Backen zu verwenden. Durch den direkten Kontakt mit dem Blech erhalten die  Teilchen mehr oder weniger ihre typische Form.

    Jetzt sind noch fünf Eiweiß über, richtig? Wie wäre es mit einem schnellen Eiweißomlett? Da freut sich nicht nur der Kraftsportler! Für das Omlett verquirlt ihr das Eiweiß mit einem Schuss Sprudelwasser. Erhitzt etwas Öl in der Pfanne und backt es langsam bei geschlossenem Deckel aus. Vorher noch mit Salz und Pfeffer würzen und nach Belieben garnieren: ich hatte noch Frühlingszwiebeln und Ziegencamembert da. Weitere Toppingideen wären: Pilze, Speck, Raspelkäse oder Tomaten. 

    Was war euer letztes kulinarisches Reisehighlight?

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    Dessert, Drinks, Sweets

    Pralinen, Pralinen! Mit Mango Lassi und Matcha, dazu kommen noch Marzipan Kirschen & Rosmarin Trüffel

    Es müssen ja nicht immer nur Kuchen oder Cupcakes verschenkt werden. Kleine feine Pralinen aus der hauseigenen Manufaktur sind eben so schön und je nach Sorte, hält sich der Aufwand auch in Grenzen. Falls ihr eine Mikrowelle habt, geht die Produktion noch einfacher von statten und ihr könnt schneller die Ergebnisse kosten und vernaschen.
    Heute habe ich gleich 4 Rezepte auf einmal für euch vorbereitet. Ursprünglich wollte sich sie noch vor Christi Himmelfahrt aka dem Vatertag zeigen, was nun leider nicht geklappt hat aber hey, Anlässe gibt es ja ständig welche! Und Pralinen schmecken ja eigentlich auch ohne besonderen Anlass ziemlich gut! Die Rührbesen des Handmixer blieben dieses Mal still und das Pralinenbesteck* wurde wieder einmal hervorgeholt und es wurde fröhlich Schokolade geschmolzen…

     

    { Marzipan Kirschen }

    Zutaten für 8 Kirschen
    ✗ 8 Kirschen (Amarena/Cocktail/Schattenmorellen)
    ✗ 50 g Zartbitter-Kuvertüre
    ✗ 25 g Weiße-Kuvertüre
    ✗ 50 g Marzipanrohmasse
    ✗ 25 g Puderzucker
    ✗ 1 Spritzer Zitronensaft

    Zubereitung
    1. Die Kirschen gut abtropfen lassen.
    2. Beide Kuvertüren schmelzen.
    3. Während die Kuvertüre abkühlt, das Marzipan mit dem Puderzucker und dem Zitronensaft verkneten.
    4. Eine Rolle formen und in 8 gleichgroße Stücke portionieren.
    5. Das Marzipan flach drücken, eine Kirsche in die Mitte legen und sie mit der Masse umhüllen.
    6. Die Kugeln mit der Zartbitter-Kuvertüre umhüllen, so lange kühlen, bis die Schokolade fest ist.
    7. Die Weiße-Kuvertüre in einen Gefrierbeutel geben, ein kleine Ecke vom Boden abschneiden und die Kugeln mit der Schokolade verzieren.

    { Mango Lassi Pralinen }

    Zutaten für die Pralinen mit Mango Lassi (15 Stück)
    ✗ 50 g Weiße-Kuvertüre
    ✗ 25 g Zartbitter Kuvertüre
    ✗ 50 g frische Mango
    ✗ 25 g Joghurt
    ✗ 1/2 TL Kurkumapulver
    ✗ 14 Pralinenhohlkugeln*
    ✗ 75 g weiße Kuchenglasur

    Zubereitung
    1. Beide Kuvertüren schmelzen und abkühlen lassen.
    2. Mango mit Joghurt und Kurkuma pürieren.
    3. Die abgekühlte Weiße-Kuvertüre mit der Mangomasse verrühren und in einen Gefrierbeutel geben, eine Ecke vom Boden abschneiden und die Hohlkugeln damit zu 3/4 fülllen.
    4. Die Hoglkugeln mit der Zartbitter-Kuvertüre verschließen und in den Kühlschrank stellen bis die Schokolade fest geworden ist.
    5. Zum Schluss werden die kugeln mit der Kuchenglasur überzogen.

    { Rosmarin Trüffel }

    Zutaten Rosmarin Trüffel (8 Stück)
    ✗ 45 g Zartbitter-Kuvertüre
    ✗ 35 g Vollmilch-Kuvertüre
    ✗ 38 g Schlagsahne
    ✗ 10 g Wasser
    ✗ 10 g Zucker
    ✗ 1 Prise getrockneten Rosmarin
    ✗ 10 g Butter
    ✗ Kakaopulver zum Wälzen

    Zubereitung
    1. Die Schokolade in kleine Stücke hacken und in eine größere, etwas flachere Schüssel geben.
    1. Sahne, Wasser, Zucker und Rosmarin erhitzen und anschließend über die Schokolade gießen.
    2. Butter hinzufügen und so lange rühren bis alle Zutaten geschmolzen sind. Die Masse so lange in den Kühlschrank stellen, bis sie fest genug ist, um daraus Kugeln zu formen.
    4. Mit einem Teelöffel kleine Portionen herausstechen, Kügeln daraus formen und in Kakao wälzen.

    { Matcha Pralinen }

    Zutaten (5 Mini-Gugl)
    ✗ 100 g weiße Schokolade (ich hatte eine Tafel von Milka)
    ✗ 1/2 – 1 TL Matchapulver

    Zubereitung
    Schokolade schmelzen, Matchapulver einrühren, in die gewünschte Form gießen, Kühlen, fertig!

    Ich hatte DIESE* Form verwendet.

    Meine Favoriten waren die Rosmarin-Trüffel!! Schokolade und Kräuter = Großes Nom! Trüffel sind eine feine Erfindung und ganz easy herzustellen oder? Hätte ich das mal eher gewusst!! Meine nächsten werde ich mit etwas Alkohol aromatisieren, ich freue mich jetzt schon drauf! Das Gute an den Trüffeln ist auch, dass man kein besonderes Pralinenbesteck benötigt. Als Koch- und Backverrückte hatte ich natürlich welches im Petto XD. Im Gegensatz zu elektrischen Geräten, wie Donutmaker oder Waffeleisen, brauchen die Gabeln aber kaum Stauraum! Also nur keine Scheu, falls ihr euch auch welche zulegen möchtet! ;D

     

    { PralinenVIERfalt }

     

    { ein Teil meiner Stempelsammlung }

     

    Solche Köstlichkeiten gehören natürlich auch gebührend verpackt! Statt fertige Pralinenschachteln zu verwenden, kann man die Kugeln auch prima in solche Eisbecher* legen. Folie oder Tütchen rum, noch eine Schleife binden und einen Anhänger dazu, fertig!! Die Aufschrift dieses Bechers passt ganz wunderbar, oder? Wer gerade keine Pralinen verschenken möchte, kann auch andere Leckereien darin servieren. Windbeutel machen darin ebenso eine gute Figur wie Popcorn.
    Den „süße Sünden“ Stempel dazu findet ihr übrigens HIER*. Die kleinen roten Spielfiguren zwei Bilder hierüber sind übrigens auch welche. Es gibt so viele tolle Motive, dass meine Sammlung sicher noch größer wird!! Sobald es sich ergibt, möchte ich mir einen Stempel für eigens für den Blog kreieren lassen. :))
     

     

    { Mmmmmm… Mini Windbeutel }

     

    { Homemade Macarons mit Salted-Caramel Füllung }
    Neben tollen Stempeln bin ich auch ein großer Fan von hübschen Aufklebern, die ich viel zu selten benutze… da sie ja sonst mal „alle gehen“ können. Aber Marie, du kaufst dir die Dinger doch nicht zum Angucken und wartest, bis sie irgendwann nicht mehr kleben… -.- Stimmt, ich habe sie gekauft, um meine kleinen Geschenken aus der Küche das letzte Etwas zu geben.
    Ich hatte nicht nur Lust auf Pralinen, sondern wollte mich unbedingt wieder an Macarons probieren. Schließlich habe ich momentan einen Ofen mit Umluft zur Verfügung und das muss ausgenutzt werden. Wie die ganze Macaron-Backerei ausgegangen ist, werde ich euch aber in einem separaten Post erzählen. Die beiden Bilder dienen heute nur als Teaser ;D
     
    So ihr Lieben, habt ein schönes Wochenende!!
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    Cake, Sweets

    Easy peasy Cakepops

    Ich habe ein „Rezept“ für mich gefunden, das ganz ohne Backen auskommt, super fix und einfach ist und einfach nur ober mega lecker schmecker ist. Ungelogen! Das sage nicht nur ich, sondern alle, die davon schon gekostet haben! Optisch machen die Cakepops auch etwas her. Kuchen am Stil gibt es ja noch nicht an jeder Ecke und sind damit schon etwas Besonderes oder? Hätte ich etwas zum Reinstecken gehabt, ein Stück Styropor oder ähnliches, würden sie noch besser ausschauen, so haben sie eben platte Köpfchen bekommen.^^
    Also meine Lieben, diese Anleitung ist für Jung und Alt, für Klein und Groß und sogar für Jene, die nicht Backen können! Okay, es ist schon irgendwo geschummelt, aber wenn man wenig Zeit hat und eingeladen ist und etwas Leckeres mitbringen möchte, dann sind diese Teile genau richtig! Es kommt ja schließlich auf den Geschmack an!
     

     

    Ihr braucht: (ca. 15 Stück)
     
    einen fertigen Rührkuchen (am besten Marmor oder Herren Art) // Konfitüre oder Marmelade eurer Wahl // eine Packung Kuchenglasur // Streusel etc. 
     
    Lollistäbchen // Papierstrohhalme // Einweghandschuhe // Teelöffel // eine Schüssel // ein großer Teller // eine Tasse

     

     
    So gehts:
     
    Den Kuchen in die Schüssel krümeln, ca. zwei gehäufte Teelöffel Marmelade dazu geben, Handschuhe anziehen und alles schön durchkneten. Sollte der Teig zu trocken sein, noch ein wenig Marmelade dazu geben. Am Ende sollte die Masse gut formbar sein, das werdet ihr schon merken. (die Textur ähnelt Marzipanrohmasse)
     
    Als nächstes formt ihr kleine Kugeln, nicht zu groß und nicht zu klein und legt sie auf den Teller! Die Kuchenglasur gebt ihr in die Tasse und schmelzt sie in der Mikrowelle. ACHTUNG: nicht zu heiß einstellen!
     
    Jetzt tunkt ihr die Lollistäbchen, wahlweise die halbierten Papierstrohhalme, in die flüssige Schokolade und steckt sie anschließend in die Kugeln. Danach stellt ihr den Teller so lange in den Kühlschrank bis die Schokolade wieder fest geworden ist, das dauert ca. 20 Minuten.
     
    Nun werden die Pops komplett in die Schokolade getunkt. Lasst sie etwas abtropfen und legt sie dann wieder auf den Teller. Wenn ihr mögt könnt ihr sie mit Streuseln oder z.B. Haselnusskrokant verzieren. Nachdem alle Pops fertig überzogen wurden, stellt die Pops noch einmal in den Kühlschrank bis die Glasur fest geworden ist!
     
     
    War ganz einfach oder? Natürlich könnt ihr auch einen eigenen Rührkuchen backen oder Reste verwenden. Selber Backen kostet aber viel mehr Zeit und was ich entzückt festgestellt habe, fertiger Kuchen von Netto, Lidl & Co. kostet nur 1,09 Euro. Da lohnt sich das Abwiegen, Rühren, Backen und Abspülen absolut nicht… und wie gesagt, die Pops schmecken köstlichst, trotz dieser gekauften Basis!! Den Kuchen als solchen würde ich aber nie im Leben servieren, dafür backe ich ja doch viel zu gern, sofern genug Zeit und Muße vorhanden ist! 😉 Alternativ kann man statt Marmelade auch Frischkäse verwenden, allerdings schmecken die mit dem Fruchtaufstrich viel besser! Persönlich würde ich Konfitüre nehmen, kleine Fruchtstücken im Teig sind nämlich noch leckerer! ;D
    Um das Ganze noch etwas aufzuwerten, kann man sich bei der Verpackung austoben! Ihr könnt die Pops entweder in Klarsicht-Beutel packen oder in solche süßen Lunchboxen. Schleife drum oder Aufkleber drauf – fertig! Die blanko Lollistäbchen könnt ihr noch mit Masking Tape bekleben. Eine kleine Anleitung dazu hatte ich HIER schon einmal gepostet.
     
    Probiert es unbedingt einmal aus! Einfacher und unkomplizierter geht es wirklich kaum. Allerdings muss ich euch doch noch warnen, die kleinen Dinger machen süchtig, schmecken nach Mehr und sind kleine Kalorienbömbchen, deshalb sucht euch besser vorher ein paar Abnehmer und Testesser wahlweise auch einen Anlass, wo ihr sie mit hinnehmen könnt! 😉
     
    Bezugsquellen
    Papierstrohhalme – Minidrops
    Lunchbox – Minidrops
    Lollistäbe – Amazon / XENOS
    Streusel – Netto (Ruf)
    Streuselglas – NanuNana
    Aufkleber – Minidrops
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    Sweets

    [Sweet Cravings] Microwave S’mores

    Gestern war ein wenig der Wurm bei mir drin gewesen… Hoch motiviert diesen Post zu reloaden, mit neuen und besseren Fotos, habe ich fröhlich angerichtet und los geknipst. Das Dessert anschließend verputzt, danach eine gepflegte Runde Fußball spielen gegangen und dann am Abend, als ich den Post vorbereiten wollte, bin ich wie immer die Schar an Bildern durchgegangen und war enttäuscht… 
    Was habe ich mir da für einen Spökes beim Anrichten geleistet? Wie wäre es mit vorher Planen oder Nachdenken?^^ 
    Wie konnte es dazu kommen? Ich habe einen Verdacht: und zwar ging das Mittagessen schon in die Hose. Geplant war dieses Gericht von Nani nachzukochen, Zucchini wurde eingekauft, den leckeren echten Feta aus Schafsmilch und Fisch. Und genau da lag mein Problem, ich Dummerchen habe Seelachs statt Wildlachs gekauft, muss ich da geträumt haben im Laden… (Kleine Info am Rande: Ich mag eigentlich keinen Fisch – Ausnahmen: Lachs, Thunfisch und Scholle^^) 

     

     

    Schon beim Auftauen kamen leichte Zweifel auf. Irgendwie sieht dieser Fisch seltsam aus. Die Farbe ist ganz anders als sonst… Warum stand auf der Packung eigentlich „praktisch grätenfrei“… Naja er wird schon seine typische Lachsfarbe nach dem Garen erhalten… Erst als ich ihn dann wieder aus dem Ofen holte, fiel es mir (Achtung Wortwitz!) wie Schuppen von den Augen. Es stand ja auch dick SEELACHS auf der Packung drauf. In dem Moment, als ich in die Kühltruhe griff, hat mein Gehirn einfach nicht reagiert. 😀
    Geschmeckt haben die Zucchinis trotzdem und ich habe auch den Fisch gegessen UND keine Gräten erwischt. Zu Hause habe ich IMMER welche abbekommen, während die anderen Familienmitglieder verschont geblieben sind. Nun ja, das Rezept hätte ich euch auch gerne gezeigt, aber auch da stimmte die Optik leider nicht…
     
     

     

    Bevor die Misere jedoch angefangen hatte, war ich noch ein paar Kirschblüten fotografieren gewesen und meine zwei aktuellen Lieblingsnagellacke wollte ich euch auch demnächst zeigen. Für letzteres Shooting habe ich Marshmallows als Requisiten gebraucht und wenn die Packung schon mal offen war, wollte ich fix etwas ausprobieren und heraus gekommen sind diese köstlichen Marshmallow-Sandwiches. Die Idee mit der zusätlichen Schokolade kam dann noch von meinem Freund, dem Leckermäulchen.^^ 
    So funktioniert es:
    Ihr legt einen Butterkeks in die Mikrowelle, darauf ein Stückchen Schokolade. Das Ganze erhitzt ihr dann für 10 Sekunden. Nun legt ihr einen Marshmallow auf die Schokolade und erhitzt alles noch einmal 10 Sekunden lang. Am Ende legt ihr einen zweiten Butterkeks auf den Marshmallow und fertig ist ein verdammt leckerer Snack!!!
    Noch besser sollten über dem Grill oder Lagerfeuer geröstete Marshmallows schmecken. Falls ihr da auch Schokolade verwenden wollt, nehmt direkt Butterkekse mit Schokoüberzug!

     

     

    Ich freue mich gerade ein bisschen über die Menge an Text. Für so ein kurzes und simples „Rezept“ habe ich doch recht viel geschrieben. Das war so auch nicht geplant gewesen. Also was nehme ich aus den Ereignissen nun mit? Fotos lieber etwas besser vorbereiten, bei Texten lieber drauf los tippen!
    Damit nicht alles umsonst gewesen war, hier noch eines der Bilder vom Joghurt-Bomben-Shooting (das Dessert selbst, zeige ich besser nicht *schäm*)
     
     
    Auf dem Weg zum Fußball habe ich zusammen mit meinem Freund noch ein wenig über meinen Geburtstag im Juli fantasiert, ob und wie ich feiern soll. Ich bin jemand, der so etwas sehr rechtzeitig plant, zumal meine Zeit eh sehr knapp bemessen sein wird in nächster Zeit, dank Klausuren und der Masterarbeit. Da wir gerade beim Thema Marshmallows waren, sind wir auch schnell zum Grillen gekommen, bietet sich in einem Sommermonat ja auch an oder?^^ Eine Idee für die Gestaltung der Einladungen schwebt mir auch schon vor. DIESE Sticker wären perfekt!! Dann noch ein paar Bierbänke organisieren, Salate machen, Kuchen backen, Soßen, Grill & Co. bereitstellen und der Rest (Fleisch & Getränke) bringt einfach jeder selber mit. Klingt nach einem guten Plan würde ich sagen. Wenn auf das Wetter noch Verlass wäre, sogar nach einem perfekten! Schauen wir einfach mal, was aus den Fantasien letztendlich wird. :))
     
    Ich wünsche euch einen „wurmfreien“ Tag! ;D
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    Dessert, Sweets

    Espresso-Choco-Fudge (ILYESD)

    Letzten Freitag schien die halbe Bloggerwelt auf den Beinen Richtung Zeitschriftenladen gewesen zu sein, zumindest all diejenigen, die über Essen schreiben. Das Objekt der Begierde war die neue Ausgabe der Lecker Backery gewesen und wie das mit dem Gruppenzwang so ist, habe ich sie auch gekauft. Bevor es auf eine Tagesexkursion ging, kreuzte mein Weg zufälligerweise ein Geschäft mit Zeitschriften.^^ Obwohl ich schon zwei Flops aus den Vorgängerausgaben hatte, kam ich nicht daran vorbei, sie ein weiteres Mal zu holen. Die Aufmachung des Heftes ist einfach gut, die Bilder sind schön anzuschauen… In Sachen Foodfotografie kann man hier und da immer etwas abschauen.

     

     

    Zutaten

    ♦ 200 g Zartbitterkuvertüre
    ♦ 100 g Vollmilchschokolade
    ♦ 1 Dose Milchmädchen
    ♦ 1 EL Espressopulver / Bohnen

     
    Zubereitung 
    Falls ihr Espressobohnen verwendet, diese vorher in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz zerkleinern.
    Die Schokolade entweder in der Mikrowelle oder über dem Wasserbad schmelzen.
    In die geschmolzene Schokolade die Milchmädchencreme einrühren.
    Eine kleine quadratische Form (15 cm Kantenlänge) mit Backpapier auslegen und die Masse einfüllen, mit dem Espressopulver bestreuen. 
    Die Masse für ca. acht Stunden in den Kühlschrank stellen.
    Das Fudge in kleine Würfel schneiden und danach kühl lagern.  
    Haltbarkeit: ca. 2 Wochen
      
    Das Rezept stand auf der letzten Seite der Zeitschrift und war für mich doch die Nummer Eins gewesen, da es wenige Zutaten benötigt und ganz fix zusammengerührt war. Geschmacklich sind die kleinen Würfel einfach traumhaft! Die Konsistenz genau richtig, nicht zu hart und nicht zu weich. Mhhh!
     

     

    Hübsch verpackt, eignen sie sich wunderbar als kleines, süßes Geschenk oder Mitbringsel. Dafür die Würfel einfach in kleine Beutel packen oder in einem kleinen Becher stapeln. Schleife binden, fertig! Vergesst dem Beschenkten aber nicht zu sagen, dass sie gekühlt werden müssen. Da Schokolade irgendwie für mich zum Valentinstag gehört, passen die Fudges auch super in die ILYESD-Reihe oder? 🙂

     

     

    Habt ihr auch die Lecker Bakery gekauft und schon etwas daraus ausprobiert?
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    Sweets

    Choco Crispy Bars

    Da ich noch einige Marshmallows aufzubrauchen hatte, kam mir >> dieses << Rezept hier ganz recht. Generell hat Jessica einen wunderschönen Blog, wer ihn noch nicht kennt, schnell besuchen gehen!
    Für die Schnittchen benötigt ihr 25 g Butter, 250 g Marshmallows, ob kleine oder große ist egal, sie werden eh geschmolzen und fünf Becher Schoko-Reis-Crispies.
    Die Butter wird langsam erhitzt, danach die Marshmallows in den Topf geben und so lange rühren bis alle geschmolzen sind. Anschließend gebt ihr die Crispies dazu und versucht eine homogene Masse zu bilden. Achtung: Das Zeug klebt wie verrückt!!
    Nun legt ihr ein kleines Backblech mit Backpapier aus und gebt die Masse dazu. Mit einem zweiten Bogen Backpapier drückt ihr die Masse nun gleichmäßig zu einem Block zusammen. Den Block könnt ihr nun samt Papier in den Kühlschrank stellen. Sobald alles erkaltet ist, lässt sich da Papier auch wieder lösen!
    Nun den Block noch in Stücke schneiden. Fertig!

    Nach der ganzen Prozedur hatte ich zuerst Angst, dass ich meinen Topf entsorgen konnte, da alles furchtbar geklebt hatte. Nachdem ich ihn aber mit heißem Wasser eingeweicht habe, löste sich zum Glück alles sehr gut! Puuuh!
    Die Bars schmecken schon ziemlich süß und sind bestimmt gut gegen Zähne^^ Nett verpackt eignen sich auch zum Verschenken, dennoch finde ich die Herstellung zu aufwendig, weshalb ich sie wohl nicht noch einmal machen werde.

    Ich wünsche euch einen zuckersüßen Wochenstart!
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    DIY, Sweets

    Baileys Pralinen

    Hallo Allerseits!
    Mein Liebling hatte mir (ganz uneigennützig) ein Pralinen &amp; Konfektset geschenkt. 
    Neben dem Buch  gab es noch Pralinenbesteck und kleine Papierförmchen. Da die meisten Rezepte aber auf Hohlkugeln basieren und ich die Herstellung dieser zu aufwendig finde, habe ich zusammen mit einer Freundin vor einigen Tagen beim Pati-Versand bestellt. Die Lieferung erfolgte trotz Vorabüberweisung richtig schnell!!!
    Neben den Hohlkugeln habe ich noch ein rosanes Glitzergel bestellt, dass ich gerne zusammen mit einem weißen Cupcaketopping verwenden möchte, bin schon gespannt, wie es ausschauen wird. Es ist rosa, es glitztert, wer will es? ICH! XD

    Für 15 Pralinen braucht man:
    ♥ 15 Vollmilch Hohlkugeln
    ♥ 50 g weiße Schoklade
    ♥ 25 g Vollmilchschokolade
    ♥ 35 g Sahne
    ♥ 1 EL lösliches Kaffeepulver
    ♥ 25 ml Baileys
    ♥ 75 g abgekühlte, geschmolzene Vollmilchkuvertüre (zum Wälzen)

    Zubereitung
    Die Sahne kurz aufkochen und vom Herd nehmen, das Kaffeepulver und den Baileys einrühren.
    Anschließend wird die Sahne auf die Schokolade gegossen und darin aufgelöst. Das Ganze wird für ca. 20 Minuten abgekühlt. 
    Die Masse wird in einen Spritzbeutel gegeben (oder in einen Gefrierbeutel, wo man unten ein kleine Öffnung reinschneidet). Die Hohlkugeln mit der Creme befüllen, nicht ganz voll machen!
    Mit der abgekühlten Vollmilchkuvertüre die Kugeln verschließen, damit es schneller fester wird, kurz in den Kühlschrank stellen.
    Als Letztes die Kugeln in der restlichen Kuvertüre wälzen und auf Backpapier fest werden lassen! Dafür habe ich die eine Pralinengabel verwendet, die mit dem Körbchen, klappte super.
    Was sind eure Lieblingspralinen? :))
    Viele Grüße!

    Eure Mary

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