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Asiatisch

    Misc., Salad

    Schnelle Poke Bowl mit Lachs und Reisnudeln

    Auch bei dem Poke Bowl Trend bin ich ein wenig hinterher – so wie beim Magic Cake. Allerdings sind mir bisher auch keine Poke Bowls in den hiesigen Restaurants begegnet. Das könnte natürlich eventuell an meinem Wohnort liegen… XD In Berlin oder Köln steht dieses Gericht mit Sicherheit schon auf einigen Speisekarten.

    Als Sushi- bzw. Sashimiliebhaberin musste ich diese Art von Bowl aber unbedingt probieren. Da ich wiederum so schnell nicht in der Haupt- oder Domstadt sein werde, blieb nur Selberzubereiten übrig. Poke Bowls bestehen aus rohem Fisch und haben ihren Ursprung aus Hawaii. Das Originalgericht nennt sich übrigens Ahi Poke Bowl. „Ahi“ bedeutet auf Hawaiianisch Gelbflossen-Thunfisch und „Poke“ geschnitten. 

    Für den Anfang habe ich mich zunächst für frischen Lachs entschieden. Bei rohem Fisch bitte immer auf Sushi-Qualität achten! In Halle (Saale) wird man z.B. in der Fischabteilung von Galeria Kaufhof fündig. Normalerweise werden die Bowls mit Reis serviert. Im Prinzip sind diese Bowls lose Sushirollen. Der Reis ist allerdings nicht mit Essig gewürzt und die Noriblätter fehlen. Auf Reis hatte ich weniger Appetit und habe ihn deshalb durch Reisnudeln ersetzt, was dem Geschmack keinen Abbruch tat. 

    Bei der Marinade könnt ihr ganz nach Gefühl vorgehen. Am Anfang lieber etwas weniger, später kann immer noch nachgewürzt werden. Falls ihr mögt, könnt ihr den Sesam zusätzlich noch etwas in der Pfanne anrösten, auf diesen Schritt habe ich allerdings aus Bequemlichkeit verzichtet. Für das abgerundete Geschmackserlebnis sind die frittierten Zwiebeln und der Knoblauch dagegen ein Muss!  

    Die Bowl ist Dank der (guten) fettigen Zutaten seeehr sättigend. Meinetwegen könnte man sogar ganz auf die Nudeln oder den Reis verzichten. Damit hätte man ein tolles Lowcarb Gericht. Wer Sushi genau so mag wie ich, sollte die Poke Bowls unbedingt einmal ausprobieren. 

    Poke Bowl mit Lachs
    Portionen 2
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    Zutaten
    1. 100 g dünne Reisnudeln*
    2. 200 g Lachs (Sushiqualität)
    3. 1 Lauchzwiebel
    4. Sojasoße
    5. Sesamöl oder Rapsöl
    6. Salz
    7. Sriracha Majoo**
    8. 2 Knoblauchzehen
    9. 1 kleine Zwiebel
    10. Rapsöl zum Frittieren
    11. 1/2 Avocado
    12. Sesam
    13. Rettichkresse
    Zubereitung
    1. Reisnudeln im lauwarmen Wasser einweichen.
    2. Den Lachs in kleine Stücke schneiden, auf zwei Schalen aufteilen.
    3. Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden, zusammen mit etwas Sojasoße und Sesamöl in die eine Lachschale geben und alles vorsichtig durchmischen.
    4. Den restlichen Lachs mit der Majo und etwas Salz marinieren.
    5. Den Fisch mit Frischhaltefolie abdecken und in den Kühlschrank stellen.
    6. Knoblauch und Zwiebel schälen, in feine Scheiben / Ringe schneiden und im Öl frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
    7. Die Reisnudeln für 1-2 Minuten in kochendes Wasser geben, abgießen und auf zwei Schüsseln verteilen.
    8. Die Avocado in Stücke schneiden.
    9. Den Lachs auf beide Schüsseln verteilen, die Avocado, Zwiebeln und Knoblauch dazu geben.
    10. Mit Sesam und Kresse bestreuen.
    Anmerkungen
    1. * Statt Reisnudeln könnt ihr auch gerne Reis verwenden.
    2. ** Ihr könnt auch normale Majo mit einer Chilisoße eurer Wahl verrühren.
    Adapted from Taste of Travel
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    Habt ihr Poke Bowls bereits probiert?

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    Cake

    Hongkong Style Egg Tartes

    Es wird wieder Zeit für den Carbs-Nachschub zu sorgen! Außerdem haben wir Wochenende und Sonntag, ein guter Tag für Kuchen oder in diesem konkreten Fall für Tartes. Ich mag kohlenhydratarme Gerichte zwar sehr, doch Kuchen wird ebenso geliebt. Die Hongkong Style Egg Tartes sind für mich das asiatische Pendant zu den portugiesischen Pastéis de Nata. Süßspeisen auf Eierbasis fand ich schon als kleines Mädchen klasse. Ich kann mich noch sehr gut an Omas Eiergelee „Wun Kai“erinnern. Ein thailändisches Dessert mit Agar Agar und Ei. Bei Gelegenheit versuche ich es einmal nachzukochen und euch dann hier vorzustellen. Wackelpudding muss nämlich nicht immer nach Waldmeister oder Kirsche schmecken. 

    Im Gegensatz zur portugiesischen Version habe ich diese Tartes leider noch nicht vor Ort probieren können. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Meine Schwester, die Glückliche, war schon einmal dort und vielleicht fliegen wir eines Tages noch einmal gemeinsam hin. Einen Reisebericht über ihre Zeit in Asien bzw. Taiwan hat sie HIER geschrieben. Ob sie die echten Egg Tartes bereits probiert hat, muss ich sie noch mal fragen.

    hongkongstyle_eggtartes_baking_shelikesde_04

    Hongkong Style Egg Tartes
    Portionen 6
    Bewertung
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    Für den Teig
    1. 225 g Mehl
    2. 125 g kalte Butter in Stücken
    3. 55 g Puderzucker
    4. 1 Ei
    5. 1/2 Pck. Finesse Vanille
    6. Butter zum Einfetten der Formen.
    Für die Füllung
    1. 110 g Zucker
    2. 225 ml heißes Wasser
    3. 3 Eier
    4. 85 ml Kondensmilch
    5. 1/2 Pck. Finesse Vanille
    Zubereitung
    1. Zutaten für den Teig verkneten. Tarteformen* einfetten.
    2. Den Teig in 6 Stücke teilen und in die Formen drücken.
    3. Den Zucker im heißen Wasser auflösen. Etwas abkühlen lassen.
    4. Eier mit der Kondensmilch verquirlen.
    5. Das Zuckerwasser dazugießen, den Schaum abschöpfen.
    6. Backofen auf 200°C vorheizen.
    7. Die Eiermasse in die Formen gießen, im unteren Drittel für 10-15 Minuten backen bis die Ecken etwas braun werden.
    8. Danach den Ofen auf 180°C drehen, für weitere 10-15 Minuten backen. Wenn die Eiermasse Blasen wirft, die Ofentür leicht öffnen.
    Anmerkungen
    1. * Ihr könnt auch eine große Tarteform verwenden.
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    Snack

    Vietnamesische Sommersrollen

    Eine nicht so fettige Alternative zu frittierten Frühlingsrollen bietet die Variante aus Vietnam. Dieses Gericht habe ich zum ersten Mal vor Jahren beim Perfekten Dinner gesehen.^^
    Wie die meisten Gerichte, bietet dieses auch wieder eine Menge kreativen Spielraum, was die Füllung betrifft.

    Zutaten

    Reispapierblätter
    1 Pk Glasnudeln
    Garnelen
    Hackfleisch
    Koriander
    Limetten
    Frühlingszwiebeln
    Chilies
    Zucker
    Fischsoße
    Sojasoße

    Zubereitung
    Die Glasnudeln im kalten Wasser einweichen. Das Hackfleisch mit etwas Sojasoße braten. Den Koriander zupfen, die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Die Garnelen im heißen Wasser garen und beiseite stellen. 
    Nun die Glasnudel kurz im kochenden Wasser garen, sie brauchen keine Minute bis sie fertig sind. Die Nudeln in einer Schüssel mit jeweils 2 EL Soja- und Fischsoße, Zucker und Limettensaft abschmecken. Nehmt wirklich Limette und keine Zitronen! 
    Ein Reispapierblatt im kalten Wasser einweichen bis es weich wird, aufpassen, dass es nicht durchweicht.
    Nun etwas von den Nudeln auf die Mitte geben mit Koriander Frühlingszwiebeln, Hackfleisch, Garnelen und dem Chili belegen. Das „Faltmuster“ ist unten, dann links, rechts und schließlich oben. Macht nicht zuviel Füllung auf die Blätter, sonst werden sie zu breit und das „Falten“ geht schwerer.

    Die Rollen schmecken auch prima mit Gurke, Eisbergsalat, Surimi und so weiter. Wer es nicht so scharf möchte, der entkernt die Chilischoten am Besten vorher. Die Reispapierblätter solltet ihr eigentlich in jedem Asiasupermarkt finden.
    Gegessen habe ich sie mit den Händen, die Stäbchen wurden nur für Fotozwecke dort platziert und hatten keinerlei Funktion.
    Wer schaut denn noch so gerne das Perfekte Dinner?^^ 
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