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    [Cake Classics] Sächsische Eierschecke

     
    Ein Vorteil in Mitteldeutschland zu wohnen ist, dass man recht schnell an viele tolle Orte kommt. Berlin und Prag sind nicht weit, der Harz liegt vor der Haustür und Leipzig ist besonders nah. Alles Entfernungen, die zu Tagesausflügen einladen. Als nächstes auf der To-Visit-Liste steht die sächsische Landeshauptstadt Dresden. Neben der Frauenkirche und dem Blauen Wunder steht auch die Dresdner Eierschecke auf dem Plan! Lustigerweise postete Ina vor ein paar Tagen genau zu diesem Thema auch etwas. In ihrem Beitrag erzählte sie über ihre Lieblingsplätze in Sachsen, auch Dresden war dabei und dazu gab es ein Rezept für Eierschecke. Da ich so schnell noch nicht nach Dresden kommen werde, musste erst einmal die Eierschecke nachgebacken werden. Hier und da habe ich das Rezept noch etwas angepasst. Die Schecken sind schon mal klasse, mal schauen, wann ich das Original kosten werde.
     
     

     

    Sächsische Eierschecke
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    Zutaten
    1. 60 g weiche Butter
    2. 50 g Zucker
    3. 1 Ei
    4. 150 g Mehl
    5. 1 gestrichener TL Backpulver
    6. 1 Prise Salz
    7. ---
    8. 125 g Zucker
    9. 50 g weiche Butter
    10. 1 Ei
    11. 500 g Magerquark
    12. 1 Päckchen Dr. Oetker Finesse Vanille
    13. 1 Päckchen Vanille Puddingpulver
    14. ---
    15. 3 Eier
    16. 330 ml Milch + 4 EL Milch
    17. 1 Päckchen Vanille Puddingpulver
    18. 150 g Butter
    19. 125 g Zucker
    Für den Boden
    1. Das Backblech mit Backpapier auslegen.
    2. Butter und Zucker verrühren, das Ei dazu geben, schaumig schlagen.
    3. Danach die restlichen Zutaten hinzufügen.
    4. Den Teig gleichmäßig auf dem Backblech verteilen.
    Für die Quarkmasse
    1. Zucker und Butter verrühren, das Ei dazu geben und schaumig schlagen.
    2. Die restlichen Zutaten unterrühren und die Masse auf den Teig geben.
    3. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
    Für die Eimasse
    1. Eier trennen, Eiweiß steif schlagen.
    2. Die Milch erhitzen, mit den 4 EL Milch das Puddingpulver anrühren und in die heiße Milch geben. Butter, Zucker und die 3 Eigelb unterrühren. (Bei dem Eigelb etwas aufpassen, dass die Puddingmasse nicht mehr all zu heiß ist.)
    3. Die Masse auf die Quarkmasse geben und ca. eine Stunde backen. Nach 30 Minuten mit Alufolie oder Backpapier abdecken.
    Adapted from Whatinaloves
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    Die Eierschecke schmeckt einen Tag nach dem Backen am besten! 
    Dafür abgedeckt wieder im kalten Backofen lagern.
    Für kleine Blechkuchen verwende ich immer DIESES Backblech. Falls ihr kein kleines Backblech habt, verwendet einfach eine 28er Springform.
     

     

    Sweet Monday! ❤
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    Hello Fall – Rose Apple Tartes

    Normalerweise präferiere ich ja schnelle und einfache Rezepte ohne viel Aufwand, so wie der Rote Couscous Salat von gestern, wofür man keine zehn Minuten braucht. Auch bei Kuchen lieber gerne unkompliziert schnell etwas zusammenrühren und dann ab in den Ofen damit. Doch heute gibt es eine Ausnahme, einfach der Optik wegen. Kleine Apfelküchlein in Rosenoptik… da konnte ich einfach nicht widerstehen und habe mich etwas länger in die Küche gestellt. Die Arbeit hat sich durchaus gelohnt, mit einem Klecks Sahne schmeckten die Tartes wunderbar. Nächstes Mal werde ich aber drauf achten, dass die Äpfel etwas mehr Farbe haben! 
     
    Apfelrosen Tartes
    Portionen 10
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    Zutaten
    1. 150 g Mehl
    2. 30 g Zucker
    3. 65 g Butter
    4. etwas Zitronenschale
    5. 1 kleines Ei
    6. ---
    7. 2 große rote Äpfel
    8. 250 ml Wasser
    9. 125 g Zucker
    10. Saft einer halben Zitrone
    11. ---
    12. 30 g Zucker
    13. 1 Ei
    14. 60 g Quark
    15. Saft einer halben Zitrone
    16. 1 EL Speisestärke
    17. 1 kleiner Apfel
    18. ---
    19. Butter zum Einfetten, Puderzucker zum Dekorieren
    Für den Teig
    1. Mehl, Butter, Zucker und Zitronenschale verkneten bis kleine Streusel entstehen, danach das Ei dazugeben und weiter kneten bis der Teig geschmeidig ist. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.
    2. Für die Rosen: Äpfel waschen, Vierteln, Entkernen und in feine Scheiben schneiden. Die Scheiben zusammen mit dem Wasser, Zucker und dem Zitronensaft langsam zum Köcheln bringen. So lange köcheln bis die Scheiben weich sind (das ging bei mir recht schnell). Danach die Scheiben auf einem Teller abkühlen lassen.
    Für die Creme
    1. Alle Zutaten verrühren, den Apfel fein hineinreiben.
    2. Die Muffinform mit Butter einfetten und mit Backpapierstreifen auslegen. Nach dem Backen lassn sich die Tarte so ganz leicht aus der Form heben.
    3. Den Teig ausrollen, zehn Kreise ausstechen und in die Muffinform legen.
    4. Die Mulden mit der Creme füllen.
    5. Für die Rosen immer 6-8 Apfelscheiben übereinanderlegen. Achtet darauf, dass sich die Enden Überlappen. Danach vorsichtig aufrollen. (Bei mir habe ich sie von links aufgerollt -> siehe Foto oben)
    6. Die Rosen in die Mulden setzten und bei 180°C Umluft 20-25 Minuten Backen. Danach kurz abkühlen lassen. Für extra Glanz könnt ihr die Tarte noch mit dem Zuckersirup bestreichen.
    Adapted from Kristallzauber
    SHELIKES http://shelikes.de/
     
     
     
     
    Habt einen feinen Sonntag ❤
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    Backen, Cake

    [Blogparade] Tiramisu-Ombre Cake

    Ihr Lieben, heute gibt es etwas ganz Besonderes – eine Kuchenparade vom aller Feinsten! Mit DIESEM Bild auf Instagram fing irgendwie alles an und nahm seinen Lauf. Es stellte sich heraus, dass einige von uns, von wem genau die Rede ist, erfahrt ihr weiter unten, eine solche Backform für Layercake besitzen. Und was machen Backverrückte dann? Genau, sie starten einfach mal spontan eine kleine Challenge bzw. eine kleine Parade! Ich für meinen Teil habe es zunächst bei drei Schichten belassen, ein wenig Luft bzw. Etagen nach oben wollte ich mir noch lassen!^^ 
    Entstanden sind ganz verschieden bunte Torten an denen ich mich gar nicht satt sehen kann! Schade, dass es keine analoge Kuchenparty war, ich hätte zu gern von jedem ein Stückchen probiert!

     

     

     

     

    Zutaten für eine Tiramisu Ombre Torte (18 cm Durchmesser)
     
    Für den Boden

    ✗ 150 g Mehl
    ✗ 1/2 Pck. Backpulver

    ✗ 2 Eier
    ✗ 100 g Zucker
    ✗ 100 g neutrales Öl
    ✗ 100 ml Buttermilch
    ✗ 2 EL Kakaopulver
     
    1. Mehl und Backpulver mischen.
    2. Eier und Zucker schaumig schlagen und die Flüssigkeiten dazu geben. Die Mehlmischung dazugeben und verrühren.
    3. Die Backformen mit Backpapier auslegen, die Ränder einfetten.
    4. Die erste Form mit Teig füllen, danach 1 EL des Kakaopulvers zum restlichen Teig geben, gut verrühren und die zweite Backform füllen.
    5. Mit dem restlichen Kakao und Teig ebenso verfahren.
    6. Den Teig ca. 25 Minuten lang backen und gut abkühlen lassen.
     
    Für die Creme
    ✗ 1 Becher Schlagsahne
    ✗ 200 g Mascarpone
    ✗ 50 ml Kaffeelikör
    ✗ 50 g Puderzucker

    ✗ außerdem Espresso oder KaffeeFür die Deko

    ✗ Kaffee-Sahne-Schokolade oder _Kakaopulver
     
    1. Die Sahne steif schlagen.
    2. Mascarpone, Likör und Puderzucker cremig rühren.
    3. Die Schlagsahne unterheben.
    4. Die Tortenböden mit dem Espresso beträufeln und mit der Creme bestreichen.
    5. Die einzelnen Böden aufeinander setzen und mit Schokospänen** verzieren.
     
    ** Für die Schokospäne einfach mit einem scharfen Messer über die Schokoladentafel fahren. Die Schokolade sollte dafür nicht zu hart und nicht zu weich sein.

     

     

     

     

     
     
    An der Kuchenparty nehmen noch diese drei entzückenden Bloggerinnen teil . 
    Die Rezepte zu ihren Kreationen findet ihr jeweils auf deren Blogs. Dort werdet ihr aber nicht nur die Layercakes vorfinden, sondern noch viele andere Schmankerl, die euch das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen werden! Versprochen!

     

    ♡ Anett // Daniela // Katharina ♡Ihr drei Lieben, es hat mir große Freude bereitet und eure Torten sind einfach traumhaft geworden!
    Danke auch an Daniela für den tollen Banner!
    Vielleicht ergibt sich ja nochmal so ein gemeinsamer Backspaß!
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    Backen, Cake

    Cremiger Eierlikör Käsekuchen

    Vor ein paar Wochen hatte die Elbköchin ein Rezept für einen Käsekuchen aus Tim Mälzers neuem Buch „HEIMAT„* vorgestellt. Das Buch selbst spricht mich zwar nicht so an aber Käsekuchen und Eierlikör? Oh ja, das möchte ich unbedingt auch ausprobieren! Ich habe die Zubereitung ein wenig abgewandelt und heraus kam ein ganz famos feiner Käsekuchen, der nicht gerissen ist!

     

     

     

     

     

     

     

    Falls ihr Käsekuchen liebt, dann solltet ihr diesen unbedingt ausprobieren. Wer keinen Eierlikör mag, der nehme einfach einen anderen Likör. Mit Baileys zum Beipsiel schmeckt er sicher auch ganz ganz fantastisch!
     
    Ich werde jetzt eine vegetarische Bolognese kochen und später noch Eislaufen gehen!
    Was habt ihr heute noch so vor?
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    Backen, Cake

    [Blogger Challenge] Pflaumenmustorte mit Haferflocken-Mandel-Krokantboden

    Vor ein paar Wochen schrieb mich Ronja an und fragte, ob ich nicht Lust an einer kleinen Blogger Challenge hätte. Wir könnten uns gemeinsam zu einem bestimmten Thema etwas überlegen und dann schauen, was der andere daraus macht. Die Idee klang gut und ich stimmte sehr gerne zu! Als Thema entschieden wir uns für Pflaumen und Birnen, da diese Früchte zur Zeit ja Saison haben. Zusätzlich bekam ich von Ronja noch die „Challenge“ den Ofen kalt zu lassen. (Was ich mir für sie ausgedacht habe, könnt ihr bei ihr auf dem Blog nachlesen!) 

     

     

     

    Die Challenge besteht aus zwei Teilen, heute wird mit der Pflaume gestartet und nächste Woche gibt es dann ein Rezept mit der Birne. 

    Okay, der Ofen soll also aus bleiben… für die Birne fiel mir sofort etwas ein, mit der Pfaume war es nicht ganz so einfach. Also griff ich erneut zu DIESEM* Buch und wurde fündig! Das Originalrezept basiert auf Apfelmus, warum dieses nicht einfach durch ein Pflaumenmus ersetzen? Gesagt, getan! Ich hätte für dieses Rezept das Pfaumenmus gerne selber gekocht, doch die Zeit spielte nicht wirklich mit. Das Mus aus dem Gläschen schmeckte aber auch nicht schlecht! 
     
    Für eine kleine Pflaumenmustorte (20 cm Durchmesser) benötigt ihr:
     
    Für den Boden:
    ✗ 35 g Butter
    ✗ 50 g Zucker
    ✗ 50 g kernige Haferflocken
    ✗ 50 g Mandelblättchen
    ✗ 50 g Schlagsahne
     
    Für die Füllung:
    ✗ 6 Blatt weiße Gelatine
    ✗ 180 g Pflaumenmus
    ✗ 375 g Magerquark
    ✗ 30 g Zucker
    ✗ 150 g Schlagsahne
     
    1. Die Springform mit Packpapier auskleiden.
    2. Butter, Zucker und Haferflocken in einer Pfanne erhitzen, dabei ständig rühren.
    3. Sobald die Masse etwas braun geworden ist, die Mandeln und die Sahne dazu geben. Solange rühren bis alles andickt.
    4. Die Masse in die Springform füllen, alles gleichmäßig verteilen und abkühlen lassen.
    5. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
    6. 75 g vom Pflaumenmus mit dem Quark und dem Zucker verrühren.
    7. Die Gelatine ausdrücken, in einen kleinen Topf geben und bei schwacher Hitze auflösen.
    8. 1,5 EL Gelatine mit dem restlichen Mus verrühren.
    9. Die restliche Gelatine mit der Quarkmasse vermengen.
    10. Die Schlagsahne steif schlagen und unter die Quarkmasse heben. Anschließend alles in die Springform füllen und glatt streichen.
    11. Die Torte mit dem Pflaumenmus verzieren und alles mindestens für drei Stunden kühlen.

     

    Von der Optik her gibt es gewiss hübschere Torten, doch geschmacklich ist vor allem der Haferflocken-Mandel-Krokantboden einfach ein Traum!! Falls ihr kein Pflaumenmus mögt, probiert ihn mit Apfelmus aus oder mit anderen Früchten, die man zu Mus verarbeiten kann.^^ Falls ihr wissen wollt, was Ronja mit der Pflaume gezaubert hat, dann schaut mal HIER vorbei!
     
    Ich wünsche euch einen guten Start in die verkürzte Woche!
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    Backen, Cake

    Schmandkuchen mit Zwetschgen

    Ihr Lieben, bevor es zum Rezept geht, möchte ich noch ein paar Worte zum Sonntag mit euch teilen. In einem der vorherigen Posts hatte ich bereits anklingen lassen, dass ich umgezogen bin. Wie es oft bei Umzügen Gang und Gebe ist, musste ich ganz schön lange auf meinen Internetanschluss warten, was für einen Blogger natürlich nicht gerade erquickend ist! 
    Außerdem bin ich zum zweiten Mal „erwachsen“ geworden, was nichts anderes heißen soll, als dass ich nun Vollzeit arbeite (und sogar nach Jahren wieder selber ein Auto steuern muss, haha nichts mehr mit Öffis und dem Rad alles erreichen…) und die freie Zeit deshalb besonders kostbar geworden ist! Die vielen neuen Eindrücke und Informationen, die auf mich einprasseln, wollen verarbeitet und abgespeichert werden, da bleibt leider nicht so viel Energie und vor allem Zeit (ich brauche immer einiges an Zeit für einen Beitrag) für den Blog übrig. Natürlich wird das kein Dauerzustand bleiben, die Mehrzahl der Blogger geht ja schließlich einer normalen Arbeit nach und schafft es trotzdem regelmäßig zu posten. Doch bis ich für mich einen guten Rhythmus gefunden habe, kann es eventuell noch etwas dauern! Dank der neuen und größeren Wohnung ergeben sich natürlich auch weitere thematische Möglichkeiten über die man bloggen kann, Stichwort: Interior Posts! Dieses Thema spielte in meiner 18m^2 Studibude weitestgehend keine Rolle, doch nun freue ich mich sehr, mich in dieses Gefilde herantasten zu können!

     

     

    Nun solltet ihr genügend im Bilde sein und wir können zum leckeren Part kommen. Es ist schließlich Sonntag und da darf es ruhig wieder süß werden! Passend zur Jahreszeit wollte ich etwas mit Pflaumen oder Zwetschgen machen. Da letztere gerade im Angebot waren, sind diese mit nach Hause gekommen. Wenn ich dieses Steinobst sehe, muss ich immer an einen Blechkuchen denken und so war es auch dieses Mal. Allerdings hatte ich keine Lust auf einen Hefeteig, ich wollte erstens nicht lange warten und zweitens, tendieren diese Art von Teig ja gerne mal etwas zu trocken zu werden. Also bediente ich im einem Rezept aus der August Ausgabe des CHEFKOCH-Magazins* und tauschte die Früchte kurzerhand aus und passte die Zutaten noch ein wenig an.
    *PRSample

     

    Zutaten für ein kleines Backblech ergibt 6 große Stück Kuchen
    ✗ ca. 15 Zwetschgen oder Pflaumen
    ✗ 100 g weiche Butter
    ✗ 75 g Zucker
    ✗ 1 Päckchen Vanillezucker
    ✗ 3 Eier (M)
    ✗ 1 Päckchen Finesse Zitrone o. Orange
    ✗ 200 g Mehl
    ✗ 150 g Schmand
    ✗ Hagelzucker o. Drehmahl Orange

    Zubereitung
    1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen.
    2. Zwetschgen waschen und entsteinen.
    3. Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen, danach die Eier dazu geben.
    4. Die restlichen Zutaten hinzufügen und solange rühren, bis sich alles vermischt hat.
    5. Das Backblech mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen, die Zwetschgen darauf verteilen und den Kuchen auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen.
    6. Den fertigen Kuchen mit Hagelzucker betreuen.

     

    Zum Kuchen passt eine Zimtsahne besonders gut, dazu einfach Schlagsahne mit einem Tütchen Vanillezucker und einer Prise Zimt aufschlagen! Etwas warm schmeckt der Kuchen ganz besonders gut. Falls ihr die  DREHMAHL Produkte noch nicht kennt, HIER habe ich schon einmal über sie berichtet. Für ein großes Blech verwendet einfach die doppelte Menge! Und sollte Kuchen übrig bleiben, einfach in Frischhaltefolie einwickeln und einfrieren! Bei Bedarf können die Stücke ganz fix z.B. in der Mikrowelle wieder aufgetaut und erwärmt werden.

     

     

    Ich wünsche euch einen tollen Sonntag und kann an dieser Stelle auch schon mal verraten, dass es demnächst wieder eine kleine Verlosung geben wird, bei der ihr selbst kreativ werden könnt! :))
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    Backen, Cake

    Mini Raspberry Cheesecakes

    Angefixed von einem Facebook-Beitrag der Zuckermonarchie aus Hamburg (da solltet ihr unbedingt einmal hin!), wollte ich mich eigentlich auch an einem Moussetörtchen probieren. Wenn ich solche Miniaturkunstwerke in einem Schaufenster entdecke, muss ich einfach jedes Mal stehen bleiben und mir die Nase an der Scheibe plattdrücken. Okay, das mit der Nase war leicht übertrieben, aber einige Augenblicke stehen bleiben muss ich trotzdem! Für mich sind diese kleinen Törtchen nämliche absolute Eyecandies!
    Soweit so gut. Das Törtchen aus dem besagten FB-Post bestand aus einem Brownieboden, einer Schokomousse und Beeren. Klasse! Beeren haben gerade Saison und Brownies habe ich auch schon des Öfteren gebacken, bleibt nur noch der Part der Mousse übrig… denn eine Mousse hatte ich noch nie gemacht. Ich stöberte nach passenden Rezepten und habe am Ende der Recherche beschlossen, dass das ganze Prozedere doch zu aufwendig werden würde. Der Brownieboden müsste ja auch noch gebacken werden und wer weiß, ob die Mousse auch wirklich auf Anhieb klappt. An ganz frische Eier wäre ich auf die Schnelle auch nicht gekommen… Also Planänderung! Wir machen stattdessen einfach ein kleines Käsetörtchen ohne Backen! Die Zubereitung ist super simpel, nur etwas mehr Zeit sollte man mitbringen. Um den ursprünglichen Plan nicht komplett zu verwerfen, habe ich die Törtchen in solchen Dessert-Speiseringen* zubereitet. Wer einen Xenos in der Nähe hat, kann auch dort einmal vorbei schauen! 😉 
    Diese Ringe hatte ich bisher nur zum Anrichten von Speisen verwenden, für Törtchen waren sie noch nie in Gebrauch gewesen. Ob alles auch so klappt, wie ich es mir im Köpfchen vorgestellt habe? Wird alles fest? Wie werden die Schichten am Ende ausschauen? Werde ich genug Geduld haben und warten könnten bis alles die richtige Konsistenz hat? Ich war gespannt! Als Rezeptgrundlage dienten mir übrigens zwei Rezepte aus DIESEM* Buch.
     
     
    Zutaten für 4 kleine Törtchen oder eine 18/20 er Springform

    Für den Boden
    ✗ 60 g geschmolzene Butter
    ✗ 90 g Löffelbiskuits

    Für die Käsemasse
    ✗ 1/2 Beutel Götterspeise Himbeergeschmack
    ✗ 100 ml kochendes Wasser
    ✗ 100 g Frischkäse
    ✗ 50 g Zucker
    ✗ 1 Pck. Vanillezucker
    ✗ 1 EL Zitronensaft
    ✗ 1 Becher Schlagsahne

    Für den Fruchtguss
    ✗ 150 g Himbeeren (frisch / TK)
    ✗ 20 g Puderzucker
    ✗ 1 EL Zucker
    ✗ Fruchtsaft oder Wasser
    ✗ 1 Pck. Tortenguss klar oder rot

    Zubereitung

    1. Die Löffelbiskuits in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zerbröseln. Anschließend die Butter dazu geben, alles gut miteinander vermengen.
    2. Aus Backpapier passende Kreise als Boden für eure Form ausschneiden. Es empfiehlt sich auch den Rand mit einem langen Streifen Backpapier auszulegen, so lassen sich die Törtchen später leichter lösen.
    3. Danach füllt ihr die Bodenmasse ein, drückt diese fest und stellt die Formen in den Kühlschrank.
    4. Das Götterspeisepulver mit dem heißen Wasser verrühren und abkühlen lassen.
    5. Währenddessen verrührt ihr den Frischkäse, den Zucker und Vanillezucker und den Zitronensaft miteinander. Am Ende gebt ihr die lauwarme Götterspeise dazu und verrührt noch einmal alles gut. Die Käsecreme ebenfalls in den Kühlschrank stellen.
    6. Sobald die Käsecreme anfängst fest zu werden, schlagt ihr die Sahne steif und hebt diese unter die Käsemasse.
    7. Die Masse verteilt ihr danach auf die vorbereiteten Tortenböden. Anschließend stellt ihr die Törtchen wieder in den Kühlschrank und wartet solange bis die Oberfläche einigermaßen fest geworden ist. (Bei mir war das ca. 1 Stunde der Fall)
    8. Die Himbeeren mit dem Puderzucker und Zucker verrühren. Wer lieber keine Kerne möchte, streicht das Fruchtmus durch ein Sieb.
    9. Die Fruchtmasse mit Wasser oder Saft aufgießen, sodass ihr auf 125 ml Flüssigkeit kommt.
    10. Das Tortengusspulver einrühren, alles kurz aufkochen lassen und danach etwas abkühlen lassen.
    11. Die Fruchtmasse auf die Törtchen verteilen und wieder alles kühlen.

     
    Am Ende kann ich sagen, die Törtchen sind fantastisch geworden – auch ohne Brownieboden und Schokomousse! Was letztere betrifft, da werde ich mich wahrscheinlich erst einmal solo daran wagen, das passende Rezept dazu habe ich auch schon gefunden!!
     
    Habt noch einen schönen Sonntag!
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