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Feiner Sonntagszopf | Grundrezept für Hefeteig

So langsam komme ich dem perfekten Hefeteig sehr nahe. Die entscheidenen Tipps habe ich von meiner Kollegin erhalten, vielen lieben Dank T.!

Hefeteig mag es schön geknetet zu werden. Mit der Hand oder dem Handmixer, ohne eine Küchenmaschine, kann es zwar durchaus etwas anstrengend werden, doch schön geduldig bleiben, es lohnt sich! Zu meinen Backanfängen habe ich Hefeteig aus Unwissen immer nur ganz kurz geknetet… der Unterschied zu heute ist gewaltig!

Nun zu den Tipps meiner Kollegin: Man benötigt für den Teig kaum Hefe! Ich war zunächst sehr skeptisch, ob er dann überhaupt so schön aufgeht und tatsächlich, es klappte prima und der Teig schmeckt am Ende weniger „hefig“. Wer auf diesen besonderen Geschmack nicht verzichten möchte, kann natürlich weiterhin etwas mehr Hefe verwenden.

Der nächste Tipp ist das Verwenden von Zopfmehl.Es besteht aus einer Mischung aus Weizen und Dinkel. Hier in Baden findet man es in gut sortierten Supermärkten, ob man es in der restlichen Republik auch findet, weiß ich leider nicht. Alternativ kann man aber auch ein 550er Weizenmehl verwenden. Der letzte Tipp: das Mehl unbedingt vorher sieben, dann bekommt das Mehl eine größere Oberfläche und der Teig wird fluffiger. Diesen Schritt habe ich aus Bequemlichkeit bisher auch immer weggelassen… XD

Wie ihr seht, ist ein guter Hefeteig absolut keine Zauberei. Als „warmen Ort“ zum Gehen verwende ich übrigens immer eine Wärmflasche auf die ich die Schüssel stelle. Beim Gehen ist es wichtig, dass der Teig keine Zugluft abbekommt .

Sonntagszopf, Grundrezept Hefeteig
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Zutaten
  1. 10-15 g frische Hefe
  2. ½ TL Salz
  3. 25-50 g Zucker
  4. 325 ml lauwarme Milch
  5. 500 g Zopfmehl oder Typ 550 Weizenmehl
  6. 60 g weiche Butter
  7. Wasser
  8. 1 Eigelb
  9. Mandelblättchen, Hagelzucker
Zubereitung
  1. Hefe, Salz und Zucker in der Milch verrühren.
  2. Mehl in eine Schüssel sieben, alle Zutaten hinzufügen und mindestens * Minuten lang kneten bis der Teig schön glänzt.
  3. Den Teig abgedeckt 45-60 Minuten gehen lassen.
  4. Den Teig anschließend noch einmal durchkneten, in drei Teile teilen und zu Strängen formen.
  5. Die Stränge zu einem Zopf flechten. Den Zopf mit Wasser bestreichen und noch einmal für 10-15 Minuten auf dem Backblech gehen lassen.
  6. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  7. Den Zopf mit dem Eigelb bestreichen, nach Belieben mit Mandelblättchen oder Hagelzucker bestreuen und für 40-50 Minuten im unteren Drittel backen.
Anmerkungen
  1. *Maschine auf höchster Stufe 5 Minuten
  2. Handmixer und Knethaken 7 Minuten
  3. Mit der Hand 10 Minuten
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Mein Zopf schmeckte übrigens pur eher „langweilig“. Mit der Menge an Zucker wird der Zopf nicht besonders süß. Wer es etwas süßer mag, darf gerne die Zuckermenge erhöhen. Dafür kann man den faden Zopf aber anschließend prima mit Butter und Marmelade beschmieren. Diesen Grundzopf kann man auch wunderbar füllen, aber so versiert bin ich noch nicht, alleine das Flechten war für mich eine Herausforderung genug. (Ich kann auch nicht so gut Haare flechten…). Der Zopf schmeckt frisch am besten, aber auch nach zwei Tagen ist er durchaus noch genießbar. Aus 500 g Mehl wird am Ende einfach ein seeehr großes Gebäck, perfekt geeignet für z.B. eine Frühstücksrunde Am besten teilen, dann schmeckt es noch besser!

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2 Comments

  • Reply Elisabeth-Amalie

    Oh lecker, das sieht so perfekt aus! Das wäre das richtige für ein tolles Sonntagsfrühstück. <3

    Ich liebe Curry und habe es aber mit solchen Nudeln noch nicht gekocht. Das werde ich echt mal testen. Ich freue mich da immer wieder über solche einfachen Rezepte und solche Anregungen. 🙂

    Liebst Elisabeth-Amalie von Im Blick zurück entstehen die Dinge

    9. Juni 2018 at 10:12
    • Reply Elisabeth-Amalie

      Oh nein, da ist wohl noch etwas falsch hineingeraten. 😀

      9. Juni 2018 at 10:13

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