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Coconut Chia Pudding + My Photo Studio

Da Chia-Samen gerade voll im Trend sind bzw. immer beliebter zu werden scheinen, möchte ich in den kommenden Wochen ein paar Serviervorschläge mit euch teilen. Die kleinen schwarzen Samen esse ich persönlich am liebsten in Puddingform. Die Glibberkonsistenz, die sie nämlich nach dem Einweichen erhalten, finde ich einfach herrlich!
Chia-Samen zählen zu den sogenannten Superfoods, weil ihre Nährstoffe überragend sind. Mehr Informationen zu diesem Thema könnt ihr beispielsweise HIER nachlesen (das dortige Rezept ist by the way auch sehr lecker!). So erspare ich mir viel Schreibarbeit und wir können direkt mit dem Rezept loslegen.
Viele Rezepte empfehlen eine Quellzeit von 3-4 Stunden, was ich ein wenig zu übertrieben finde. Gute 20 Minuten reichen meistens auch schon aus. Wer seinen Pudding zum Frühstück verspeisen möchte, der kann ihn aber auch schon am Vorabend zubereiten. Der fertige Pudding kommt in den Kühlschrank und fertig. Perfekte Methode, für alle, die morgens wenig Zeit haben. Meine Chia-Samen habe ich übrigens bei Amazon bestellt, dort sind sie um einiges günstiger als ihre Reformhauskollegen.

 

Zutaten
• 2 EL Chia-Samen
• 4 EL Milch
• 4 EL Kokosmilch
• 1 Prise Vanila
• Magerquark
• TK Himbeeren
• (Puderzucker)
Zubereitung (1 Portion)

1. Die Chia-Samen zusammen mit der Milch und 2 EL von der Kokosmilch verrühren und quellen lassen.
2. In einen zweiten Schälchen den Magerquark mit der restlichen Kokosmilch und dem Vanillezucker verrühren. Nehmt so viel Quark / Kokosmilch, wie ihr mögt.
3. Die aufgetauten Himbeeren zerdrücken. Wer mag kann sie mit ein wenig Puderzucker süßen.
4. Alle Zutaten nach belieben schichten.

         

Wer keine Kuhmilch verwenden möchte, kann stattdessen selbstverständlich auch Sojamilch oder Ähnliches nehmen. Ersetzt man den Magerquark noch mit Sojajoghurt, erhält man eine vegane Mahlzeit. Auch die Himbeeren sind kein Muss, ihr mögt lieber Apfelmus? Dann nehmt das! Die Kokosmilch ist zu fettig? Ersetzt sie mit Kokosmilch light, diese ist weniger fettig. Es gibt unzählige Möglichen die geschmacksneutralen Samen Aroma zu verleihen. Mixt drauf los, nehmt, was der Kühlschrank / die Vorräte hergeben und genießt den gesunden Pudding ganz ohne zu kochen!

 

Wer selber bloggt, dem dürfte das Problem mit den schlechten Lichtverhältnissen in den Wintermonaten sehr bekannt vorkommen. Es wird viel zu früh dunkel und ein richtiges Fotostudio, dass top ausgeleuchtet ist, dürften die Wenigsten besitzen. Nun hat man aber etwas Leckeres gekocht oder möchte z.B. seine neuste Beauty-Ausbeute präsentieren. Man kommt erst spät nach Hause und das Tageslicht, wenn es überhaupt herausgekommen war, ist die reinste Katastrophe. Das Vorhaben Fotos für den Blog zu machen hätte sich demnach erledigt, früher war das bei mir immer so.
Irgendwie muss dieses Problem doch zu lösen sein, auch ohne ein Vermögen zu investieren. Kann ja nicht sein, dass Tages- oder Jahreszeiten über einen bestimmen, wann man seine Fotos schießen darf!! Eine ganz respektable Lösung habe ich in DIESEM Fotostudio gefunden. Die Fotos vom Chia-Pudding wurden in/mit dieser Box aufgenommen und die Ergebnisse lassen sich durchaus sehen oder? Bestellt hatte ich das Set bei MeinPaket, einem Shoppingportal, das von DHL betrieben wird. Angeboten wird so gut wie ALLES, viele Artikel sind auch ohne versandkostenfrei. Stöbern kann sich durchaus lohnen! Die Kaufabwicklung ist denkbar einfach, vor allem, wenn man schon bei der Post Kunde ist und ein Profil besitzt. Dank des Nachsendeauftrags für meine Briefe war die Bestellung ruck zuck erledigt gewesen. Ansonsten bietet das Portal aber alle gängigen Bezahlmethoden an.

Wie bereits oben erwähnt, wurden die Fotos also in der 40 cm * 40 cm * 40 cm großen oder meinetwegen auch kleinen Box gemacht. Die Größe des Studios schränkt durchaus etwas ein, was die Maße des Sets betrifft, aber lieber kreativ werden, sich etwas einfallen lassen, statt gar keine Fotos machen zu können oder?! Für einen großen Teller mit ein paar Props reicht der Platz alle mal aus!
Für die nötige Beleuchtung sorgen 2 kleine Halogenlampen, die eine Einheit mit ihrem Ministativ bilden. Dank der weißen Stoffwand des Würfels wird das Licht gestreut und der nächtlichen Fotosession steht nichts mehr im Wege. Das im Set mitgelieferte Stativ für die Digicam verwende ich nicht, da meine Kamera zu groß und zu schwer dafür wäre. Die bunten Hintergründe (rot, schwarz und blau) habe ich ebenfalls noch nicht in Gebraucht gehabt. Ich möchte vorerst keine Motive ausscheiden und bevorzuge reines Weiß! Wer viel bei ebay verkauft, für den wäre das sicher eine gute Option! Nach der Session kann das komplette Studio samt Lampen wieder platzsparend zusammengefaltet und verstaut werden. 

 

Ich finde die Box klasse und kann sie nur weiterempfehlen! Für den Preis  von rund 40 Euro bietet das Studio-Set ein gutes Preis-Leistung-Verhältnis. Mehr möchte mein kleines Amateur-Blogger-Herz zur Zeit auch gar nicht! 🙂

Wie “löst” ihr das Beleuchtungsproblem im Winter?
 
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19 Kommentare

  1. Liebe Marie,Danke für den tollen Tip! Ich bin ehrlichgesagt eher am Jammern als am Lösen des Lichtproblems ;-). Manchmal stelle ich die ISO hoch und bearbeite meine Bilder dann noch etwas. Ich werde in den nächsten Tagen mal darauf achten, ob 40*40 für meine (Bastel-) Sachen groß genug ist, vielleicht wäre die Anschaffung wirklich etwas für mich.Liebe Grüße,Catou

  2. Liebe MarieChia-Pudding liebe ich total – allerdings habe ich den bisher mit Bananen statt Beeren zubereitet – und so schön geschichtet war er auch nicht :-)Die Box ist eine tolle Idee – zwar hilft sie mir bei den Sportfotos nicht wirklich weiter, aber gerade bei Rezepten ist so etwas natürlich genial!Liebe GrüsseAriana

  3. Ich habe mir auch wegen des momentanen Hypes Chia Samen gekauft und werde am Wochenende auch den Pudding ausprobieren =)Das Licht auf den Fotos finde ich sehr gelungen, da muss ich gleich auch mal stöbern^^Liebe Grüße

  4. Liebe Marie,ich suche schon lange eine Möglichkeit fotografieren zu können, wenn es dunkel ist. Da hört sich die Lichtbox ja nach einer richtig guten Lösung an, wenn mal kein Tageslicht vorhanden ist. Lässt sie sich denn ein wenig zusammenfalten und gut verstauen? Ich habe nämlich nicht unglaublich viel Platz in meiner WG und wenn es immer in voller Größe rumstände, hätte ich ein Problem.Liebe Grüße,Maria

  5. Ich habe ein großes, großes Fenster in meinem Zimmer und im Moment trotzdem nur zwischen 11 und 15 Uhr genug Licht, um zu fotografieren – mir so ein ministudio zu bauen habe ich mir schon oft überlegt, aber dann bisher immer lieber halt einfach gar nichts geknipst. Deine tollen Ergebnisse bringen mich aber gerade dazu, es noch einmal in Erwägung zu ziehen ;)viele liebe GrüßeMaria

  6. Mhhhh schaut das lecker aus! ich habe Weihnachten eine ähnliche Lichtbox bekommen, aber bin damit nicht so richtig zufrieden. Die zwei Lampen machen dann doch nicht so tolles Licht wie erwartet, das Stativ kann ich auch vergessen und die farblichen Hintergründe knittern total schnell. Habe sie schon gebügelt, aber irgendwie wurde das trotzdem nichts zufriedenstellendes. Oder ich brauche einfach noch mehr Übung 🙂

  7. Ich kenne dieses Fotoproblem nur zu gut und hatte deswegen während meiner Zeit in Schottland, wo es im Winter erst so spät hell und umso früher wieder dunkel wird, überhaupt keine Lust mehr, Foodfotos zu machen. Deine Bilder sehen wirklich super aus und diese Box wird ganz schnell in meinen Amazon-Einkaufskorb wandern.Vielen vielen Dank für diesen tollen Tipp!

  8. Ich hatte neulich Glück und vor einem beschlagenen Fenster fotografiert, aber das war etwas anstrengend und soll auch nicht der Standard sein. Ich finde diese Box voll gut, aber in den Rezensionen stand, dass die Lampen nicht so gut wären. Stimmt das?

  9. Ohhhh danke für deine antwort und das Bild. Das ist ja wirklich super. Der landet morgen gleich im Einkaufskorb damit er am montag ankommt. Bei meinem gmail konto kann ich meinen blog nicht verbinden, weil ich bei wordpress bin. Aber ich schau mal, ob da doch noch waa geht ;)Liebste grüße,Maria

  10. Für Food- und Produktfotografie ist so ein Minifotostudio eine tolle Sache. Ich persönlich fotografiere lieber Menschen und denke aktuell darüber nach mir zwei billige Softboxen zu kaufen. Anneke ♥

  11. Ohhh, das sieht so lecker aus!! Danke für dieses tolle Rezept. Probiere ich bestimmt mal aus und veganisiere es dann. Geht sicher auch mit Milchalternativen! Alles Liebesue

  12. Shame on me, dass ich erst jetzt zum kommentieren komme! Was für ein tolles Rezept! Das werde ich aufjedenfall mal nachmachen. Ich kann die Chias ja gar nicht mehr aus meinem täglichen Leben wegdenken. Und sei es nur, sie landen in einem Saft:)

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