|

Schnelle Quarkbrötchen mit frischen Sprossen

Als ich von der #quarkkrise auf Twitter gelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme für Monas Quarkbrot Rezept gewesen. Ein Brot ohne Hefe, ohne Sauerteig, ohne langes Gehen. Es klang perfekt und schmeckte wunderbar! So gut, dass keine Bilder dazu entstehen konnten.^^ Eine #quarkkrise hatte ich die Male zwar nie gehabt, aber nun war der Kühlschrank schon recht voll gewesen und die angebrochene Packung Quark sollte zügig verbraucht werden. Also warum das Rezept nicht einfach halbieren und Brötchen aus dem Teig formen? 

 

 

Zutaten für 6 Brötchen


• 250 g Magerquark
• 250 g Dinkelmehl 1050
• 1 Ei
• 10 g Weinsteinbackpulver
• 1 TL Salz
• 1 TL Zucker

➊ Alle Zutaten mit einander verkneten.
(Ich mache das immer schnell mit den Händen. Man muss die Knethaken nicht abwaschen und echte Handarbeit hat doch auch etwas.)
➋ Aus dem Teig 6 kleine Brötchen formen. Das Gitter mit Backpapier auslegen, die Brötchen drauf legen und bei 180°C (mittlere Schiene 15-20 Minuten lang backen. (Lege ich die Brötchen aufs Blech, werden sie von unten immer etwas dunkler…)

➜ Frisch aus dem Ofen schmecken sie am besten.
➜ Verwendet ihr feineres Mehl, werden sie innen noch fluffiger sein.

Ich habe dieses Rezept auch schon als Brot gebacken (mit doppelter Menge an Zutaten). Zur Verfeinerung habe ich noch getrockneten Oregano und geriebenen Parmesan dazugegeben. Sehr sehr fein!
Als Zugabe könnte ich mir auch Rosinen, Röstzwiebeln und vieles mehr vorstellen. Oder man bestreut die Brötchen mit Sonnenblumenkernen, Sesam oder anderen Körnern.

 

 

 

 

Als Aufstrich hatte ich dieses Mal leider keinen selbstgemachten Frischkäse, dafür aber selbstgezogene Sprossen. Den kleinen Pfänzchen täglich beim Wachsen zu zuschauen ist einfach herrlich. Als ich eines Tages im dm durch die Regale lief, fiel mein Blick auf das Keimsaat-Sortiment von Alnatura. Normale Kresse kennt ja jeder, doch wie schmecken Grüne Linsen und Rettich Sprossen und vor allem, wie funktioniert die Aufzucht?
Die Pikante Mischung wurde gekauft, danach im Internet ein wenig herumgestöbert und anschließend beschlossen das Keimglas lieber selbst “zu basteln” statt ein fertiges zu kaufen. Die Materialien hatte ich eh alle im Haus. Los ging’s!
 
➜ Zunächst werden die Samen nach Packungsanweisung eingeweicht. 
➜ Danach wird das Wasser ausgekippt und die Öffnung des Glases mittels einem kleinen Stück Mulltuch und einem Gummiband verschlossen. 
➜ Das Glas stellt ihr dann schräg in ein Schüsselchen, damit überschüssige Flüssigkeit ablaufen kann. 
➜ Morgens und Abends werden die Samen erneut bewässert, das Glas wird immer wieder in die Schieflage zurückgestellt. 
➜ Nach 4-5 Tagen könnt ihr eure Sprossen dann ernten. 
 
Alnatura schlägt vor die Sprossen für Salate und Suppen zu verwenden. Sprossen in der Suppe? Da fällt mir spontan Inas Spargel-Süppchen ein!
Sie sollen auch zu Quark schmecken, ebenso auf Butter- oder Käsebrote. Letzteres kann ich nur zustimmen!!
Nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch machen die Sprossen schon einiges her oder? Die andere Hälfte des Brötchens wurde mit einer Champignon-Shiitake Creme von BIO (Aldi Süd) bestrichen. Kann ich nur empfehlen! Leider wird diese Creme im nordischen Pendant nicht geführt. Bei Alnatura muss man sich leider entscheiden, entweder Champignon oder Shiitake… Aber auch diese beiden Aufstriche schmecken köstlich.

 

 

 

 

(Visited 305 times, 1 visits today)

13 Kommentare

  1. Brötchen- und Brot-Rezepte, die schnell gehen, sind doch die besten 🙂 Besonders wenn man vergessen hat, für die Feiertage Brot zu backen :DEin frohes Fest dir und deinen LiebenEda

  2. Mhmm, diese Brötchen sehen köstlich aus!Und das Rezept ist wirklich unfassbar einfach! Jetzt wollte ich diese Brötchen gleich einmal backen, bin jedoch über den Begriff Weinsteinbackpulver gestolpert… Meinst du, sie werden genauso lecker mit einem normalen Backpulver?Liebe Grüße und danke für deine Antwort,Janne von meeresrauschen

  3. Danke für deine schnelle Antwort!Ich habe mich nun ans Backen gewagt und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Zwar habe ich Zucker weggelassen (dafür wollte ich nun nicht extra einkaufen gehen, unserer war leer… :-D), aber ansonsten habe ich dein Rezept übernommen. Morgen (21.04.14) wird ein Post dazu erscheinen. Ich würde mich sehr freuen, wenn du mal vorbeischaust :-)Selbstverständlich habe ich dich mit deinem Rezept erwähnt.Liebe Grüße,Janne von meeresrauschen

  4. Die Brötchen klingen ganz toll. Hätte unheimlich Lust das Rezept mal auszuprobieren. Schade, dass morgen Feiertag ist und ich keinen Quark kaufen kann. 🙁

Schreibe einen Kommentar zu pardon me Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

* Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch diese Website einverstanden.