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Cake

    Backen, Cake

    Saftige Himbeer-Hefeschnecken

    Heute gibt es noch einmal einen Hefeteig. An diesen Himbeer-Hefeschnecken musste ich mich zweimal versuchen. Beim ersten Durchgang in der Auflaufform lief mir der Teig noch über den Rand hinaus… Der Teig hat sich beim Backen enorm vergrößert. Ich hatte zu viel Teig oder die Auflaufform war einfach zu klein. Dementsprechend sah das fertige Gebäck auch nicht so toll aus, nur das Vorher-Bild ist ganz hübsch geworden. XD Geschmacklich war auch etwas zu viel Hefe drin, aber es hatte Potenzial.

    Kurz darauf dann der zweite Versuch, mit weniger Hefe und in einzelnen Backförmchen. Klappte prima, sah gut aus und schmeckte mir persönlich besser als die erste Charge mit mehr Hefe. Falls ihr die Schnecken nachbackt, achtet unbedingt auf eine genügend große Backform!

    Saftige Himbeer-Hefeschnecken
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    Zutaten
    1. 20 g frische Hefe
    2. 50 g Zucker
    3. 1 Pck. Vanillezucker
    4. 60 ml lauwarme Milch
    5. 100 g Butter
    6. 2 Eier
    7. eine Prise Salz
    8. 330 g Zopfmehl oder Weizenmehl Typ 550
    9. 200 g Himbeeren
    10. 100 g Himbeermarmelade
    11. 75 g Puderzucker
    12. etwas Wasser
    Zubereitung
    1. Hefe, Zucker, Vanillezucker in der Milch auflösen.
    2. Butter, Eier, Salz, Mehl und die Hefemilch in eine Schüssel geben. Den Teig mindestens 7 Minuten lang mit dem Handmixer kneten.
    3. Den Teig mit einem Küchentuch abdecken und eine Stunde gehen lassen. Falls der Teig zu klebrig sein sollte, noch etwas Mehl dazugeben.
    4. Währenddessen die Himbeeren in der Himbeermarmelade zerdrücken.
    5. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
    6. Den Teig noch einmal kurz mit der Hand durchkneten. Anschließend rechteckig ausrollen und mit der Marmelade bestreichen.
    7. Den Teig von der längeren Seite her vorsichtig aufrollen.
    8. Die Teigrolle mit einem scharfen Messer in ca. 10-12 Stücke schneiden.
    9. Eine Back- oder Auflaufform einfetten, die Teigrollen in die Form legen und für weitere 15 Minuten gehen lassen.*
    10. Die Schnecken für ca. 30 Minuten backen.
    11. Den Puderzucker mit etwas Wasser anrühren und über die noch warmen Schnecken geben.
    Anmerkungen
    1. * Die Aufflaufform nicht zu voll füllen, lasst noch etwas Platz zum Gehen, ansonsten "läuft" der Teig beim Backen über den Rand über.
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    Backen, Cake

    Feiner Sonntagszopf | Grundrezept für Hefeteig

    So langsam komme ich dem perfekten Hefeteig sehr nahe. Die entscheidenen Tipps habe ich von meiner Kollegin erhalten, vielen lieben Dank T.!

    Hefeteig mag es schön geknetet zu werden. Mit der Hand oder dem Handmixer, ohne eine Küchenmaschine, kann es zwar durchaus etwas anstrengend werden, doch schön geduldig bleiben, es lohnt sich! Zu meinen Backanfängen habe ich Hefeteig aus Unwissen immer nur ganz kurz geknetet… der Unterschied zu heute ist gewaltig!

    Nun zu den Tipps meiner Kollegin: Man benötigt für den Teig kaum Hefe! Ich war zunächst sehr skeptisch, ob er dann überhaupt so schön aufgeht und tatsächlich, es klappte prima und der Teig schmeckt am Ende weniger „hefig“. Wer auf diesen besonderen Geschmack nicht verzichten möchte, kann natürlich weiterhin etwas mehr Hefe verwenden.

    Der nächste Tipp ist das Verwenden von Zopfmehl.Es besteht aus einer Mischung aus Weizen und Dinkel. Hier in Baden findet man es in gut sortierten Supermärkten, ob man es in der restlichen Republik auch findet, weiß ich leider nicht. Alternativ kann man aber auch ein 550er Weizenmehl verwenden. Der letzte Tipp: das Mehl unbedingt vorher sieben, dann bekommt das Mehl eine größere Oberfläche und der Teig wird fluffiger. Diesen Schritt habe ich aus Bequemlichkeit bisher auch immer weggelassen… XD

    Wie ihr seht, ist ein guter Hefeteig absolut keine Zauberei. Als „warmen Ort“ zum Gehen verwende ich übrigens immer eine Wärmflasche auf die ich die Schüssel stelle. Beim Gehen ist es wichtig, dass der Teig keine Zugluft abbekommt .

    Sonntagszopf, Grundrezept Hefeteig
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    Zutaten
    1. 10-15 g frische Hefe
    2. ½ TL Salz
    3. 25-50 g Zucker
    4. 325 ml lauwarme Milch
    5. 500 g Zopfmehl oder Typ 550 Weizenmehl
    6. 60 g weiche Butter
    7. Wasser
    8. 1 Eigelb
    9. Mandelblättchen, Hagelzucker
    Zubereitung
    1. Hefe, Salz und Zucker in der Milch verrühren.
    2. Mehl in eine Schüssel sieben, alle Zutaten hinzufügen und mindestens * Minuten lang kneten bis der Teig schön glänzt.
    3. Den Teig abgedeckt 45-60 Minuten gehen lassen.
    4. Den Teig anschließend noch einmal durchkneten, in drei Teile teilen und zu Strängen formen.
    5. Die Stränge zu einem Zopf flechten. Den Zopf mit Wasser bestreichen und noch einmal für 10-15 Minuten auf dem Backblech gehen lassen.
    6. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
    7. Den Zopf mit dem Eigelb bestreichen, nach Belieben mit Mandelblättchen oder Hagelzucker bestreuen und für 40-50 Minuten im unteren Drittel backen.
    Anmerkungen
    1. *Maschine auf höchster Stufe 5 Minuten
    2. Handmixer und Knethaken 7 Minuten
    3. Mit der Hand 10 Minuten
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    Mein Zopf schmeckte übrigens pur eher „langweilig“. Mit der Menge an Zucker wird der Zopf nicht besonders süß. Wer es etwas süßer mag, darf gerne die Zuckermenge erhöhen. Dafür kann man den faden Zopf aber anschließend prima mit Butter und Marmelade beschmieren. Diesen Grundzopf kann man auch wunderbar füllen, aber so versiert bin ich noch nicht, alleine das Flechten war für mich eine Herausforderung genug. (Ich kann auch nicht so gut Haare flechten…). Der Zopf schmeckt frisch am besten, aber auch nach zwei Tagen ist er durchaus noch genießbar. Aus 500 g Mehl wird am Ende einfach ein seeehr großes Gebäck, perfekt geeignet für z.B. eine Frühstücksrunde Am besten teilen, dann schmeckt es noch besser!

    Backen, Cake

    Super saftiger Zucchini-Nusskuchen

    Das bevorstehende lange Wochenende eignet sich doch wunderbar zum Backen. Wie wäre es mit einem super saftigen Zucchini-Nuss-Kuchen? Nicht lowcarb, sondern ganz normal mit Zucker und Mehl! Auch wenn ich Lowcarb-Gerichte liebe, für Kuchen mache ich immer gerne eine Ausnahme!

    Von den Zucchini Ricotta Röllchen blieben noch einige Zucchini übrig. Schnell stand fest, dass es Kuchen geben soll! Meinen ersten und letzten Zucchinikuchen hatte ich noch zu Studentenzeiten in Aachen gebacken. Damals als Kuchen im Glas mit ganz viel Schokolade. Auf den Blog hatte es der Kuchen aber nicht geschafft… wenn ich mich richtig erinnere, war es schon zu dunkel für Fotos gewesen XD 

    Die heutige Variante ist weniger schokoladig, dafür aber nussiger im Geschmack. Nuss- bzw. Rührkuchen können ja gerne mal zu schnell zu trocken werden. Dank der Zucchiniraspel gibt es aber eine 101%ige Saftigkeitsgarantie! Und keine Sorge, falls ihr Zucchini nicht mögt, die merkt man später geschmacklich im fertigen Kuchen nicht! Karotten im Carrotcake sind beispielsweise viel dominanter, was den Eigengeschmack angeht!

    Zucchini-Nuss-Kuchen
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    Zutaten
    1. 400 g Zucchini
    2. 5 Eier (M)
    3. 180 g Zucker
    4. 250 ml neutrales Öl
    5. 1 Pck. Finesse Vanille oder Vanille Zucker
    6. 200 g gemahlene Haselnüsse
    7. 300 g Mehl
    8. 1/2 TL Natron
    9. 1 TL Weinsteinbackpulver
    10. 1 EL Kakaopulver
    11. 1 TL Zimt (Ceylon)
    12. Marmelade
    13. 1 Kuchenglasur nach Wahl
    14. (Haselnussblättchen)*
    Zubereitung
    1. Zucchini waschen und raspeln. Kastenform einfetten.
    2. Ofen auf 175°C vorheizen.
    3. Eier, Zucker und Vanille schön schaumig schlagen.
    4. Öl nach und nach dazu gießen.
    5. Zucchini und Haselnüsse mit einem Gummischaber unter die Eiermasse heben.
    6. Mehl, Natron, Backpulver, Kakao und Zimt in einer zweiten Schüssel mischen, danach mit der übrigen Masse verrühren.
    7. Den sehr flüssigen Teig in die Backform füllen und ca. 75 Minuten backen. (Stäbchenprobe)
    8. Kuchen abkühlen lassen und mit Marmelade bestreichen.
    9. Kuchenglasur nach Anleitung schmelzen, den Kuchen damit beziehen.
    10. Optional mit Haselnussblättchen verzieren.
    Anmerkungen
    1. * Für die Haselnussblättchen kann man ganze Haselnüsse mit einem scharfen Messer vorsichtig schneiden. Für etwas mehr Geschmack die Blättchen vorher in der Pfanne rösten.
    Adapted from maya68
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    Ein wunderbares langes Wochenende!

    Backen, Cake

    Käsekuchen♥Liebe mit Rhabarber-Rauten

    Ich muss gestehen, Rhabarber gehört nicht wirklich zu meinen Lieblingen. Hübsch ist er alle Mal anzuschauen, aber was den Geschmack angeht, da bin ich immer noch etwas skeptisch.

    Die neueste Annäherung an dieses Gemüse gibt es nun zusammen mit Käsekuchen. Die Säure des Rhabarbers und die cremige Süße des Käsekuchens passen wunderbar zusammen. Außerdem sprach mich bei dieser Tarte primär die Optik an. Aus den Rauten kann man wirklich hübsche Muster legen, probiert es doch auch mal aus.

    Ein anderes interessantes Rezept mit Rhabarber habe ich bei Christina gefunden, dort findet ihr ein Rezept für Rhabarber-Ketschup. Die beliebte rote Soße koche ich schon lange selber, das Rezept findet ihr HIER. Christinas Variante mit dem Rhabarber werde ich in dieser Grillsaison bzw. Rharbarbersaison sicherlich auch noch ausprobieren!

    Rharbarber Käsekuchen Tarte
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    Zutaten
    1. 5-6 Stangen Rhabarber
    Für den Boden
    1. 180 g Mehl
    2. 50 g gemahlene Mandeln
    3. 30 g brauner Zucker
    4. 1 Pck. Vanillezucker
    5. 100 g Butter
    6. 1 Ei
    Für die Füllung
    1. 250 g Mascarpone
    2. 150 g Magerquark
    3. 100 ml Sahne
    4. 3 EL Puderzucker
    5. 1 Ei
    6. 1 Finesse Vanille
    Zubereitung
    1. Den Rhabarber waschen und in Rauten schneiden. Je nach Dicke evtl. noch einmal quer durchschneiden. Die Rauten mit 2 EL Zucker vermengen und ca. 20 Minuten ziehen lassen.
    2. Die Tarteform einfetten.
    3. Die Zutaten für den Boden zu einem Mürbeteig verkneten. Den Teig in der Form verteilen, mit Frischhaltefolie abdecken und in den Kühlschrank stellen.
    4. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
    5. Die Zutaten für die Füllung miteinander verrühren.
    6. Die Tarteform aus dem Kühlschrank nehmen, mit einer Gabel den Boden einstechen und für 10 Minuten backen.
    7. Danach die Füllung vorsichtig einfüllen und für weitere 20 Minuten backen.
    8. Währenddessen das gewünschte Muster mit den Rhabarberrauten auf Küchenpapier auslegen.
    9. Die Tarte nach der Backzeit mit dem Rhabarber belegen, mit dem Zuckerwasser bestreichen und für weitere 10 Minuten backen.
    10. Die Tarte gut auskühlen lassen.
    Adapted from Sweet Laura
    Adapted from Sweet Laura
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    Viel Spaß beim Nachbacken ♥

    Cake

    Hallo Frühling! Fluffige Erdbeer Käsetorte

    Nach genau einem halben Jahr Blogpause melde ich mich zurück. Das analoge Leben hatte in den letzten sechs Monaten einfach Vorrang. Neues Jahr – neues Glück. Ein großer Umzug in den Süden Deutschlands galt es zu meistern. Seit Anfang 2018 wohne ich nun im wunderschönen Freiburg. Ganz besondere Aufmerksamkeit wurde in der ersten Zeit natürlich dem neuen Job gewidmet. Einarbeiten und Einleben standen an erster Stelle. Jetzt, wo sich halbwegs alles langsam eingespielt hat, bleibt auch wieder etwas Muße mich um den Blog zu kümmern. 

    Erdbeer Käsetorte
    Zutaten für eine 20er Form
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    Für den Boden
    1. 75 g flüssige Butter
    2. 115 g Vollkorn-Butterkekse
    3. etwas neutrales Öl
    Für die Käsekuchenmasse
    1. 3 Eier
    2. 75 g Zucker
    3. Salz
    4. 50 g Zucker
    5. 25 g geschmolzene Butter
    6. 1/2 Pck. Finesse Zitrone
    7. 250 g Mascarpone
    8. 250 g Magerquark
    9. 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
    Für das Topping
    1. 1 Becher Schlagsahne
    2. 1 Päckchen Vanillezucker
    3. Erdbeeren
    Zubereitung
    1. Die Butterkekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz fein zerbröseln. Zusammen mit der flüssigen Butter vermengen.
    2. Den Boden der Backform mit Backpapier auslegen, die Seiten mit Öl bepinseln. Die Keksmasse gleichmäßig in der Form verteilen und einen Rand hochziehen. In den Kühlschrank stellen.
    3. Den Backofen auf 175°C vorheizen.
    4. Eier trennen, das Eiweiß mit 75 g Zucker und einer Prise Salz steif schlagen. Beiseite stellen.
    5. Eigelb mit 50 g Zucker schaumig schlagen, Butter, Zitronenschale, Mascarpone und Quark dazugeben, zum Schluss das Puddingpulver dazugeben. Alles gut verrühren.
    6. Eischnee vorsichtig unter die Quarkmasse heben.
    7. Masse in die Backform füllen und 35 min backen. Danach den Kuchen herausnehmen und rundherum den Rand ca. 2 cm tief einschneiden. Anschließend für weitere 20-25 Min backen.*
    8. Den Kuchen vollständig abkühlen lassen.
    9. Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen, auf dem Käsekuchen verteilen und mit frischen Erdbeeren nach Belieben garnieren.
    Anmerkungen
    1. Für eine 26er Form die Zutaten einfach verdoppeln und 5 Eier verwenden.
    2. * Falls der Kuchen zu hoch gehen sollte, die Backform mit etwas Alufolie umschließen.
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    Die Rückkehr möchte ich mit einem wunderbar fluffigen Käsekuchen feiern. Dank des Sahnetoppings und der Garnierung mit den frischen Erdbeeren wird dieses Backwerk von mir aber „Käse-Torte“ genannt, klingt auch viel festlicher oder? 

    Das erste Mal habe ich ihn an Papas Geburtstag gebacken. Es schlich sich ein kleiner Fehler ein und es landete die doppelte Menge an Mascarpone im Kuchen… Schlecht hatte es nicht geschmeckt, aber wirklich gut auch nicht. Der Käsekuchen war viel zu massig und kompakt. Außerdem gefiel mir die Deko nicht sonderlich. 

    Für den zweiten Versuch habe ich hier und da noch etwas ausgetauscht und angepasst und et voilà, hier ist das Ergebnis. Für die Deko wurden dieses Mal sogar Gänseblümchen aus dem Stadtgarten gesammelt. Erdbeeren und Gänseblümchen geben meiner Meinung nach ein wirklich süßes Paar zusammen ab. Der Optik zu Liebe wurde auch das Grün an den Beeren gelassen. Wem das beim Essen zu mühselig ist, der kann es natürlich vorher abschneiden. 

    Ob mit oder ohne Sahnetopping, ich glaube, ich habe einen neuen Lieblingskäsekuchen gefunden! 

    Euch ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Nachbacken!

    Cake

    Zauberkuchen | Magic Cake

    Gefühlt nach 28739 Jahren nach dem Magic Cake / Zauberkuchen Trend, schafft es dieser Kuchen auch bei mir auf den Blog. Fast könnte man ihn schon zu den Klassikern zählen, doch dafür ist er eventuell noch etwas zu „jung“. Von der Optik her erinnert der Magic Cake ein wenig an die Sächsische Eierschecke. Allerdings ist von dem dreischichtigen Aufbau bei mir leider wenig zu sehen, woran das liegen könnte, erzähle ich euch weiter unten. Unterschiede stellt man außerdem bei der Konsistenz fest. Die Schecke ist recht fluffig / soft, der Magic Cake ist wesentlich kompakter und erinnert an festen Pudding.

    Der Zauberkuchen verdankt seinem Namen seiner Optik. Anders als bei der sächsischen Variante, wo tatsächlich drei Teige zubereitet werden, wird für den magischen Kuchen nur ein einziger Teig vorbereitet – quasi das Dessert-Pendant zur One Pot Pasta. Beim Backen entfaltet sich dann die „Magie“. Die einzelnen Schichten bilden sich aus – im ideal Fall werden es drei Schichten: Biskuit, Creme und Pudding. 

    Warum ich diesen Kuchen jetzt schon liebe? Weil man alle Zutaten meist schon zu Hause hat! Die Beeren können notfalls auch weggelassen und erst später beim Servieren dazu gereicht werden. Schmeckt mir aber auch ganz ohne Früchte. Falls ihr nicht genau wisst, wie man eine Kastenform am besten mit Backpapier auslegt, könnt ihr HIER gerne vorbeischauen. Die Form wird vorher auf das Backpapier übertragen / aufgezeichnet, es werden vier Schnitte gesetzt und et voilà ist das Papier optimal an die Form angepasst! Mit einer runden Springform (24er) sollte es auch klappen. Hier gibt es z.B. bei dm schon fertig zugeschnittenes Backpackier.

    Zauberkuchen | Magic Cake
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    Zutaten
    1. 4 Eier (Gr. M)
    2. 1 Prise Salz
    3. 120 g Zucker
    4. 1 Pck. Vanillezucker
    5. 1/2 Pck Finesse Zitrone
    6. 125 g geschmolzene Butter
    7. 115 g Mehl
    8. 500 ml Milch (3,5% Fett)
    9. 150 g frische Beeren
    10. 1 TL Speisestärke
    11. Puderzucker zum Bestäuben
    Zubereitung
    1. Den Ofen auf 150°C Ober/Unterhitze vorheizen.
    2. Kastenform einfetten und mit Backpapier auslegen.*
    3. Eier trennen. Das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen.
    4. Eigelb, Zucker, Vanillezucker cremig schlagen.
    5. Die Zitrone hinzufügen. Butter unter ständigem Rühren dazugeben.
    6. Das Mehl portionsweise einrühren bis ein glatter Teig entsteht.
    7. Die Milch mit einem Schneebesen einrühren.
    8. Zum Schluss den Eischnee kurz und grob unterheben.
    9. Die Beeren mit der Speisestärke mischen, in die Kastenform geben.
    10. Den Teig vorsichtig einfüllen. Anschließend 60-75 Minuten lang backen. Sollte er nach einer Stunde in der Mitte noch Wackeln, immer weitere 5 Minuten backen.
    11. Den Kuchen gut auskühlen lassen. Danach nochmals für mindestens vier Stunden in den Kühlschrank stellen.
    Anmerkungen
    1. Wie man eine Kastenform mit Backpapier aus legt, zeige ich euch oben.
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    Bei mir sind es leider nur zwei Schichten geworden, die Fruchtschicht zähle ich nicht wirklich mit, diese Schicht hätte cremiger sein müssen. Gleichermaßen hätte auch die Biskuitschicht etwas dicker und ausgeprägter sein können. Beim letzten Verlängern im Ofen hatte ich vergessen den Wecker erneut zu stellen und er blieb dadurch etwas zu lange drin. Geschmacklich tat mein kleiner Fauxpas dem Ganzen keinen Abbruch, aber über eine weitere Schicht hätte ich mich schon gefreut. Beim nächsten Mal hole ich ihn eher aus dem Ofen!

    Was den Biskuitteil angeht, werde ich den Eischnee noch kürzer und gröber unterheben, dann wird diese Schicht eventuell dicker. Darüber hinaus würde ich zu Himbeeren statt zu Brombeeren greifen. Meine Früchte kamen aus dem Garten und waren deshalb etwas kleiner und crunchyger im Biss. Pur genossen waren die Beeren super, doch in so einem Kuchen harmonieren die „knusprigen“ Früchte leider wenig.

    Etwas schade finde ich die Gestaltung des Buchcovers zu den „Zaubercakes“ (eine tolle Mischung aus Zauberkuchen und Magic Cake oder?). Ich mag Dr. Oetker Rezepte sehr und habe einige Backbücher bereits zu Hause im Regal. Im Vergleich zu anderen Büchern wirkt es auf mich leider ziemlich altbacken (ganz toller Wortwitz Tanja^^). Nichtsdestotrotz finde ich diese Art Kuchen klasse und freue mich schon bald eine schokoladige Variante auszuprobieren!

    Backen, Cake

    [HELLO SUMMER] Himbeer Joghurt Törtchen

    Ich mache es heute ganz kurz, mir fällt nichts Gescheites ein, was ich gerade schreiben oder erzählen könnte. Oder anders ausgedrückt, ich habe einfach keine Lust bei diesen Temperaturen nach der Arbeit noch lange vor dem Laptop zu sitzen und  Texte für den Blog zu tippen. 

    DENNOCH: Am Wochenende hatte ich große Lust zu Backen und herausgekommen sind wunderbare kleine Himbeer Joghurt Törtchen. Ganz verzückt von den Schmuckstücken möchte ich euch das Rezept daher nicht vorenthalten und  solche Posts funktionieren ja auch eigentlich ganz gut ohne große Story drum herum. 

    Inspiriert wurde ich durch DIESES Rezept von Mara. Holunderblütensirup hatte ich keinen im Haus, aber zufällig noch Himbeersirup. (Schmeckt zusammen mit Sekt und einigen gefrorenen Himbeeren + Minzeblättern besonders gut und sieht im Glas auch noch schick aus). Und nach meinem letzten hungrigen Wochenendeinkauf hatte ich auch noch eine ganze Menge an Beeren im Kühlschrank. Es hat schon seine Gründe, warum man lieber wohl gesättigt seine Einkäufe tätigen sollte. Trotzdem möchte ich mich an dieser Stelle ganz kurz selbst loben, es sind zwar mehr Produkte im Einkaufswagen gelandet als ursprünglich geplant, doch sie waren durch und durch alle gesund! Genug Süßkram wurde schließlich von der letzten Schweizreise heimgebracht. XD 

    Himbeer Joghurt Törtchen
    Portionen 6
    Bewertung
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    Für den Boden
    1. 2 Eier
    2. 1 Prise Salz
    3. 75 g Zucker
    4. 1 Pck. Vanillezucker oder etwas Vanilleextrakt
    5. 50 g Mehl
    6. 1/2 Pck Vanillepuddingpulver
    7. 1/2 Pck (Weinstein)Backpulver
    Für die Creme
    1. 4 Blatt Gelatine, gerne auch rote
    2. 380 g Naturjoghurt*
    3. 100 - 150 ml Himbeersirup**
    4. 120 ml Schlagsahne
    5. Frische Beeren zum Garnieren
    Zubereitung
    1. Eier trennen, Eiweiß zusammen mit dem Salz steif schlagen.
    2. Zucker und Vanille dazugeben und cremig rühren. Danach das Eigelb einrühren.
    3. Mehl, Puddingpulver und Backpulver in einer zweiten Schüssel vermischen.
    4. Mehlmischung unter die Eimasse heben.
    5. Eine 20er Springform mit Backpapier auslegen, Teig einfüllen und bei 200°C (Ober-Unterhitze) ca. 20-25 Minuten backen. Falls der Teig zu dunkel werden sollte, mit Backpier oder Alufolie abdecken.
    6. Den Biskuit auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Backpapier abziehen und den Boden in zwei Teile teilen.
    7. Aus den beiden Böden sechs Kreise mit den Dessertringen ausstechen, alles auf zwei große flache Teller platzieren.
    8. Für die Creme die Gelatine in Wasser einweichen, den Joghurt glatt rühren.
    9. Den Sirup vorsichtig erwärmen (nicht kochen), Gelatine ausdrücken und im Sirup auflösen.
    10. Den Joghurt löffelweise in den Sirup einrühren.
    11. Die Sahne schlagen und anschließend unter die Joghurtmasse heben.
    12. Die Creme gleichmäßig auf die sechs Dessertringe verteilen und so lange in den Kühlschrank stellen bis die Masse fest geworden ist. (Am besten über Nacht)
    13. Mit einem Messer vorsichtig die Törtchen von den Dessertringen lösen.
    14. Die Törtchen mit frischen Beeren garnieren.
    Anmerkungen
    1. *ich habe Skyr verwendet ** z.B. von Monin
    Adapted from Mara - Lifeisfullofgoodies
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    So langsam merke ich, dass der Text doch irgendwie länger und länger wird… nach mindestens zehn Anläufen habe ich dann die obige Einleitung geschrieben und wirkliche Lust habe ich immer noch nicht, doch so ein Ventilator am Schreibtisch bewirkt scheinbar Wunder und ich bin tatsächlich in einen kleinen Schreibfluss geraten und das innerhalb einer Viertelstunde. Beeren sind absolut dankbare Motive, das wird besonders auf Instagram deutlich. Die kleinen Früchte werten jedes Bild auf und machen das gezeigte Essen direkt attraktiver. Ein neuer Trend scheinen geeiste bzw. gefrorene Früchte zu sein. Aufgefallen sind sie mir als erstes bei Vera. Da die Törtchen ohnehin am besten über Nacht gekühlt werden, habe ich zur selben Zeit auch einige Beeren eingefroren. Bei diesem besonderen Motiv ist ganz schnelles Arbeiten gefragt, anders als gewohnt habe ich das Setting bereits vorher penibel vorbereitet, die Kamera eingestellt und dann nur noch schnell die Früchte auf dem Törtchen drapiert und fix losgeknipst. Für den aller ersten Versuch finde ich die Ergebnisse recht gelungen oder was meint ihr? Außerdem haben die gekühlten Früchte ganz wunderbar mit der Joghurt-Creme zusammen bei 30 Grad Raumtemperatur harmoniert. Gekühlte Torten und Kuchen sind im Sommer sowieso meine absolut erste Wahl! Ein ähnliches Rezept habe ich bereits vor drei Jahren gepostet: Mini Raspberry Cheesecakes Waren auch sehr lecker aber diese Variante mit Joghurt gefällt mir doch mehr. Die Törtchen schmecken übrigens auch ohne Fruchtgarnitur (sehen mit Deko einfach nur viel besser aus). 

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