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    [Review] Burger im Helvti Diner Zürich

    Bei einem meiner letzten Zürichtrips wollten meine Schwester und ich endlich unser Vorhaben „Burger in Zürich essen zu gehen“ in die Tat umsetzen. Nach ein wenig Recherche und einigen Tischreservierungsanfragen später, besuchten wir das Helvti Diner am Stauffacher.
    Von Freiburg aus fährt der Fernbus mehrmals täglich ab Freiburg ZOB (direkt am Hauptbahnhof). Gute 2,5 Stunden später steigt man am dortigen ZOB, der sich ebenfalls am Hauptbahnhof befindet, wieder aus. Mit dem Auto wäre die Fahrt zwar etwas schneller, doch wenn man nur in der Stadt bleiben möchte, empfehle ich definitiv die Busvariante. Die Bustickets sind unschlagbar günstig und man muss sich nicht groß auf Parkplatzsuche begeben. Falls ihr doch mit dem Auto unterwegs seid, kurze Info: Neben normalen Parkplätzen mit Parkuhren (in die man dann natürlich Schweizer-Franken einwerfen muss ;-)) gibt es auch blau gekennzeichnete Parkplätze, für die man bereits vorab bequem im Internet Parkerlaubnisse erwerben kann. Sonntags ist das Parken übrigens kostenlos, falls es nur ein Tagesausflug sein darf.

    Das Diner

    Nun aber zurück zum eigentlichen Thema: Dem Helvti Diner!
    Insgesamt gibt in Zürich drei Filialen, wir waren im oben genannten Stauffacher.

    Helvti Diner Stauffacher
    Kasernenstrasse 2
    8004 Zürich

    Bei unseren Spaziergängen durch die Stadt sind wir schon einige Male daran vorbeigelaufen. Das Restaurant hat eine gute Größe und ist dinertypisch eingerichtet. Falls ihr abends essen möchtet, würde ich vorher reservieren, geht auch bequem online!

    Burger & Beilagen

    Die Burgerauswahl ist sehr übersichtlich. Insgesamt gibt es vier verschiedene Patty-Varianten: Swiss Beef, Swiss Black Angus, Veggie oder Chicken, jeweils als Single (170 g) oder Double (340 g). Das Rindfleisch wird von Hause aus medium-rare gegart.
    Jeder Burger wird mit Senf, Gurken, Salat, Tomate und Zwiebeln belegt, dazu kann man sich noch eine Extrasoße aussuchen. Ketchupflaschen (von Heinz) stehen zur Selbstbedienung auf jedem Tisch. Zu den Burgern wird eine kleine Portion Coleslaw serviert. Als Lowcarb Menü kann das Brötchen gegen Salat oder Coleslaw ausgetauscht werden.
    Gegen einen Aufpreis können auch noch Extra-Toppings dazubestellt werden: es gibt unteranderem z.B. Guacamole, Bacon oder Spiegelei.
    Als Beilage gibt es ganz klassisch Pommes, Süßkartoffelpommes, Onionrings oder Chili Cheese Fries. Neben Salat und Coleslaw gibt es auch noch Trüffelchips. Neben diesen Standardburgern gibt es jeden Monat auch ein Special. Jetzt im Januar beispielsweise einen Burger mit Röstisticks und Raclettekäse.
    Die Karte des Helvti Diners bietet neben Burgern auch Sandwiches, Wings und Salad-Bowls. Als Nachtisch gibt es Brownies oder Cheesecake mit Blaubeersoße. Ganz neu ab diesem Monat sind die Hot Dogs.

    Getränke

    Die Getränkeangebot entspricht einem üblichen Restaurant. Es gibt Cocktails, Bier, Wein und Softdrinks. Wer möchte, bekommt auch Kaffee oder Tee. Hervorstechen tuen jedoch definitiv die Nasty Shakes! Ein Bild dieser Kreationen seht ihr weiter unten im Post.
    Ein Auszug aus der Karte:

    CRAZY CHOCOLATE | Chocolate Ice-Cream, Oreo’s Chocolate Cookies, Chocolate Chips, homemade Brownie, Whipped Cream, Chocolate Sauce

    * Helvti Diner Zürich

    Die Kalorien möchte ich mir da gar nicht ausrechnen… Ich greife kurz voraus, wir haben keinen davon bestellt. Die Burger und Pommes hatten uns gereicht.

    Unsere Burger

    Für uns gab es zweimal das Single Swiss Beef mit dem Mango-Chipotle Relish. Meine Schwester bestellte sich als zusätzliches Topping noch Blue Cheese dazu. Als Beilage haben wir uns die Chili Cheese Fries geteilt. Wenn Cheese Chili Cheese Fries auf der Karte stehen, muss ich sie einfach immer probieren. Leider waren diese mit Chili con Carne und ohne Jalapenos. Die Variante mit den scharfen Schoten mag ich persönlich nämlich lieber! Nichtsdestotrotz haben die Pommes gut geschmeckt.
    Das Burgerbrötchen hätte noch ein wenig weicher sein können. Je softer desto leckerer finde ich, aber das ist Geschmacksache. Auf der einen Seite passten die Heintz Ketchupflaschen super zum Diner-Ambiente, auf der anderen Seite hätte ich eine hausgemachte Tomatensoße etwas besser gefunden.

    Fazit

    Insgesamt hat es uns gut geschmeckt und wir würden das Helvti Diner für einen netten Abend durchaus weiterempfehlen. Die Burger sind solide, die Atmosphäre ist angenehm und die Preise halten sich auch noch in Grenzen. Natürlich sind sie nicht mit denen in Deutschland zu vergleichen.
    Meine Schwester war so lieb und hatte mich eingeladen. An dieser Stelle noch einmal ganz vielen lieben Dank dafür @yitingjiayou.

    Nasty Shakes…

    Helvti Diner Stauffacher
    Kasernenstrasse 2
    8004 Zürich

    *Homepage*

    *Werbung, unbeauftragt/selbstbezahlt

    Lifestyle, Travel

    [Ausflugstipp] Kürbisausstellung im blühenden Barock Ludwigsburg

    Werbung, unbeauftragt

    Vom 31. August bis zum 4. November findet im Blühenden Barock in Ludwigsburg eine Kürbisausstellung unter dem Motto Wald statt. Ich selber besuchte die Ausstellung Anfang September und wollte schon viel früher davon erzählen… aber knappe vier Wochen läuft sie immerhin noch, also an alle Kürbisfans, ob mit oder ohne Kinder: hin da! 

     

    Getreu dem diesjährigen Motto (jedes Jahr gibt es ein anderes) findet man auf dem Gelände überall verschiedene Tiere aus Kürbissen. Ein paar der Waldbewohner könnt ihr bereits hier in diesem Beitrag entdecken, zu viel möchte ich aber nicht vorweg nehmen. Neben den ganzen Tieren gibt es auch, so wie es sich für eine echte Kürbisausstellung gehört, eine Menge verschiedener Kürbissorten zu bestaunen. Das Tolle, viele der Sorten konnte man auch für zu Hause kaufen. Unteranderem gab es einen Kürbis, den man roh verzehren kann. Zu Hause dann ausprobiert und reingebissen, war das aber weniger meins… XD 

    Kulinarisch passend, findet man auch überall auf dem Gelände allerlei Speisen mit oder aus Kürbis. Da ich vom Thai-Festival Besuch davor aber noch ziemlich gesättigt war, habe ich selbst nichts probiert. Die Speisen und Getränke sahen aber alle ziemlich lecker aus. Es gab neben Kürbis-Burger, -Quiche, -Bratwurst und natürlich -Suppe auch Kürbiseis, -sekt oder -schorle. Klingt interessant oder? Vom Sekt habe ich dank meiner Freundin einen Schluck kosten dürfen, erinnerte entfernt an die  Fruchtseccos von Rotkäppchen.

    Neben der Kürbisausstellung finden auch ganz viele Sonderausstellungen statt. An dem Wochenende konnten Sandskulpturen bewundert werden. Kommende Veranstaltungen sind z.B. die Deutsche und Europa-Meisterschaft im Kürbiswiegen, Kürbisschnitzen oder zum Ende der Saison das Kürbis-Schlachtfest. Eine Übersicht zu allen Veranstaltungen findet ihr HIER.

    Auch ohne die vielen bunten Kürbisse ist das Blühende Barock eine sehr schöne Anlage. Schaut euch doch mal die Blumenbeete auf dem unteren Bild an! Für einen kleinen Ausflug lohnt sich dieses Ziel allemal. Schade, dass es hier in Freiburg nicht so eine Anlage gibt. 

    Zur Anlage gehört auch der Märchengarten, der ganzjährig geöffnet hat. Überall können Märchenfiguren und Szenen entdeckt werden. Es gibt sehr viele Interaktionsmöglichkeiten,  was für jüngere Kinder besonders klasse ist. Zum Beispiel kann man durch rufen von „Tischlein deck dich!“ etwas in Bewegung setzen. Man kann mit einer kleinen Lok oder dem Boot fahren und Rapunzels Turm bestaunen. Es gibt auch einen Irrgarten und einiges mehr.

    Na, wer erkennt dieses Märchen?

    Mehr Informationen zu allen Sonderveranstaltungen, zur Anfahrt und den Eintrittspreisen findet ihr HIER.

    Travel

    [AUSFLUGSTIPP] Alaris Schmetterlingspark in Lutherstadt Wittenberg

    Aus gegebenem Anlass – wir haben den 12. August 2017 und die aktuelle Temperatur beträgt 14°C. Sehr viel wärmer soll es heute auch nicht mehr werden. Ein schöner Sommertag – NICHT! Ähnliche Bedingungen waren auch für meinen Geburtstag im Juli angesagt. Nach knapp drei Jahren in Sachsen-Anhalt kenne ich mich bezüglich toller Ausflugsorte natürlich noch nicht umfassend aus. Deshalb stöberte ich auf der Suche nach möglichen Ausflugszielen auf Groupon herum. Und nein, es folgt jetzt keine Werbung. Ich finde Groupon als Seite / Portal persönlich wirklich hilfreich seine (neue) Umgebung kennenzulernen und nebenbei spart man dank der Deals auch noch Geld.

    Die Angebote sind standortbezogen – mit einem angemessenen Radius. Ich bekomme also auch Angebote aus Sachsen und Thüringen angezeigt, aber keine aus Hamburg oder NRW. Ergebnisoffen scrollte ich mich durch die Seite, es hätte auch in einem Massagesalon enden können, und entdeckte den alaris Schmetterlingspark in Lutherstadt Wittenberg. Von Halle aus sind es gute 80 km, für die man zur Zeit (dank der Baustellen auf der A9) ca. 1 Stunde 15 Minuten braucht. Als ich Schmetterlinge las, musste ich nicht mehr lange überlegen. Ich wollte sie sehen und wenn man sich vorab die Bilder von dem Park anschaut, ist es dort auch schön warm, wie daheim in Thailand! Und da die Wettervorhersage für den Geburtstag ohnehin eher bescheiden waren, konnte man mit diesem Ausflugsziel erst recht nichts falsch machen.

    Angekommen, war ich zunächst etwas enttäuscht. Mit dem Wort „Park“ assoziiere ich eigentlich einen etwas größeren Ort… „Schmetterlings-Haus“ wäre meiner Meinung nach treffender ausgedrückt. Trotz der unerwartet kleineren Fläche konnte man sehr viel entdecken. Wir waren vormittags unter der Woche dort, die Besucheranzahl war überschaubar. Ich würde sogar sagen eine ideale Menge, mehr hätten es nicht sein dürfen – sofern man Fotografieren möchte. Bei zu vielen Menschen wäre es zu unruhig geworden und die Schmetterlinge hätten sich weniger ruhig auf die Pflanzen niedergelassen. Auch so war es  nicht leicht die schönen Insekten vor das Objektiv zu bekommen. Etwas Geduld sollte man mitbringen und eine Portion Glück gehört ebenfalls dazu.  

    Welche Falter man zu Gesicht bekommt, hängt nicht nur von der Tageszeit (Tag- und Nachtfalter) ab, sondern auch davon, welche Arten gerade erwachsen sind. Schmetterlinge werden nicht alt. Besonders erstaunlich für mich war der Fakt, dass der große Atlasspinner höchstens zwei Wochen lebt, da die Tiere im Schmetterlingsstadium keine Nahrung mehr aufnehmen können. Je mehr die Raupe also gefressen hat, desto länger kann das erwachsene Tier leben. Ein paar tote Exemplare wurden zu Schauzwecken auf den Pflanzen platziert, lebende Tiere habe ich leider keine gesehen, dafür war es vermutlich noch zu früh am Tag, denn die Atlasspinner zählen zu den Nachtfaltern.

    Neben Raupen und Schmetterlingen kann man auch ganz viele verschiedene Hibiskusblüten bewundern. Da schlug mein Blumenmädchenherz besonders hoch! Etwas fehl platziert fand ich die kleinen Äffchen. Richtig glücklich sahen sie in ihrem Gehege, was nicht besonders schön war, nicht aus. Laut Prospekt laufen auch kleine Zwergwachteln herum, die wir aber leider auch nicht entdecken konnten. 

    Die kleine Anlage ist zusammenfassend wirklich schön gestaltet, es gibt noch eine zweite Ebene, die man über eine Treppe erreichen kann. Dort oben ist es sogar noch ein ganzes Stück schwüler. Auf dieser Ebene befindet sich auch der Schmetterlingskindergarten. Darüber hinaus gibt es einen Wasserfall und einen kleinen Teich mit Goldfischen. 

    Wer tropisches Klima und Schmetterlinge liebt, dem kann ich diesen Ort nur empfehlen. Zeitlich würde ich 1,5-2 Stunden einplanen. Anschließend kann man noch die Stadt besichtigen gehen. Gerade jetzt im Reformationsjahr finden in Wittenberg viele Veranstaltungen statt.

    Neben den Fotos habe ich dieses Mal sogar ein paar Impressionen in Videoform für euch. Ich hätte gerne noch mehr gefilmt, aber leider klappte es mit meiner neuen Kamera nicht rechtzeitig. Das iPhone hat seine Dienste trozdem ganz gut gemeistert, wie ich finde. Vor dem Anschauen bitte die Bildqualität auf HD stellen. Enjoy!

    Alaris Schmetterlingspark

    Rothemarkstraße 131

    06886 Lutherstadt Wittenberg

    Homepage

    Mein verwendetes Objektiv**

    Misc., Sweets, Travel

    Urlaubserinnerungen – Pastéis de Nata | Portugisische Puddingtörtchen

    Ende Mai diesen Jahres ging es mit der Familie für ein paar Tage zum ersten Mal nach Portugal. Die Reise führte mit dem Mietwagen von Faro über Lagos nach Lissabon. Auf Instagram habe ich euch mehr oder weniger aktuell mitgenommen. Die Reiseposts geraten bei mir leider immer sehr in Verzug. Rezepte tippen sich einfach schneller runter. Ich sollte mehr reisen, damit ich auch bei diesem Thema geübter werde! Immerhin habe ich es schon geschafft euch von der schönsten Bar in Lagos zu erzählen. Zwar ganze fünf Monate später, aber hey, das Ergebnis zählt oder?

    Ganz oben auf der Probierliste standen ganz klar die kleinen Puddingtörtchen, das Pastel de Nata. Das erste Törtchen holten wir uns in einem ganz normalen Supermarkt in Lagos. Die Erwartungen waren niedrig, doch dieses Gebäckstück überzeugte bereits!  Weiter in Lissabon wurden die nächsten Teilchen probiert, sowohl die klassische Variante als auch eine mit Guss. Letztere fiel aber durch, viel viel zu süß und was das Rote oben drauf auch immer war, es muss nicht sein.

     

    Laut Google und Reiseführer gibt es die besten Törtchen in Belem und zwar in der Confeitaria Pastéis de Belém. Das Café mit seinem berühmten Gebäck befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Igreja Santa Maria de Belém, einer sehr hübsch anzuschauenden Kirche. Was beide gemeinsam haben, die lange Schlange vor dem Eingang! Da wir uns bereits auf dem Rückweg befanden und keine Lust auf endloses Anstehen hatten, schossen wir  nur ein paar Erinnerungsfotos vor der Kirche und zogen wieder los gen Faro. Sooo viel besser als die anderen Törtchen können sie bestimmt nicht sein. Ein wenig schade war es schon, zumal das Ziel zum Greifen nah war. Beim nächsten Lissabonbesuch wird das Anstellen dann vorher eingeplant!

    Pastéis de Nata
    Portionen 12
    Bewertung
    Ausdrucken
    Zutaten
    1. Butter
    2. 5 Eigelb
    3. 80 g Zucker
    4. 1 Prise Salz
    5. 250 ml Sahne
    6. 1 EL Mehl
    7. 1 Rolle Blätterteig
    8. Zimt
    Zubereitung
    1. Den Backofen auf 250°C vorheizen.
    2. Die Mulden des Muffinblechs mit der Butter leicht einfetten.
    3. Eigelb, Zucker, Salz und Sahne in einem Topf verrühren. Zum Schluss das Mehl einrühren.
    4. Die Mischung langsam unter gelegentlichem Rühren erhitzen und kurz aufkochen lassen, bis sie eingedickt ist. Die Masse abkühlen lassen.
    5. Währenddessen den Blätterteig ausrollen, 12 Kreise ausstechen*, die Mulden des Muffinblechs damit belegen.
    6. Die Puddingmasse auf den Teig geben und 12 - 15 Minuten auf der mittleren Schiene backen.
    7. Die Törtchen gut abkühlen lassen und nach Geschmack mit etwas Zimt bestreuen.
    Anmerkungen
    1. Ich habe dafür einen Servierring mit 8 cm Durchmesser genommen. Ihr könnt auch beispielsweise ein Glas verwenden.
    2. (Damit die Oberfläche der Törtchen die typischen braunen Stellen erhalten, habe ich das Muffinblech noch 1 Minute unter den Backofengrill gestellt.)
    SHELIKES https://shelikes.de/

    Die Originaltörtchen im fernen Belém werden bei 400°C gebacken. Mein heimischer Ofen kann leider nicht ganz mithalten. Wenn ihr euren Ofen gut vorheizt, was bei diesem Rezept essentiell ist, dann reichen auch schon 250°C. Durch die relativ kurze Backzeit wird der Blätterteig schön knusprig und die Oberfläche der Törtchen fängt leicht an zu karamellisieren. Falls das mit dem Karamellisieren nicht ganz klappt, einfach so wie ich mit dem Grillfunktion des Ofens nachhelfen! Bei diesem Gebäck empfehle ich die Muffinpapierförmchen erst nach dem Backen zu verwenden. Durch den direkten Kontakt mit dem Blech erhalten die  Teilchen mehr oder weniger ihre typische Form.

    Jetzt sind noch fünf Eiweiß über, richtig? Wie wäre es mit einem schnellen Eiweißomlett? Da freut sich nicht nur der Kraftsportler! Für das Omlett verquirlt ihr das Eiweiß mit einem Schuss Sprudelwasser. Erhitzt etwas Öl in der Pfanne und backt es langsam bei geschlossenem Deckel aus. Vorher noch mit Salz und Pfeffer würzen und nach Belieben garnieren: ich hatte noch Frühlingszwiebeln und Ziegencamembert da. Weitere Toppingideen wären: Pilze, Speck, Raspelkäse oder Tomaten. 

    Was war euer letztes kulinarisches Reisehighlight?

    Food, Shopping, Travel

    Meine Top 5 Produkte aus dem EAT BERLIN Store

    Über kleine Geschenke und Souvenirs dürften sich die meisten von uns freuen. Bei Städtetrips  kaufe ich ganz gerne Schlüsselanhänger. Sie haben einen gewissen praktischen Nutzen und man kann sie eigentlich immer gebrauchen. Auch toll sind kulinarische Mitbringsel. Sie stehen später nirgendswo herum und müssen ein Dasein als Staubfänger fristen.

    Jede Stadt und Region hat ihre Spezialitäten, so kann man den Urlaubsflair Zuhause sogar noch etwas verlängern, wenn man für sich selbst ebenfalls etwas mitgebracht hat. Dennoch muss man ehrlicherweise sagen, dass es am Urlaubsort doch immer am besten schmeckt, geht mir zumindest so. Euch auch?

    Bei meinem letzten Berlintrip Mitte Oktober war ich unteranderem in den Hackeschen Höfen. Ein hübscher Ort, bestehend aus insgesamt sieben Höfen, die Wohnungen, Büros und schnuckelige Geschäfte beherbergen. 

    Mein Ziel war ein ganz bestimmtes Lädchen im Hof Nummer 7. Dort findet man den EAT BERLIN STORE, den ersten und bislang einzigen Laden der Berliner Manufaktur „Haus der feinen Kost“.  Von den köstlichen Berliner Blattgold Dressings habe ich euch in DIESEM Post bereits erzählt. Im Shop findet man neben den Dressings auch die aller leckerste Berliner Senfsoße und vieles mehr (Snacks, Tee, Aufstriche, Alkoholisches…). Das Sortiment besteht kurz gesagt aus feinen Produkten „Made in Berlin“. 

    Heute zeige ich euch meine Top 5 Produkte (die Reihenfolge ist lediglich der Bildkomposition geschuldet):

    1. Currywurst-Maker

    Wenn ich in kulinarischer Richtung an Berlin denke, dann darf die Currywurst nicht fehlen – auch  gerne mit Darm! Mit dem Currywurst-Maker kann man sich den beliebten Snack ganz bequem nach Hause holen. Das Pulver wird mit Ketschup angerührt und fertig ist die homemade Currywurst. Für die Optik noch etwas mit Pulver garnieren. Top! Mein Tipp: für etwas mehr Würze gebe ich noch etwas Chilipulver dazu.

    2. Blattgold Dressing – Vanille Balsamico

    Das Dressing ist der absolute Wahnsinn. Deshalb ist das Fläschchen auf dem Bild auch schon leer. Die Salatsoße überlebt bei mir nie lange. Vanille zu Salat klingt seltsam? Fand ich anfangs auch, doch es ist einfach nur gut – auch außerhalb der (Vor-)weihnachtszeit.

    3. Berliner Senfsoße

    Müsste ich heute eine Goldmedaille vergeben, wüsste ich nicht, wer den Zuschlag bekommen würde. Das Vanilledressing oder die Senfsoße. Die Soße schmeckt übrigens nicht nur mir, die Kollegen waren bei der letzten Bratwurstrunde auch begeistert!

    4. Kaiser Honig – Pistazien

    Für mich eine Neuentdeckung aus dem Shopsortiment! Momentan bin ich auf einem kleinen Pistazientrip und dieser Aufstrich passte genau ins Schleckerschema. Die anderen Sorten solltet ihr euch ebenfalls anschauen: Karamell mit Fleur de Sel (fast noch leckerer als Pistazie!), Cocos Schoki, Erdbeerbalsamico oder passend zu Weihnachten: Zimt Eine Übersicht über alle Sorten findet ihr HIER.

    5. Berliner Currysoße

    Die Aufzählung fing mit Currywurst an und hört auch mit ihr wieder auf. Wer keine Lust oder Zeit hat sie dich Currysoße selber anzurühren, hier ist die verzehrfertige Variante. Schmeckt nicht nur zu Currywurst, sondern auch als Flammkuchenbelag, Rezept dazu folgt in Kürze!

    Wer in nächster Zeit nicht in Berlin sein sollte, muss an dieser Stelle nicht verzagen. Die Produkte können auch online erworben werden. Die Artikel habe ich alle verlinkt. Auf diese Art kann man sich eine Stadt und ihren Charme auch nach Hause holen. Als Online-Special gibt es auch ein Komplettpaket aus dem Haus der Feinen Kost.

    Die ganzen Köstlichkeiten sind nicht nur prima Souvenirs, sondern eignen sich auch als kleine Geschenke (z.B. zu Weihnachten) oder Aufmerksamkeiten zwischendurch. Gibt es jemanden, der sich nicht über „essbare“ Präsente freut?

    EAT BERLIN

    Hackesche Höfe, Hof 7
    Rosenthaler Str. 40
    10178 Berlin
    Deutschland

    ÖFFNUNGSZEITEN
    Mo-Sa   11:30-19:30

    Travel

    [Travel Diary] Die schönste Bar in Lagos | The Garden

    Der letzte Travel-Post liegt schon eine ganze Weile zurück und bevor es mit den Kürbisrezepten weitergeht, möchte ich euch eine ganz entzückende Bar in Lagos vorstellen. Ende Mai ging es mit der Familie nämlich nach Portugal, zu einer kleinen Rundreise an die Algarve und nach Lissabon. Auf Instagram hatte ich schon einige Impressionen geteilt. Hier auf dem Blog sollen nun nach und nach ein paar weitere Beiträge folgen.

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    Bevor es von Faro nach Lissabon ging, machten wir auch in Lagos Halt. Am ersten Abend kehrten wir in eine Lokalität an der Promenade ein. Obwohl eine gewisse Anzahl an anderen Gästen ebenfalls das Lokal besuchte (was normalerweise ein gutes Zeichen ist), waren die Speisen eher ein Reinfall. Ameisen in der Salatbeilage sind wirklich ein No-Go und der Rest hat auch nicht wirklich geschmeckt. Die Krabbeltiere hätten dem Wirt vor dem Servieren auffallen müssen!? Nun denn, der zweite Abend wird sicher besser.

    Ganz in der Nähe unserer Airbnb Unterkunft, die sich etwas abseits vom Zentrum befand, gab es diese hübsch bemalte Wand. Beim Vorbeispazieren konnte man einen Blick hinter die Mauer erhaschen. Es war eine Art Hinterhof- / Garten-Lokal. Dies machte uns neugierig, der Blick auf die Speisekarte versprach einiges und die Google-Recherche war ebenfalls positiv. In den Rezensionen wurde empfohlen unbedingt einen Tisch zu reservieren und da wir gerade eh vor dem Eingang standen, befolgten wir diesen Rat.

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    Diese Art von Lokalität war genau nach unserem Geschmack, man saß Draußen im Grünen. Überall waren Pflanzen, die Tische und Sitzgelegenheiten waren bunt zusammengewürfelt und es gibt einen Hof-Kater namens Burney! Ein rundum toller Ort! 

    Die Preise der Speisen sind moderat, die Auswahl ist übersichtlich. Es gibt Speisen aus dem Meer und vom Land (ein Glück… ich mag ja keinen Fisch…). Wir entschieden uns für die vorgeschlagenen Menüs mit Fisch und Fleisch. Geschmacklich war alles hervorragend! Die Portionsgröße ausreichend. Zum Nachtisch haben meine Schwester und ich uns noch den angepriesenen Apple Crumble und einen Honig Crêpe mit Schlagsahne geteilt.

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    Der Tipp mit der Reservierung war wirklich goldwert, denn nicht ein Platz war mehr frei und beim Verlassen des Lokals standen die Leute draußen Schlange. An diesem Abend war es leider etwas kühl, ansonsten hätten wir sicher noch etwas mehr Zeit dort verbracht.

    Wer solche Locations ebenfalls liebt, dem kann ich The Garden wirklich nur empfehlen! 

    the Garden – Bar and Grill

    Rua Lançarote de Freitas 27, Lagos (Portugal)

    Food, Travel

    [TRAVEL DIARY] Übernachten in der Villa Emma und Kulinarisches in Gent

    Das Auto voll bis oben hin bepackt (was bei einem MINI nicht gerade schwer ist) ging es bei bestem Wetter von Köln aus Richtung Belgien. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Danke an meine Schwester für die Schlafmöglichkeit und leckere Bewirtung beim Zwischenstopp. Unser Ziel war es zeitig aufzubrechen, um in Gent schön zu frühstücken. Es wurde fix nach passenden Lokalitäten gegoogelt und los ging die Fahrt. Leider verzögerte sich die Ankunft durch den einen oder anderen Stau und es wurde kurzerhand umdisponiert, es sollte direkt zu unserer Unterkunft gehen. Bei herrlichem Sonnenschein wurden wir in der Villa Emma sehr freundlich begrüßt. Für die Gäste des Hauses stehen zwei Zimmer zur Verfügung, einmal ACACIA und einmal TILIA. In letzteres haben wir uns einquartiert.

    Das Zimmer ist modern und mit viel Geschmack eingerichtet. Zur Begrüßung lag für jeden Gast ein kleines Präsent bereit, neben einer Kaffeedisc und Tee, die man im Minibar-Bereich zubereiten konnte, gab es zur Einstimmung auch ein Cuberdon, eine typische Genter Spezialität, über die ich später mehr erzähle. Neben dem sehr bequemen Bett gab es auch ein Traum von Bad! Schaut euch bitte einmal die Wandfarbe an. Okay, dieses intensive Pink ist sicher nicht jedermanns Sache, aber mir gefiel es sehr gut. Diese Farbe für ein Badezimmer zu verwenden, auf diese Idee wäre ich nie gekommen.   

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    Nachdem das Gepäck ausgeladen wurde, ließen wir uns von unserem Gastgeber noch einige Tipps für die Stadt geben und düsten per Leihrad in die Stadt. Die Villa liegt etwas außerhalb des Zentrums, doch war man in weniger als 10 Minuten schon mitten auf dem Marktplatz. Die Stadt mit dem Rad zu erkunden, kann ich nur jedem empfehlen. Falls eure Unterkunft selbst keine Räder zum Verleih anbietet, könnt ihr mal auf DIESER Seite nachschauen. Was wir in der Stadt alles gesehen und besichtigt haben, erzähle ich euch in einem separaten Post. Heute soll es erstmal um das Kulinarische gehen.

    Womit wir schon beim Frühstück in der Villa Emma wären. Das Wetter am nächsten Tag war leider nicht mehr so toll, doch erhellte der liebevoll gedeckte Frühstückstisch direkt den Morgen. Es gab frisch gepressten Orangensaft, Melone mit Schinken und dazu Portwein zum dippen (oh YUM, war das lecker!), natürlich durften Croissants nicht fehlen. Dazu gab es eine Auswahl an Aufstrichen. Seit meinem Gentbesuch bin ich nun Fan von Spekulatiuscreme, das Zeug ist fast besser als Erdnussbutter! Auf Wunsch wurde auch Omelett serviert und es gab zusätzlich warmen Apfelkuchen und Joghurt mit Früchten. Kugelrund und glücklich ging es danach noch einmal mit dem Auto in die Stadt, es mussten noch ein paar Souvenirs besorgt werden!

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    Als mögliche Frühstückslocation für den Vortag stand Julies’s House in der engeren Auswahl. Dort hätte man ein sehr süßes Frühstück zu sich nehmen können. Auf dem Weg zur Burgbesichtigung entdeckten wir den Laden dann zufällig und mussten natürlich einmal hineinschauen. Heraus sind wir mit zwei Cupcakes gekommen. Für meinen Geschmack hätten sie ruhig ein wenig mehr Frosting haben und weniger süß sein können. 

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    Auf Nachfrage in der Villa Emma, wo es denn die besten Waffeln der Stadt gibt, wurde uns das MAX ans Herz gelegt. Die Räumlichkeiten der Brasserie waren schön anzusehen und die Waffel war so luftig leicht und knusprig, es war ein Erlebnis! Im Vergleich dazu sind die Waffeln aus Lüttich mehr als massiv im Biss. Das Besondere am MAX ist, dass die Waffeleisen schon über 120 Jahre alt sind und das die Vorfahren des Lokalbesitzers diese Waffeln erfunden haben. Von unserem Sitzplatz aus konnten wir diese Erbstücke auch erspähen. Nicht nur die Waffel war lecker, die Pfannkuchen waren es auch!

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    Wäre der Stau nicht gewesen, hätten wir im Rosario gefrühstückt. Dort stehen nämlich auch herzhafte Speisen auf der Karte, so wie das Sandwich mit Salami und Rucola. Auch am Rosario sind wir zufällig vorbeigekommen und konnten es uns nicht nehmen lassen, auch dort einmal hinein zu schauen. Die Getränkekarte ist ansprechend, beim nächsten Gentbesuch wird die Latte Oreo probiert!

    Waffeln gibt es natürlich nicht nur im MAX, sondern eigentlich an jeder Ecke. Die Variante mit Erdbeeren wurde am Wasser genossen. Zusammen mit der Sonne im Gesicht, schmeckte auch diese vorzüglich. Ein Besuch in Belgien ohne Schokolade bzw. Pralinen zu naschen, ist kein richtiger Besuch. Bei der großen Anzahl an Chocolatiers in der Stadt fiel die Entscheidung nicht gerade einfach. Auf gut Glück haben wir uns für Van Hoorebeke entschieden und wurden nicht enttäuscht. Belgien ist bekanntlich auch für seine Fritten berühmt. Für diesen Snack bekamen wir keine Empfehlung, es soll überall gut schmecken. Hier hatten wir bei zwei Versuchen nicht wirklich Glück, die Pommes schmeckten beide Male eher durchschnittlich, da habe ich in Deutschland schon leckere gegessen. By the way ist die American meine Lieblingssoße! Die kannte ich schon aus meinen Aachenzeiten, wer es etwas schärfer mag, dann go for it!

    gent_belgien_flandern_travel_citytrip_15

    Die Preise für Essen in Gent sind im Vergleich zu hiesigen Verhältnissen schon sehr hoch. Besonders an den Lunch-Angeboten wurde das deutlich. Der gute Mittagstisch kostet bei uns meist um die 7-8 Euro oder weniger, je nachdem wo man gerade speist, dort gelten 19 Euro als tolles Angebot. Auf der Suche nach einem Dinner-Lokal schauten wir auf die Themenstadtkarte für Restaurants. Nebenfakt: Die Veggie-Szene in Gent ist übrigens besonders groß. Wir entschieden uns für das Mosquito Coast mit belgischer und internationaler Küche. Als wir gegen 18:00 Uhr ankamen, war bereits jeder Tisch reserviert und das bei sehr vielen vorhandenen Tischen und unter der Woche! Das kann ja nur ein gutes Zeichen sein. Wir wurden an einen Tisch platziert, wo wir 1,5 h bleiben konnten, das sollte für ein Abendessen ausreichen. Einen Drink kann man ja auch noch direkt an der Bar oder woanders zu sich nehmen.

    Der Grund für die Beliebtheit des Lokals entschloss sich uns recht schnell, beim Blick in die Speisekarte wurde alles klar. Die Hauptgerichte kosteten alle im Schnitt „nur“ 18 Euro, im Vergleich zu den Lunch-Angeboten, war dies also recht günstig. Die Karte des Mosquito Costs war in der Tat sehr international, belgisches wurde leider kaum angeboten. Ich entschied mich für Merguez mit Couscous und davor gab es noch einen Teller mit Frittiertes. Der hatte uns allerdings schon so satt gemacht, dass wir unsere Hauptspeise kaum noch anrührten. Die fast vollen Teller konnten wir uns aber einpacken lassen und so ging es erneut kugelrund zurück zur Villa Emma.

    cuberdons_ghent_shelikesde

    Als Mitbringsel kaufte ich zwei Tüten Cuberdons direkt von einem Stand in der Nähe der Großen Fleischerhalle. In den Souvenirläden wurden sie zwar auch angeboten, aber ich fand es so viel authentischer. Außerdem durfte ich die Ware vorher kosten. Waffeln, so fluffif-luftig, wie ich sie hier gegessen habe, lassen sich etwas schlecht mitnehmen und Pralinen gibt es auch in Deutschland. Cuberdons hingegen sollen typisch für Gent sein. Die lilafarbenen Kegel, die auch „Neuzeke“ (Näschen) genannt werden, sind außen hart und innen geleeartig. Geschmacklich würde ich sie als „interessant“ beschreiben, Himbeere kann man mit etwas Goodwill herausschmecken. Eine große Menge kann man von ihnen jedoch nicht verputzen. Aufgrund ihrer kurzen Haltbarkeit von sechs Wochen werden sie nicht exportiert. Neben Himbeere gibt es die Kegel auch in anderen Geschmacksrichtungen, die ich aber nicht durchprobiert habe. Meine Zähne haben es mir sicherlich gedankt!  

    Habt noch einen schönen Ostersonntag!